Gro­ße Lücke im Bay­reu­ther Sport­an­ge­bot wird geschlossen

Schlüsselübergabe mit Wolfgang Bayerlein, stellvertretender Leiter des städtischen Hochbauamtes und für den Neubau verantwortlich, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Christian Möckel, Leiter des städtischen Sportamtes.
Schlüsselübergabe mit Wolfgang Bayerlein, stellvertretender Leiter des städtischen Hochbauamtes und für den Neubau verantwortlich, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Christian Möckel, Leiter des städtischen Sportamtes.

Drei­fach­sport­hal­le am Roten Main ein­ge­weiht – Stadt inve­stiert 5,2 Mil­lio­nen Euro in das neue Angebot

Nach knapp 16 Mona­ten Bau­zeit hat Ober­bür­ger­mei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe am Sams­tag, 21. Janu­ar, die neue Drei­fach­sport­hal­le am Roten Main in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Sport­park ein­ge­weiht. „Damit schlie­ßen wir eine gro­ße Lücke im Sport­an­ge­bot der Stadt Bay­reuth und erfül­len die Wün­sche der umlie­gen­den Schu­len und der Sport­ver­ei­ne in der Stadt“, so Merk-Erbe. Die Gesamt­ko­sten belau­fen sich auf 5,2 Mil­lio­nen Euro, zir­ka 2 Mil­lio­nen Euro wer­den durch För­der­mit­tel abgedeckt.

Seit Jah­ren gab es in Bay­reuth den Wunsch nach einer zusätz­li­chen Sport­hal­le. Im Juni 2013 wur­de schließ­lich ein Neu­bau von der Regie­rung von Ober­fran­ken schul­auf­sicht­lich geneh­migt, das heißt, das Bau­pro­jekt wur­de als schu­lisch not­wen­dig aner­kannt. Im April 2015 lag die Bau­ge­neh­mi­gung vor, am 13. Okto­ber des glei­chen Jah­res fand der offi­zi­el­le Spa­ten­stich statt, und der Bau unter Feder­füh­rung des stell­ver­tre­ten­den Lei­ters des städ­ti­schen Hoch­bau­am­tes, Wolf­gang Bay­er­lein, begann. „Heu­te fei­ern wir die Eröff­nung und über­ge­ben die Hal­le an die Nut­zer – ein Ereig­nis, auf das die hier am Sport­park ansäs­si­gen Schu­len und die Bay­reu­ther Sport­ver­ei­ne lan­ge gewar­tet haben“, so Merk-Erbe.

Die rund 2.600 Qua­drat­me­ter gro­ße Drei­fach­sport­hal­le wur­de in kon­ven­tio­nel­ler Bau­wei­se als Stahl­be­ton­ske­lett­bau mit Innen­wän­den aus Sicht­mau­er­werk und Wän­den in Trocken­bau­wei­se gebaut. Sie ver­fügt über einen far­bi­gen Sport­bo­den, über Prall­wän­de aus hori­zon­tal ange­brach­ten Panee­len in Eiche-Optik, Aku­stik-Tra­pez­ble­che und eine abge­häng­te Beleuch­tung unter dem Dach. Die Behei­zung erfolgt durch abge­häng­te Decken­strahl­plat­ten. Über umlau­fen­de Fen­ster­bän­der gelangt viel Tages­licht in die Sporthalle.

Das äuße­re Erschei­nungs­bild der neu­en Hal­le wird von den drei ver­setz­ten Pult­dä­chern mit far­big unter­schied­lich gestal­te­ten Außen­wand­flä­chen geprägt. Durch raum­ho­he Fen­ster­flä­chen über zwei Geschos­se wird auch der Ein­gangs­be­reich auf der Nord­sei­te Rich­tung Fried­rich-Ebert-Stra­ße optisch betont. Der Kon­di­ti­ons­raum wur­de so situ­iert, dass man von ihm aus durch eben­falls groß­zü­gi­ge Fen­ster­flä­chen über den Kunst­ra­sen­platz Rich­tung Main­bett bezie­hungs­wei­se Sport­park blicken kann. Außer­dem wur­de ein Zugang vom Kunst­ra­sen­platz in den Umklei­de­be­reich ein­ge­plant. Die Boden­be­lä­ge aus Lin­ole­um und die Wand­flie­sen in den drei den ein­zel­nen Hal­len zuge­ord­ne­ten Umklei­de­be­rei­chen, die aus jeweils zwei Umklei­de- und zwei Dusch­räu­men mit sepa­ra­tem WC bestehen, wur­den in drei unter­schied­li­chen Far­ben gestal­tet. Und auch an die Zuschau­er hat das Hoch­bau­amt gedacht: 250 Sitz­plät­ze ste­hen auf der Falt­kipp­tri­bü­ne und 294 Steh­plät­ze auf der Gale­rie zur Ver­fü­gung. Außer­dem wur­de eine Küche eingebaut.

„Die­se Bau­maß­nah­me steht für die Wei­ter­ent­wick­lung in unse­rer Stadt. Sie ist ein wei­te­res deut­li­ches Signal für den hohen Stel­len­wert, den Schu­le und Sport in unse­rer Stadt ein­neh­men“, so die Oberbürgermeisterin.

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