“Night­fe­ver” mit Gebet, Gespräch, Gesang im Bam­ber­ger Kai­ser­dom

Was loswerden und Loslassen: Besonders erfahren werden darf die Vergebung Gottes im „Sakrament der Versöhnung“, der Beichte. Beichte meint, ehrlich sein zu sich selbst und auf das schauen, was nicht gut war. Nightfever bietet einen geschützten Raum, in dem das ausgesprochen werden kann. Foto: Fischer
Was loswerden und Loslassen: Besonders erfahren werden darf die Vergebung Gottes im „Sakrament der Versöhnung“, der Beichte. Beichte meint, ehrlich sein zu sich selbst und auf das schauen, was nicht gut war. Nightfever bietet einen geschützten Raum, in dem das ausgesprochen werden kann. Foto: Fischer

Von offe­nen Türen und Lich­tern in dunk­ler Nacht – am 3. Dezem­ber ab 18.30 Uhr

Schwa­cher Licht­schein unzäh­li­ger Ker­zen erhellt den Dom. Men­schen zün­den Lich­ter an, sit­zen vor dem gro­ßen Kreuz, knien vor dem Altar mit dem Aller­hei­lig­sten in der Mon­stranz, spre­chen ein stil­les Gebet. Musik erklingt, wech­selt sich mit besinn­li­chen Tex­ten ab. So ist Night­fe­ver. Dazu laden das Jugend­amt der Erz­diö­ze­se und die Diö­ze­san­stel­le für Beru­fe der Kir­che am 3. Dezem­ber ab 18.30 Uhr in den Bam­ber­ger Kai­ser­dom. Wäh­rend Night­fe­ver ist Par­ken auf dem Dom­platz erlaubt.

Night­fe­ver ist ein etwas ande­rer Abend mit Hei­li­ger Mes­se, Gebet, Gesang und Gespräch. Bis 23.30 Uhr ste­hen die Kir­chen­tü­ren offen. Im Got­tes­haus kann man eine Ker­ze anzün­den, still wer­den, beten, einen Bibel­vers zie­hen, Got­tes Stim­me hören, nach­den­ken, im Gespräch mit Prie­stern und Ordens­leu­ten Fra­gen stel­len, Ver­ge­bung fin­den, sich seg­nen las­sen, oder ein­fach zur Ruhe kom­men. Auch Musik kann man lau­schen: Unter­schied­li­che For­ma­tio­nen erfül­len den Dom musi­ka­lisch – von Anbe­tung über NGL und Tai­zé bis zu Wor­ship.

Beson­ders erfah­ren wer­den darf auch nach dem „Jahr der Barm­her­zig­keit“ die Ver­ge­bung Got­tes im „Sakra­ment der Ver­söh­nung“, der Beich­te. Beich­te meint, ehr­lich sein zu sich selbst und bewusst auf das schau­en, was nicht gut war in mei­nem Ver­hal­ten, Wor­ten und Gedan­ken. Night­fe­ver bie­tet einen geschütz­ten Raum, in dem das aus­ge­spro­chen wer­den kann. Gott ver­gibt mir. Die­se Zusa­ge schenkt der Prie­ster im Gespräch. So bewirkt Beich­ten einen neu­en Anfang – gera­de bei Night­fe­ver.

Orga­ni­siert von jun­gen Chri­sten, deren Glau­ben einen Sitz im Leben hat, sieht sich das Night­fe­ver-Team als Brücken­bau­er zwi­schen Men­schen, Gemein­den und Gemein­schaf­ten, die vor allem kir­chen­fer­ne Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne errei­chen, und sie einen Schritt näher zum Glau­ben brin­gen möch­ten. Ohne Zwang, frei nach den Wor­ten des Johan­nes-Evan­ge­li­ums: „Komm und sieh!“ (Joh 1,46). Mehr auf www​.bam​berg​.night​fe​ver​.org

Wer jede Woche bewusst eine Stun­de ganz mit Gott ver­brin­gen möch­te, ist ein­ge­la­den zum Night­fe­ver-Gebets­kreis diens­tags von 20 bis 21 Uhr in der Kuni­gun­den­ka­pel­le zwi­schen Dom und Dom­pfarr­amt.

Phil­ipp Fischer

Schreibe einen Kommentar