Bay­reu­ther Stu­die­ren­de und Absol­ven­ten als Beob­ach­ter auf der UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Paris

 Daniela Kretz, Julia Legelli, Veronika Abraham, Henrike Schulte to Bühne und Marion Houdayer (letztere nicht auf dem Foto) durften in der ersten Verhandlungswoche die UN-Klimakonferenz in Paris mit dem Status ‚Beobachter‘ verfolgen. Foto © Universität Bayreuth

Danie­la Kretz, Julia Legel­li, Vero­ni­ka Abra­ham, Hen­ri­ke Schul­te to Büh­ne und Mari­on Hou­day­er (letz­te­re nicht auf dem Foto) durf­ten in der ersten Ver­hand­lungs­wo­che die UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Paris mit dem Sta­tus ‚Beob­ach­ter‘ ver­fol­gen. Foto © Uni­ver­si­tät Bayreuth

196 Staa­ten ver­han­deln der­zeit in Paris um ein ver­bind­li­ches Abkom­men zum Kli­ma­schutz – auch zehn Stu­die­ren­de und Absol­ven­ten des Master­stu­di­en­gangs ‚Glo­bal Chan­ge Eco­lo­gy‘ der Uni­ver­si­tät Bay­reuth sind vor Ort und ver­fol­gen die Verhandlungen.

„Ein wich­ti­ger Bei­trag, den eine Uni­ver­si­tät zur Bekämp­fung des Kli­ma­wan­dels und sei­ner Fol­gen lei­sten kann, ist die Aus­bil­dung inter­na­tio­na­ler Stu­die­ren­der. In unse­rem Bay­reu­ther Master­stu­di­en­gang ‚Glo­bal Chan­ge Eco­lo­gy‘ stu­die­ren jun­ge Men­schen ver­schie­den­ster Her­kunfts­län­der. Nach ihrer Aus­bil­dung sol­len sie ihre hier erwor­be­nen Kennt­nis­se und Kom­pe­ten­zen in ihren Hei­mat­län­dern in die Tat umset­zen und damit die erfor­der­li­chen loka­len Anpas­sun­gen an den Kli­ma­wan­del effi­zi­ent gestal­ten“, erläu­tert Prof. Dr. Carl Bei­er­kuhn­lein den Hin­ter­grund für die Teil­nah­me der Bay­reu­ther Stu­die­ren­den und Absol­ven­ten an der Kli­ma­kon­fe­renz. Prof. Bei­er­kuhn­lein ist Inha­ber des Lehr­stuhls Bio­geo­gra­phie an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth und Spre­cher des Master­stu­di­en­gangs ‚Glo­bal Chan­ge Eco­lo­gy‘, wel­cher im Rah­men des Eli­tenetz­wer­kes Bay­ern geför­dert wird.

„Es ist eine gro­ße Ehre für uns, hier sein zu dür­fen, und es ist eine aus­ge­zeich­ne­te Mög­lich­keit, das theo­re­tisch Gelern­te mit Leben zu fül­len. Was hier pas­siert, ist histo­risch und wir sind dabei“, sagt Hen­ri­ke Schul­te to Büh­ne, 25-jäh­ri­ge Stu­den­tin der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. Der Anspruch der Bay­reu­ther Dele­ga­ti­on ist aber noch ein ande­rer. „Wir nut­zen unse­ren Stu­di­en­gangs­blog als Platt­form, um die wert­vol­len Erfah­run­gen und Ein­drücke der Kli­ma­kon­fe­renz für alle zugäng­lich zu machen. Auch auf Twit­ter berich­ten wir zeit­nah von Ereig­nis­sen, wie bspw. der spon­ta­nen Erklä­rung Deutsch­lands, das 1,5°C‑Ziel zu unter­stüt­zen“, erklärt Danie­la Kretz, 28-jäh­ri­ge Absol­ven­tin des Master­stu­di­en­gangs ‚Glo­bal Chan­ge Eco­lo­gy‘. Den Blog kann man (in eng­li­scher Spra­che) hier verfolgen:

