Mela­nie Huml: Bau des 4. Bet­ten­turms am Kli­ni­kum Bam­berg ist ein Meilenstein

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­te­rin bei Grund­stein­le­gung – Frei­staat inves­tiert über 100 Mil­lio­nen Euro in Modernisierung

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml treibt die Moder­ni­sie­rung der Kran­ken­haus­land­schaft im Frei­staat wei­ter vor­an. Huml beton­te am Frei­tag anläss­lich der Grund­stein­le­gung des 4. Bet­ten­turms am Kli­ni­kum Bam­berg: „Für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Men­schen in Ober­fran­ken und dar­über hin­aus wird mit dem Bau des 4. Bet­ten­turms am Kli­ni­kum ein wei­te­rer Mei­len­stein in der Bam­ber­ger Kran­ken­haus­ge­schich­te erreicht. Dafür habe ich mich in der Ver­gan­gen­heit immer stark gemacht.“

Huml füg­te hin­zu: „Mit dem Neu­bau setzt das Kli­ni­kum Bam­berg als eine der tra­gen­den Säu­len der Kran­ken­haus­land­schaft in Ober­fran­ken auf moderns­te medi­zi­ni­sche Struk­tu­ren. Dies ist eine gute Nach­richt für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Durch die umfas­sen­den Umbau- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men der ver­gan­ge­nen Jah­re kann das Kli­ni­kum sei­ne Posi­ti­on als einer der zen­tra­len Gesund­heits­ver­sor­ger in Nord­bay­ern wei­ter festigen.“

Die Minis­te­rin unter­strich: „Der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung war es immer ein wich­ti­ges Anlie­gen, das Kli­ni­kum Bam­berg finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. In die Moder­ni­sie­rung der medi­zi­ni­schen Kern­be­rei­che der Betriebs­stät­te am Bru­der­wald hat der Frei­staat des­halb seit Sep­tem­ber 2008 die beacht­li­che Sum­me von über 100 Mil­lio­nen Euro investiert.“

Für die ers­ten vier Bau­ab­schnit­te wur­den mehr als 61 Mil­lio­nen Euro ein­ge­setzt. Davon konn­te unter ande­rem das ers­te Herz-Hirn-Zen­trum Deutsch­lands errich­tet wer­den, das in Kür­ze eröff­net wer­den soll. Für den neu­en Bet­ten­turm als fünf­ten Bau­ab­schnitt kom­men nun wei­te­re 39 Mil­lio­nen Euro dazu. Seit 1980 hat der Frei­staat damit bereits über 355 Mil­lio­nen Euro für das Kli­ni­kum am Bru­der­wald in Bam­berg bereitgestellt.

Huml ergänz­te: „Der 4. Bet­ten­turm wird nicht nur das Erschei­nungs­bild der Kli­nik ent­schei­dend ver­än­dern. Son­dern er wird auch das Ver­sor­gungs­an­ge­bot noch­mals deut­lich erwei­tern. Dass das Kli­ni­kum Bam­berg mit jähr­lich mehr als 40.000 sta­tio­när behan­del­ten Pati­en­ten der­art gut ange­nom­men wird, liegt auch am Weit­blick der Sozi­al­stif­tung Bamberg.“

Die Minis­te­rin erläu­ter­te: „Die Sozi­al­stif­tung Bam­berg hat als Trä­ger das Leis­tungs­spek­trum der Kli­nik immer wei­ter aus­ge­baut. Ich den­ke hier zum Bei­spiel an die Tages­kli­nik für Neu­ro­lo­gie, die neu­ro­lo­gi­sche Früh-Reha oder an die vor­ge­se­he­nen Ange­bo­te für Kin­der mit psy­cho­so­ma­ti­schen Erkran­kun­gen. Mit dem geplan­ten ‚Cen­trum für inte­gra­ti­ve Medi­zin und Gesund­heit‘ steht ein wei­te­res inno­va­ti­ves und zukunfts­träch­ti­ges Pro­jekt an.“

Mit dem Anbau des 4. Bet­ten­turms am Kli­ni­kum am Bru­der­wald ent­ste­hen in den kom­men­den drei Jah­ren wei­te­re Pfle­ge­sta­tio­nen mit 248 neu­en Bet­ten. Zudem kann durch den Aus­bau das 2‑Bett-Zim­mer als Stan­dard umge­setzt wer­den. Zusätz­lich wer­den mit dem 4. Bet­ten­turm neue Ver­sor­gungs­an­ge­bo­te geschaf­fen, wie etwa eine Spe­zi­al­sta­ti­on für die Inten­siv­ver­sor­gung und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on von Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten und Schädel-Hirn-Verletzten.

Auch für die Alters­me­di­zin wird eine eigen­stän­di­ge Pfle­ge­ein­heit geschaf­fen. Ganz neu eta­bliert wird zudem eine Sta­ti­on für die psy­cho­so­ma­ti­sche Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen, wel­che die eben­falls im 4. Bet­ten­turm ent­ste­hen­de Erwach­se­nen­sta­ti­on für Psy­cho­so­ma­tik ergänzt. Der Bau des 4. Bet­ten­turms soll Mit­te 2019 abge­schlos­sen sein.