Theo­lo­gi­sche Gedan­ken von Dekan Hans Peetz zur Aus­stel­lung „Freie Grup­pe Bay­reuth 1951–1981“

Von der Frei­heit eines Christenmenschen

Mit dem Titel einer der wich­tig­sten Schrif­ten Mar­tin Luthers stellt Dekan Hans Peetz sei­ne Theo­lo­gi­schen Gedan­ken zur Kunst ins Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um 2017. Anknüp­fungs­punkt ist die „Freie Grup­pe Bay­reuth“, deren Wer­ke im Kunst­mu­se­um aus­ge­stellt sind. Wäh­rend Dekan Peetz bei sei­nem ersten Vor­trag zu die­ser Aus­stel­lung auf die Anfangs­jah­re und die Grün­der der Frei­en Grup­pe ein­ging, kom­men beim zwei­ten vor allem bekann­te Bay­reu­ther Künst­ler zur Spra­che, die heu­te noch tätig oder erst vor weni­gen Jah­ren ver­stor­ben sind.

Luther beginnt sei­ne Frei­heits­schrift von 1520 mit zwei „wider­spre­chen­den Reden“: „Ein Chri­sten­mensch ist ein frei­er Herr aller Din­ge und nie­mand unter­tan. Ein Chri­sten­mensch ist ein dienst­ba­rer Knecht aller Din­ge und jeder­mann unter­tan.“ Bei­de For­men der Frei­heit, die Unab­hän­gig­keit und die Frei­heit in der Bin­dung fin­det Dekan Peetz in den aus­ge­wähl­ten Kunst­wer­ken der Ausstellung.

  • Ter­min: Don­ners­tag, 19.1.2017
  • Kunst­mu­se­um Bay­reuth (Altes Rathaus)
  • Ein­tritt frei

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