Kul­tur­kreis Eber­mann­stadt: “Nami­bi­sche Mythen und Märchen”

Foto: Peter Spätling

Foto: Peter Spätling

Der Kul­tur­kreis Eber­mann­stadt lädt am Don­ners­tag, den 10. Dezem­ber um 20 Uhr in die weih­nacht­lich geschmück­te Kul­tur­scheu­ne im Wiesent­gar­ten, Am Kir­chen­wehr 10 ein. Peter Spät­ling aus Peg­nitz erzählt ” Nami­bi­sche Mythen und Mär­chen”. Die Ver­an­stal­tung wird an den Trom­meln musi­ka­lisch umrahmt von Roland Duckarm.

Peter Spät­ling bereist seit 16 Jah­ren regel­mä­ßig das süd­li­che Afri­ka mit Schwer­punkt Nami­bia, wo er auch eini­ge Sozi­al­pro­jek­te unter­stützt. Dabei kommt er auch viel mit den Men­schen der Län­der in Kon­takt. Mehr­fach hat er auch die noch ursprüng­li­chen leben­den Volks­ge­mein­schaf­ten von San und Him­ba besucht, deren jahr­tau­sen­de alten Stein­male­rei­en bewun­dert und Bekannt­schaf­ten geschlos­sen. Dadurch ent­stand auch ein Inter­es­se für die Geschich­ten die­ser Menschen.

In dem Vor­trag wer­den nach einer kur­zen Ein­füh­rung über das Land, sei­ne Men­schen und Land­schaf­ten, unter­stützt mit Bil­dern cha­rak­te­ri­sti­sche kur­ze Mär­chen vor­ge­le­sen. Der Zuhö­rer erfährt dabei viel über Kul­tur und Tra­di­ti­on der Ein­woh­ner Nami­bi­as. Die Mythen und Mär­chen Nami­bi­as sind oft nicht wie unse­re Mär­chen mit Moral­vor­stel­lun­gen ver­bun­den, son­dern eng mit der Natur ver­knüpft und ver­su­chen in der Regel Natur­phä­no­me­ne zu erklä­ren. Sie sind dadurch in beson­de­rer Wei­se anders­ar­tig und ein­drucks­voll. Bemer­kens­wert ist auch, dass die­se Mythen über Jahr­hun­der­te nur münd­lich tra­diert wur­den, da die Urein­woh­ner bis in unser Jahr­hun­dert hin­ein kei­ne schrift­li­chen Auf­zeich­nun­gen kannten.

An einem weih­nacht­li­chen Tisch bie­tet Peter Spät­ling auch Bastel­ar­bei­ten zwei­er Frau­en-Selbst­hil­fe­grup­pen aus Nami­bia an, die mit Glas­per­len geknüpf­te Weih­nachts­en­gel und Ster­ne sowie ver­schie­de­ne Stick­ar­bei­ten her­stel­len, deren Ver­kaufs­er­lös dann dem Unter­halt von Kin­der­gär­ten und Sup­pen­kü­chen zugu­te kommt.

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