Erz­bis­tum Bam­berg: Mise­re­or-Fasten­ak­ti­on the­ma­ti­siert Brasilien

(bbk) Am Frei­tag, 22. Janu­ar, und am Sams­tag, 30. Janu­ar, fin­den im Erz­bis­tum Bam­berg die Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen der dies­jäh­ri­gen Mise­re­or-Fasten­ak­ti­on statt. Außer­dem wird als Gast Bischof Frei Wil­mar San­tin OCarm im Rah­men der Akti­on über sei­ne Arbeit in Bra­si­li­en berichten.

Die Mise­re­or-Fasten­ak­ti­on 2016 steht unter dem Leit­wort „Das Recht strö­me wie Was­ser“. Die Sor­ge für Recht, Gerech­tig­keit und Men­schen­wür­de steht im Zen­trum der Akti­on. Damit will das katho­li­sche Hilfs­werk am Bei­spiel Bra­si­li­ens den Blick auf Miss­stän­de und die „Sor­ge um das gemein­sa­me Haus“ (Papst Fran­zis­kus) richten.

Recht und Gerech­tig­keit als Grund­la­ge der gan­zen Fasten­ak­ti­on sind in dem Bei­spiel­land viel­fach bedroht und wer­den ver­letzt. Die Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen stel­len die The­men und Pro­ble­me Bra­si­li­ens vor, erläu­tern die Pro­jek­te von Mise­re­or und geben Anre­gun­gen für die Umsetzung.

Die Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen zur Mise­re­or-Fasten­ak­ti­on fin­den am Frei­tag, 22. Janu­ar, von 17.00 bis 20.00 Uhr in Nürn­berg, Fen­ster zur Welt, Vor­de­re Stern­gas­se 1,sowie am Sams­tag, 30. Janu­ar, von 9.00 bis 15.00 Uhr im Bam­ber­ger Bis­tums­haus St. Otto, Hein­richs­damm 32, statt. Anmel­dung wird bis 20. Janu­ar erbe­ten, tele­fo­nisch unter 0951/502‑1601/-1600 oder per E‑Mail: weltkirche@​erzbistum-​bamberg.​de

Der dies­jäh­ri­ge Mise­re­or-Gast für Grup­pen und Gemein­den ist vom 22. bis 26. Febru­ar Bischof Frei Wil­mar San­tin OCarm. Der 63-jäh­ri­ge Kar­me­lit ist seit 2011 Bischof der Prä­la­tur Itaiu­ba in Bra­si­li­en und seit 2013 Mit­glied des Frau­en­bü­ros der phil­ip­pi­ni­schen Bischofskonferenz.

Bischof San­tin und die Land­pa­sto­ral (CPT) tei­len die Sor­gen der Min­der­be­rech­tig­ten, der indi­ge­nen Völ­ker, der Klein­bau­ern, der Arbeits­skla­ven und des Umwelt­schut­zes. Der Kar­me­lit unter­stützt auch den Kampf gegen einen umwelt­zer­stö­ren­den Stau­damm am Tapajós.

Bischof San­tin wird vom 22. bis 26. Febru­ar bei Got­tes­dien­sten sowie Vor­trä­gen in Grup­pen und Gemein­den oder auch im schu­li­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt aus sei­ner Hei­mat berichten.

Wer Bischof San­tin zu einem Vor­trag ein­la­den will, setzt sich mög­lichst bald mit dem Refe­rat Welt­kir­che in Ver­bin­dung, tele­fo­nisch unter 0951/502‑1601/-1600 oder per E‑Mail: weltkirche@​erzbistum-​bamberg.​de.
Bischof San­tin spricht Por­tu­gie­sisch und wird von einer Dol­met­sche­rin beglei­tet, für einen Vor­trag fal­len kei­ne Kosten an.

Auch soll hin­ge­wie­sen wer­den auf eini­ge wei­te­re Aktio­nen im Rah­men der Mise­re­or-Fasten­ak­ti­on: Dar­un­ter der Cof­fee-Stopp. Am 11, März 2016
ist jeder ein­ge­la­den, gegen eine Spen­de an Mise­re­or Kaf­fee aus­zu­schen­ken – zu Hau­se, am Schul­ein­gang oder in der Fußgängerzone.

Dar­über hin­aus fin­det wie­der die Soli­brot-Akti­on statt: 2004 wur­de im Erz­bis­tum Bam­berg die Soli­brot-Akti­on „erfun­den“. Seit­dem wird sie in der Fasten­zeit auch von vie­len Gemein­den, Grup­pe und Schu­len durch­ge­führt. Schwer­punkt­mä­ßig in der Zeit zwi­schen Ascher­mitt­woch und Ostern, aber auch zu beson­de­ren Gele­gen­hei­ten wie Schul­ba­sar oder Soli­da­ri­täts­lauf kann die­se Akti­on ein Zei­chen set­zen. Ein Brot, mit einer beson­de­ren Tüte als Soli­brot gekenn­zeich­net, wird mit einem Bene­fiz-Anteil ver­kauft. Die dadurch erwirt­schaf­te­te Spen­de kommt einem Mise­re­or-Pro­jekt zugu­te. Bei­spie­le dafür, was man machen kann, fin­den sich auf der ent­spre­chen­den Inter­net­sei­te www​.soli​brot​.de.

Die Mise­re­or-Fasten­ak­ti­on beginnt stets am Ascher­mitt­woch und endet an Ostern. Im Mit­tel­punkt der Akti­on steht jedes Jahr ein Land mit einem bestimm­ten Schwer­punkt: In die­sem Jahr Bra­si­li­en und die Sor­ge für das Recht, die Gerech­tig­keit und Menschenwürde.

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