Wie kam eine Frän­kin ins Sach­sen­land und dann nach 75 Jah­ren wie­der zurück?

Foto: Sammlung Günther Klebes

Foto: Samm­lung Gün­ther Klebes

Die­se Post­kar­te wur­de im Kriegs­jahr 1941 zum Hei­li­gen Abend in Leip­zig geschrie­ben und nach Bern­stadt auf dem Eigen gesandt. Wie­der in Leip­zig zurück, hat sie Samm­ler Gün­ther Kle­bes aus Erlan­gen jüngst in einer luxem­bur­gi­schen Auk­ti­on ersteigert.

Sofort erkann­te Eisen­bahn­freund Kle­bes, dass die Kar­te auf der Wie­sent­tal­bahn auf­ge­nom­men wor­den sein muss. Dies bestä­tig­te auch ein Mit­glied der dor­ti­gen Dampf­bahn Frän­ki­sche Schweiz. Die Loko­mo­ti­ve 73 084 wur­de 1900 bei der Loco­mo­tiv­fa­brik Krauss & Comp. in Mün­chen gebaut und an die Baye­ri­sche Staats­bahn abge­lie­fert. Die Maschi­ne war 1934 aus Nürn­berg nach Bam­berg gekom­men und im Jahr 1937 aus­ge­mu­stert wor­den. Von Forch­heim aus war sie davor plan­mä­ßig bis Beh­rin­gers­müh­le unterwegs.

Rechts von der Loko­mo­ti­ve erkennt man die Abgren­zung zur heu­ti­gen Bun­des­stra­sse. Links die Begren­zung der Über­we­ges von der Stempfermühle.

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