Laut­star­ke Pro­test­ver­samm­lung in Neu­dros­sen­feld

NEU­DROS­SEN­FELD, LKR. KULM­BACH. Laut­stark ver­lief am Don­ners­tag­abend eine Kund­ge­bung von Bünd­nis­sen gegen Ras­sis­mus, die ihren Pro­test gegen eine Ver­an­stal­tung der Par­tei „Alter­na­ti­ve für Deutsch­land“ (AfD) in Neu­dros­sen­feld zum Aus­druck brach­ten.

Für Don­ners­tag­abend hat­te der Bezirks­ver­band der AfD Bay­reuth in eine Gast­stät­te in Neu­dros­sen­feld zu einer Ver­samm­lung gela­den. Rund 130 Per­so­nen waren der Ein­la­dung gefolgt. Ab 18 Uhr, etwa eine Stun­de vor Beginn der AfD-Ver­an­stal­tung, for­mier­ten sich am Markt­platz, in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Gast­stät­te, knapp 200 Anhän­ger der Bünd­nis­se und zeig­ten trotz wid­ri­ger Wet­ter­ver­hält­nis­se laut­stark und deut­lich Pro­test gegen die Ver­an­stal­tung der AfD. Die Ver­samm­lun­gen ende­ten kurz vor 21.30 Uhr.

Beam­te der Kulm­ba­cher Poli­zei­in­spek­ti­on, unter­stützt von Ein­satz­kräf­ten der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste aus Bay­reuth, gewähr­lei­ste­ten einen rei­bungs­lo­sen und stö­rungs­frei­en Ver­lauf der Ver­samm­lun­gen. Die Poli­zei­be­am­ten stell­ten bei einem Ver­samm­lungs­teil­neh­mer ein Pla­kat fest, das den Straf­tat­be­stand des Ver­wen­dens von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen erfüllt. Eine wei­te­re Per­son muss sich wegen Ver­un­glimp­fung des Staats straf­recht­lich ver­ant­wor­ten. Außer­dem kam es unter den Ver­samm­lungs­be­su­chern zu einer Belei­di­gungs­an­zei­ge.

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