Bam­ber­ger SPD-Stadt­rats­frak­ti­on bean­tragt einen Integrationsfonds

Die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on bean­tragt 30.000 € im Haus­halt 2016 um einen Inte­gra­ti­ons­fonds zu schaf­fen, der für sozi­al benach­tei­lig­te Men­schen genutzt wer­den kann.

„Die Inte­gra­ti­on von Men­schen von sozi­al Benach­tei­lig­ten mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund ist eine der Her­aus­for­de­run­gen die die Stadt Bam­berg in Zukunft zu bewäl­ti­gen hat“, so Wolf­gang Metz­ner, Bür­ger­mei­ster und SPD-Stadt­rat. Um die­ser Auf­ga­be gerecht zu wer­den, bedarf es viel Enga­ge­ment von Ehren­amt­li­chen und Haupt­amt­li­chen Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern, aber auch not­wen­di­ge finan­zi­el­le Mit­tel müs­sen zur Ver­fü­gung ste­hen. Der Haus­halt der Stadt Bam­berg wird jedes Jahr im Dezem­ber für das Fol­ge­jahr bera­ten und ver­ab­schie­det. Jedoch ins­be­son­de­re im Bereich der Inte­gra­ti­on ent­ste­hen immer wie­der Situa­tio­nen, in denen Men­schen auf schnel­le Hil­fe ange­wie­sen sind und Geld kurz­fri­stig zur Ver­fü­gung ste­hen soll­te. Des­halb setzt sich die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on für die Schaf­fung eines Fonds ein, der schnell und unbü­ro­kra­tisch allen Bam­ber­gern hel­fen soll.

„Die Stadt Bam­berg hat die Auf­ga­be alle Bür­ger und Bür­ge­rin­nen am gesell­schaft­li­chen Leben teil­ha­ben zu las­sen“, so Klaus Stie­rin­ger, SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der. „Die Teil­ha­be am gesell­schaft­li­chen Leben – also Inte­gra­ti­on – soll mit die­sem Fonds ermög­licht wer­den und ins­be­son­de­re für Kin­der und Jugend­li­che mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund ver­wen­det wer­den.“ Die Ver­ga­be­kri­te­ri­en sol­len von der Ver­wal­tung erar­bei­tet wer­den, aller­dings wer­den die Schwer­punk­te auf Ein­zel­fall­hil­fen für sozi­al benach­tei­lig­te Migran­ten und Migran­tin­nen für Deutsch­kur­se, Bil­dungs­an­ge­bo­te und Frei­zeit­an­ge­bo­te, Unter­stüt­zung bei zusätz­li­chem Schul­auf­wand und bei nie­der­schwel­li­gen Pro­jek­ten wie Kul­kids, Deutsch­kur­sen und Frei­zeit­an­ge­bo­ten zur För­de­rung von Inte­gra­ti­on und gesell­schaft­li­cher Teil­ha­be, lie­gen. „Wir sind der Über­zeu­gung, dass mit dem Inte­gra­ti­ons­fonds dort gehol­fen wer­den kann, wo Hil­fe und Unter­stüt­zung drin­gend benö­tigt wird“, so Wolf­gang Metzner.

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