Som­mer­spie­le der stu­dio­büh­ne bay­reuth

DER FLIEGENDE ARZT

DER FLIE­GEN­DE ARZT

In den histo­ri­schen Spiel­stät­ten der Mark­grä­fin Wil­hel­mi­ne – Juni/​Juli/​August 2016

Hof­da­men, Gei­ster und Ero­tik im Römi­schen Thea­ter

Neu­in­sze­nie­rung im Shake­speare­jahr 2016: In Shake­speares EIN SOM­MER­NACHTS­TRAUM kämp­fen Men­schen und Gei­ster um sexu­el­le Wün­sche und ihre Ver­wirk­li­chung – und wenn sie nicht auf nor­ma­lem Wege zu errei­chen sind, wer­den Spuk und Hexe­rei ein­ge­setzt, um mit der begehr­ten Per­son im Bett zu lan­den. Und mit­ten­drin probt eine höchst ver­gnüg­li­che Komö­di­an­ten­trup­pe – in die­ser Insze­nie­rung sind es die Hof­da­men der Mark­grä­fin Wil­hel­mi­ne, die in dem Römi­schen Thea­ter der Ere­mi­ta­ge ein Stück auf­füh­ren wol­len. Mit ihnen trei­ben die wil­den Kobol­de nachts im Wald so viel Scha­ber­nack, dass sie nicht mehr wis­sen, ob sie Männ­lein oder Weib­lein sind.

Ein nack­ter Kai­ser

Das Schnei­der­pär­chen Sca­pi­na und Sca­pi­no hält Ein­zug am Hofe des Kai­sers, schmei­chelt sei­ner Eitel­keit und gewinnt dadurch sein Ver­trau­en. Sie weben und schnei­dern ihm die berühm­ten unsicht­ba­ren Klei­der. Der Hoch­mut und die Dumm­heit des Kai­sers wer­den zur Schau gestellt, aber schließ­lich lernt er über sich selbst zu lachen. Eine ori­gi­nel­le Spiel­ver­si­on des bekann­ten Mär­chens DES KAI­SERS NEUE KLEI­DER – ide­al für das Römi­sche Thea­ter!

Tri­stan im Hof­thea­ter

In Uwe Hop­pes umju­bel­ter Wag­ner-Adap­ti­on TRI­STAN ODER ISOL­DE? (frei nach Richard Wag­ner und mit­tel­al­ter­li­chen Versepen) wird aus der Oper eine tur­bu­len­te Komö­die. Um das ewi­ge The­ma Lie­be wird eine Brücke geschla­gen zwi­schen der Min­ne des Mit­tel­al­ters, der Tie­fen­psy­cho­lo­gie des 19. Jahr­hun­derts und der radi­ka­len Ver­öf­fent­li­chung der intim­sten Details in unse­rer media­len Jetzt­zeit. Dem Werk Wag­ners wird gro­ßer Respekt gezollt in einer schrä­gen tem­po­rei­chen Show, durch­setzt mit melan­cho­li­schen Momen­ten.

Ein Fuchs, eine Rose und ein klei­ner Prinz

Antoi­ne de Saint-Exu­pé­rys Geschich­te vom klei­nen Prin­zen, der bei einem Pilo­ten nach einer Bruch­lan­dung in der Wüste plötz­lich auf­taucht, fas­zi­niert seit Jahr­zehn­ten Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne. Die lan­ge Rei­se des klei­nen Prin­zen, die ihn die selt­sam­sten Men­schen und Wesen tref­fen lässt und ihn schließ­lich durch den Tod hin­durch wie­der zu sei ner gelieb­ten Rose zurück­bringt, gehört zu den gro­ßen Geschich­ten der Welt­li­te­ra­tur. DER KLEI­NE PRINZ ist ein Plä­doy­er für Freund­schaft und Mensch­lich­keit, das Zuschau­er jeden Alters berührt. Zu erle­ben in die­sem Som­mer in einer zau­ber­haf­ten Büh­nen­fas­sung auf dem Fel­sen­thea­ter zu San­s­pa­reil.

Ein flie­gen­der Arzt!

Im histo­ri­schen Ambi­en­te des Fel­sen­thea­ters San­s­pa­reil wird DER FLIE­GEN­DE ARZT gezeigt, ein wie­der­ent­deck­tes Klein­od aus Molié­res Komö­di­en­fe­der, ergänzt durch musi­ka­li­sche Ein­la­gen. Um die Hoch­zeit mit dem wider­li­chen Vil­leb­re­quin abzu­wen­den, spielt Luci­le vor ihrem Vater die Dau­er­kran­ke. Sgana­rel­le (Robert Eller), der Die­ner ihres wah­ren Gelieb­ten, soll als getürk­ter Arzt ihre Krank­hei­ten beglau­bi­gen und eine heim­li­che Hoch­zeit der wahr­haft Ver­lieb­ten ermög­li­chen. Doch Ver­wechs­lun­gen, Ver­wick­lun­gen und Zufäl­le sor­gen für ein rei­bungs­vol­les Durch­ein­an­der und brin­gen den schus­se­li­gen Die­ner schließ­lich sogar dazu, die Schwer­kraft zu über­win­den!

  • Kar­ten­vor­ver­kauf: Thea­ter­kas­se Bay­reuth in der Opern­stra­ße Tel. 0921–69001.
  • Rest­kar­ten ab einer Stun­de vor Vor­stel­lungs­be­ginn an der Abend­kas­se.

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