Thea­ter Herolds­bach: Pfar­rer Weig­and spielt attrak­ti­ven Junggesellen

„Gspenstermacher“
„Gspenstermacher“

Was hat er nicht alles schon gemacht: Faschings­büt­ten­re­den in der Kir­che, sich nach ver­lo­re­nen Wet­ten eine Iro­ke­sen­fri­sur schnei­den und auf der Bier­zelt­büh­ne als ein­ge­fleisch­ter Greu­ther-Fürth-Fan, „die Legen­de lebt“ gesun­gen. Jetzt macht Pfar­rer Klaus Weig­and erneut von sich reden; er steht näm­lich bei den Thea­ter­ta­gen der Thea­ter­grup­pe Heroldsbach/​Thurn im Janu­ar auf der Büh­ne in der Hirtenbachhalle. 

Aktu­ell ist Weig­and kräf­tig am Text­ler­nen, denn er spielt im Stück „Gspens­ter­ma­cher“ den Jung­ge­sel­len Schus­ter Ferdl, der sich gegen zwei auf­dring­li­che Ver­eh­re­rin­nen zur Wehr set­zen muss. Mit in der Geschich­te dabei auch die bei­den Toten­grä­ber „Schip­pe“ und „Schau­fel“, zwei skur­ri­le aber lebens­fro­he Typen, die gera­de so ihr Aus­kom­men haben. Als sich die finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se der bei­den Toten­grä­ber wei­ter ver­schlech­tern, lässt eine Fla­sche Gift schnell düs­te­re Gedan­ken auf­kom­men. Ob Schus­ter Ferdl sich der bei­den Ver­eh­re­rin­nen erweh­ren kann, oder doch schwach wird und wel­che düs­te­ren Plä­ne die bei­den Toten­grä­ber geschmie­det haben, wird im Schwank von Ralph Wall­ner in den drei Akten verraten. 

Wer sehen möch­te wie sich Hoch­wür­den in sei­ner Rol­le als attrak­ti­ver Jung­ge­sel­le Ferdl so schlägt, der soll­te sich fol­gen­de Ter­mi­ne vor­mer­ken: 07.01., 08.01., 13.01.,14.01., 15.01.,20.01. und 21.01. Frei­tag und Sams­tag wird jeweils um 19.30 Uhr und Sonn­tag um 19.00 Uhr gespielt. Kar­ten gibt es für acht Euro im Vor­ver­kauf bei der Raiff­ei­sen­bank Herolds­bach und an der Abend­kas­se. Im Vor­spann wird das Jugend­stück „Der geflü­gel­te Rebell“ gezeigt.