Am Wal­ber­la ist das Frän­ki­sche Genießerland

Am Walberla. Foto: geo-select fotoArt
Am Walberla. Foto: geo-select fotoArt

„Eine Regi­on mit seit vie­len Jah­ren so reich­hal­ti­ger Gas­tro­no­mie wie bei uns, ist in Ober­fran­ken bei wei­tem nicht selbst­ver­ständ­lich“. So umschrieb Georg Höt­ze­lein, Vor­sit­zen­der des Hotel- und Gast­stät­ten­ver­ban­des, die Situa­ti­on auf den Dör­fern im Ein­zugs­be­reich des Tou­ris­mus­ver­ei­nes rund ums Walberla.

Dabei, so Höt­ze­lein, ist es nicht nur die gleich­blei­bend hohe Anzahl der Betrie­be – die Qua­li­tät der Erzeug­nis­se und die Viel­falt der ein­zel­nen Desti­na­tio­nen stel­len hier den wah­ren Wert dar. Vom gemüt­li­chen Braue­rei­gast­hof bis zur Edel­gas­tro­no­mie im Schloß, vom Bier­kel­ler bis zum preis­ge­krön­ten Hotel­gast­hof reicht das Ange­bot für Ein­hei­mi­sche und die vie­len Besucher.

Mit dem Vor­satz, Gutes zu bewah­ren und Neu­es zu wagen, ent­stan­den in den ver­gan­gen Jah­ren vie­le neue krea­ti­ve Gerich­te auf den Spei­se­kar­ten. Das tra­di­tio­nel­le frän­ki­sche Schäu­fe­le oder die Brat­würs­te mit Kraut ste­hen heu­te z.B. gleich­wer­tig neben einem Car­pac­cio von roten Bee­te oder einem Cous-Cous-Stru­del mit Curryzitronengrassosse.

Ent­spre­chend war es nur fol­ge­rich­tig, dass der Ver­ein vor eini­gen Jah­ren der Genuss­re­gi­on Ober­fran­ken bei­getre­ten ist, die heu­er in die Lis­te der „imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­be“ fei­er­lich auf­ge­nom­men wur­de. Aus die­ser Zusam­men­ar­beit ent­stan­den auch die vier zer­ti­fi­zier­ten Genuss­bot­schaf­ter HWK, die heu­te hier tätig sind. Die zahl­rei­chen Bren­ner und Brau­er ach­ten eben­so auf den hohen Stan­dard ihrer Destil­la­te und stel­len sie all­jähr­lich kri­ti­schen Prüf­kom­mi­sio­nen zur Bewertung.

Zahl­rei­che Gold- und Sil­ber­me­dail­len sind das sicht­ba­re Ergeb­nis. Eini­ge Bren­ner haben sich auch in auf­wän­di­gen Schu­lun­gen zu Edel­brand­som­me­liers fort­ge­bil­det. Vie­le land­wirt­schaft­li­che Pro­du­zen­ten sind zu Selbst­ver­mark­tern gewor­den und bie­ten vom Fleisch über Süß­wa­ren bis zum lan­des­ty­pi­schen Obst ihre Waren direkt ab Hof an.

Das alles zusam­men hat sich natür­lich auch auf die Erwar­tungs­hal­tung der Gäs­te am Wal­ber­la aus­ge­wirkt. Hat noch vor Jah­ren die Fra­ge nach den Grün­den für Besuch und Urlaub die Ant­wort „wan­dern“ erge­ben, so ist heu­te mehr und mehr die Mög­lich­keit des kuli­na­ri­schen Erleb­nis­ses in einer ein­drucks­vol­len Land­schaft in den Vor­der­grund getreten.

Kon­se­quent beschloss die Vor­stand­schaft des Tou­ris­mus­ver­ei­nen in ihrer letz­ten Sit­zung des­halb, auch den Wer­be­auf­tritt dar­auf zu aktua­li­sie­ren. „Frän­ki­sches Genieß­er­land“ war nach lan­ger Suche und inten­si­ver Debat­te der Name, unter dem die künf­ti­gen Wer­b­e­inhal­te des Tou­ris­mus­ver­eins am Wal­ber­la nach außen gebracht werden.

Nähe­res und Kon­takt unter: www​.wal​ber​la​.de