Bil­dungs­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on auf Bil­dungs­tour in Bam­berg und Forchheim

An der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stand Ernst-Dieter Rossmann den Studierenden Rede und Antwort zur Bildungspolitik des Bundes. Prof. Dr. Thomas Saalfeld, Ernst-Dieter Rossmann, Andreas Schwarz.

An der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg stand Ernst-Die­ter Ross­mann den Stu­die­ren­den Rede und Ant­wort zur Bil­dungs­po­li­tik des Bun­des. Prof. Dr. Tho­mas Saal­feld, Ernst-Die­ter Ross­mann, Andre­as Schwarz.

„Gute Bil­dung ist Men­schen­recht“, lässt Ernst-Die­ter Ross­mann kei­nen Zwei­fel an sei­ner Mis­si­on als Bil­dungs­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on bei sei­nem Besuch im Wahl­kreis Bam­berg- Forch­heim. Auf Ein­la­dung des Abge­ord­ne­ten Andre­as Schwarz infor­mier­te sich der SPD-Poli­ti­ker aus Pin­ne­berg über ver­schie­de­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Bam­berg und Forchheim.

Wie lernt der Mensch ab sei­ner Geburt? Wel­che sozia­len Schich­ten neh­men wel­che Bil­dungs­we­ge? Wie zahlt sich gute Bil­dung im hohen Alter aus? Mit die­sen und wei­te­ren inter­es­san­ten Fra­ge­stel­lun­gen befasst sich das Leib­nitz-Insti­tut für Bil­dungs­ver­läu­fe e.V. mit Sitz in Bamberg.

Das Insti­tut erhebt in sei­ner NEPS-Stu­die Daten zu den Bil­dungs­ver­läu­fen in Deutsch­land, die für For­scher im In- und Aus­land sehr wert­voll sind – der­zeit nut­zen etwa 1200 Wis­sen­schaft­ler die Daten in ca. 600 Pro­jek­ten. Neben The­men wie För­de­rung, Inter­na­tio­na­li­sie­rung und Daten­er­he­bung erläu­ter­ten die Mit­ar­bei­ter des Leib­nitz-Insti­tu­tes auch ihre Plä­ne für ein neu­es Pro­jekt über Inklusion.

Geschäfts­füh­re­rin Jac­que­line Erben-Schmittfull führ­te die bei­den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten anschlie­ßend durch das Deut­sche Erwach­se­nen-Bil­dungs­werk (DEB) in Bam­berg. Die­ses ist mit 45 Stand­or­ten ein füh­ren­der Bil­dungs­trä­ger in Deutsch­land. „Vor allem liegt uns die beruf­li­che Aus‑, Fort- und Wei­ter­bil­dung im Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich und die Inte­gra­ti­on von Migran­ten am Her­zen“, so die Geschäfts­füh­re­rin über ihre Arbeit.

Über die Sprach­för­de­rung für Migran­ten konn­ten sich die bei­den Poli­ti­ker in einem Deutsch­kurs selbst infor­mie­ren. In punc­to Sprach­för­de­rung bei Flücht­lin­gen reg­te Erben-Schmittfull an, die Kur­se geziel­ter auf das Errei­chen eines Schul­ab­schlus­ses mit auszurichten.

„Volks­hoch­schu­len gehö­ren zu den wich­tigs­ten kom­mu­na­len Bil­dungs­trä­gern in Deutsch­land“, beton­te Andre­as Schwarz und daher durf­te ein Besuch bei der VHS Forch­heim mit sei­nem Gast natür­lich nicht feh­len. Geschäfts­füh­rer Anton Eckert stell­te dem Bil­dungs­po­li­ti­ker Ross­mann, der auch Vor­sit­zen­der des Deut­schen Volks­hoch­schul­ver­ban­des ist, sein Pro­gramm vor und beein­druck­te vor allem mit dem breit gefä­cher­ten kul­tu­rel­len Angebot.

Die Dis­kus­si­on „Bildungs(un)gerechtigkeit an Hoch­schu­len? Was unter­nimmt der Bund?“ abends an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg run­de­te die Bil­dungs­tour durch den Wahl­kreis ab. Auf Ein­la­dung des Arbeits­krei­ses Poli­tik­wis­sen­schaft dis­ku­tier­ten zahl­rei­che Stu­die­ren­de der Sozio­lo­gie und Poli­tik­wis­sen­schaft mit Ernst-Die­ter Ross­mann über Stu­di­en­ge­büh­ren, BAföG und Sti­pen­di­en, die Exzel­lenz­in­itia­ti­ve sowie die sozia­le Kom­po­nen­te in der Bildung.

Mit vie­len Ein­drü­cken gehe er heu­te nach Hau­se, so Ernst-Die­ter Ross­mann und bedank­te sich bei sei­nem Kol­le­gen Andre­as Schwarz. „Für mich ist der Aus­tausch mit Bil­dungs­trä­gern und den dort beschäf­tig­ten Men­schen unge­heu­er span­nend und gibt wich­ti­gen Input für mei­ne Arbeit.“

„Wir sind im Wahl­kreis und in Bam­berg als Bil­dungs­stadt bereits sehr gut auf­ge­stellt und haben eini­ges zu bie­ten“, zieht Andre­as Schwarz sein Fazit. „Wir durf­ten heu­te wie­der viel ler­nen. Fest steht: Für eine gute Bil­dungs­po­li­tik brau­chen wir zum einen ver­läss­li­che Daten und zum ande­ren Men­schen, die sich in der Leh­re enga­gie­ren. Wir sind auf einem guten Weg.“