Fron­tal­zu­sam­men­stoß for­dert zwei Tote und einen Leichtverletzten

Symbolbild Polizei

B22 / SPEI­CHERS­DORF, LKR. BAY­REUTH. Töd­li­che Ver­let­zun­gen erlit­ten am Don­ners­tag­mor­gen zwei Auto­in­sas­sen bei einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß auf der Bun­des­stra­ße B22 bei Spei­chers­dorf. In einem wei­te­ren Fahr­zeug, das in den Ver­kehrs­un­fall ver­wi­ckelt war, erlitt der Fah­rer leich­te Verletzungen.

Kurz nach 8 Uhr waren ein Suzu­ki, ein Last­wa­gen und dahin­ter ein Ford auf der Bun­des­stra­ße B22 in Rich­tung Bay­reuth unter­wegs. In Höhe Spei­chers­dorf scher­te der 30-jäh­ri­ge Fah­rer des Ford zum Über­ho­len der vor ihm fah­ren­den bei­den Fahr­zeu­ge aus und prall­te fron­tal mit dem ent­ge­gen­kom­men­den BMW eines 38 Jah­re alten Fah­rers aus dem Land­kreis Neu­stadt a.d.Waldnaab zusam­men. Durch die Wucht des Zusam­men­sto­ßes geriet der Ford von der Stra­ße ab und kam im angren­zen­den Acker zum Ste­hen, wäh­rend der schleu­dern­de BMW auch noch gegen den Suzu­ki-Klein­wa­gen stieß.

Der 30-jäh­ri­ge Ford­fah­rer aus Bay­reuth und der 38-jäh­ri­ge Fah­rer des BMW, die jeweils allei­ne in den Fahr­zeu­gen unter­wegs waren, wur­den in ihren kom­plett demo­lier­ten Auto­wracks ein­ge­klemmt und muss­ten von der alar­mier­ten Feu­er­wehr gebor­gen wer­den. Trotz aller not­ärzt­li­chen Bemü­hun­gen erla­gen bei­de noch an der Unfall­stel­le ihren schwers­ten Ver­let­zun­gen. Den leicht ver­letz­ten 39-jäh­ri­gen Fah­rer des Suzu­ki aus dem Land­kreis Neu­stadt a.d.Waldnaab trans­por­tier­te der Ret­tungs­dienst in ein Krankenhaus.

Auf Anord­nung eines anwe­sen­den Staats­an­wal­tes aus Bay­reuth kam ein Sach­ver­stän­di­ger an die Unfall­stel­le, der die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land bei der Unfall­auf­nah­me unter­stütz­te. Wei­ter­hin waren ins­ge­samt rund 50 Ein­satz­kräf­te der umlie­gen­den Feu­er­weh­ren, des Ret­tungs­diens­tes und der Poli­zei an die Unfall­stel­le geeilt. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den von rund 50.000 Euro. Die Bun­des­stra­ße war für die Unfall­auf­nah­me und Ber­gungs­ar­bei­ten bis gegen 13.30 Uhr kom­plett gesperrt.