Königs­feld ist 10. HaLT-Gemeinde

Foto: Rudolf Mader

Foto: Rudolf Mader

Das Alko­hol­prä­ven­ti­ons­pro­jekt „HaLT: Hart am Limit“ bekommt Zuwachs! Nach Hei­li­gen­stadt, Strul­len­dorf, Lit­zen­dorf, Mem­mels­dorf, Gun­dels­heim, Hall­stadt, Prie­sen­dorf, Rat­tels­dorf und Frens­dorf wird Königs­feld die 10. HaLT-Gemein­de. Die Gemein­den set­zen hier­mit ein bewuss­tes und kla­res Zei­chen gegen Alko­hol­miss­brauch bei Kin­dern und Jugendlichen.

Ver­tre­ter von Ver­ei­nen und inter­es­sier­te Bür­ger waren dabei, als die Bür­ger­mei­ste­rin Gise­la Hof­mann gemein­sam mit Albert Häf­ner, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg Land und dem Lei­ter des HaLT-Zen­trums Bam­berg, Lothar Rie­mer, die Ver­ein­ba­rung gegen den Alko­hol­miss­brauch bei Fest­ver­an­stal­tun­gen im Land­kreis Bam­berg unter­schrie­ben. Ent­stan­den ist der Wunsch, HaLT-Gemein­de zu wer­den, bereits vor län­ge­rer Zeit im Rah­men des Pro­jek­tes „gesun­den Gemein­de“. Der Gemein­de ist es ein Anlie­gen, den Jugend­schutz aktiv zu betreiben.

Für den fei­er­li­chen Rah­men zur Urkun­den­über­ga­be zur HaLT-Gemein­de hat­ten die Jugend­li­chen des DJK Königs­feld alko­hol­freie Cock­tails in der HaLT-Bar gemischt und so den Beweis ange­tre­ten: Prä­ven­ti­on funk­tio­niert auch in der Pra­xis. Eine erste Ver­an­stal­tung steht auch schon fest: Gemein­sam mit den bei­den Jugend­kon­takt­be­am­ten der Poli­zei, Uwe Petrich und Ger­hard Fried­rich, bie­tet das HaLT-Zen­trum Bam­berg im Janu­ar 2016 eine Schu­lung zum The­ma „Jugend­schutz“ an.

Seit sie­ben Jah­ren gegen Alko­hol­miss­brauch bei Jugendlichen

Seit meh­re­ren Jah­ren beschäf­tigt sich der Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen am Land­rats­amt Bam­berg bereits mit der The­ma­tik Alko­hol­kon­sum bei Jugend­li­chen. Gera­de auf öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen kommt es oft zum über­mä­ßi­gen Trin­ken bis hin zum Rausch – und das kann mit­un­ter schwe­re Fol­gen haben. An die­ser Stel­le setzt auch das Kon­zept von HaLT an. Im Mai 2008 gestar­tet, begann die Arbeit zunächst im Gespräch mit auf­fäl­li­gen Kin­dern und deren Eltern durch Gesprächs­an­ge­bo­te im Kran­ken­haus. Das zwei­te Stand­bein des Pro­jekts bil­det die Zusam­men­ar­beit mit den Gemein­den, Schu­len, Jugend­ein­rich­tun­gen, Jugend­äm­tern und der Poli­zei. Der Jugend­schutz und die Fest­kul­tur sol­len dabei im Mit­tel­punkt ste­hen. Fokus der Prä­ven­ti­ons­ar­beit liegt auf dem ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Umgang mit Alko­hol durch alle Beteiligte.

Wei­te­re Infos gibt es unter der Web­site: www​.halt​-bam​berg​.de

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