https://​glo​bal​ch​an​ge​eco​lo​gy​.wor​d​press​.com

Die Kon­fe­renz in Paris wird als wich­tig­stes kli­ma­po­li­ti­sches Ereig­nis des Jahr­zehnts gewer­tet – die Vor­aus­set­zun­gen für ein ehr­gei­zi­ges Abkom­men waren sel­ten so gut wie in die­sem Jahr. Dem­entspre­chend groß sind die inter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit und die Zahl der Teil­neh­mer. Die Akti­vi­tä­ten der 20.000 Abge­sand­ten der Län­der wer­den von 10.000 Beob­ach­tern ver­folgt. Die UN-Kli­ma­kon­fe­renz fin­det vom 30. Novem­ber bis 11. Dezem­ber 2015 statt: In bei­den Kon­fe­renz­wo­chen sind jeweils fünf Ver­tre­ter des Master­stu­di­en­gangs ‚Glo­bal Chan­ge Eco­lo­gy‘ der Uni­ver­si­tät Bay­reuth als Beob­ach­ter der Ver­hand­lun­gen zuge­las­sen. In der ersten Ver­hand­lungs­wo­che waren die Stu­den­tin­nen und Absol­ven­tin­nen des Eli­te­stu­di­en­gangs Danie­la Kretz, Julia Legel­li, Vero­ni­ka Abra­ham, Hen­ri­ke Schul­te to Büh­ne und Mari­on Hou­day­er mit in Paris dabei.

Der Bay­reu­ther Master­stu­di­en­gang ‚Glo­bal Chan­ge Ecology‘

Der Master­stu­di­en­gang ‚Glo­bal Chan­ge Eco­lo­gy‘ im Eli­tenetz­werk Bay­ern adres­siert die bedeu­tend­ste und fol­gen­träch­tig­ste Umwelt­pro­ble­ma­tik des 21. Jahr­hun­derts: glo­ba­le Umwelt­ver­än­de­run­gen. Fach­über­grei­fen­de neu­ar­ti­ge Pro­ble­me erfor­dern inno­va­ti­ve Ansät­ze in For­schung und Leh­re. Eine beson­de­re Qua­li­tät ist die Abrun­dung des natur­wis­sen­schaft­li­chen Schwer­punkts durch gesell­schafts­wis­sen­schaft­li­che Dis­zi­pli­nen. Der Stu­di­en­gang bün­delt Kom­pe­ten­zen an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth mit denen der Uni­ver­si­tä­ten Augs­burg und Würz­burg sowie mit der baye­ri­schen For­schungs­land­schaft unter Ein­be­zie­hung von Wirt­schaft, Ver­wal­tung und inter­na­tio­na­len Organisationen.

Der Master­stu­di­en­gang ist in sei­ner inhalt­li­chen Aus­rich­tung in Deutsch­land ein­zig­ar­tig und welt­weit her­aus­ra­gend. Ziel ist es, hoch qua­li­fi­zier­te Füh­rungs­kräf­te für Wis­sen­schaft, Umwelt­schutz, Poli­tik- und Wirt­schafts­be­ra­tung aus­zu­bil­den. Die Uni­ver­si­tät Bay­reuth bie­tet mit den von der Exper­ten-Kom­mis­si­on ‚Wis­sen­schafts­land Bay­ern 2020‘ her­aus­ge­stell­ten Pro­fil­schwer­punk­ten ‚Öko­lo­gie und Umwelt­wis­sen­schaf­ten‘ sowie ‚Afri­ka­stu­di­en‘ her­vor­ra­gen­de Rah­men­be­din­gun­gen. Ihre Lehr­stüh­le bie­ten für den Stu­di­en­gang im Eli­tenetz­werk Bay­ern spe­zi­el­le Lehr­an­ge­bo­te und inte­grie­ren aktu­el­le For­schungs­pro­jek­te. Die Unter­richts­spra­che des Stu­di­en­gangs ist Englisch.

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