FC Ein­tracht Bam­berg erwei­tert Trainerstab

Zeit der Rück­keh­rer beim Fuß­ball-Bay­ern­li­gi­sten FC Ein­tracht Bam­berg: Nach dem alten und neu­en Chef­coach Petr Ska­ra­be­la über­nimmt nun ein wei­te­res ehe­ma­li­ges Ver­eins­mit­glied Ver­ant­wor­tung im Trai­ner­stab. Sascha Dorsch ist ab sofort für die Tor hüter­aus­bil­dung der U17 und U19 im Nach­wuchs­leist ungs­zent r um ( NLZ) zuständig.

Sascha Dorsch stand einst beim ehe­ma­li­gen 1. FC Bam­berg in der Jugend-Bay­ern­li­ga sowie bei den Her­ren in der Lan­des- und Bezirks­ober­li­ga zwi­schen den Pfo­sten und kann auf eine lan­ge meist höher­klas­si­ge Kar­rie­re als Tor­hü­ter zurück­blicken. Der 46-jäh­ri­ge aus Kem­mern will jetzt vor allem mit­hel­fen, dass der FC Ein­tracht eine erste Adres­se für die Tor­hü­ter­aus­bil­dung wer­den soll – und dies durch­aus über die regio­na­len Gren­zen hin­weg. „Unser Kon­zept muss es sein, jun­ge Spie­ler, Eltern und Trai­ner glei­cher­ma­ßen zu begei­stern und auch in der täg­li­chen Trai­nings­ar­beit Vor­bild­cha­rak­ter für ande­re Ver­ei­ne haben. Wenn wir dann noch hin und wie­der einen Tor­wart her­aus­brin­gen, der pro­fes­sio­nel­len Ansprü­chen genügt und auch unse­re eige­ne erste Mann­scha‘ mit Tor­hü­tern ‚füa­ern‘ kön­nen, haben wir alles rich­cg gemacht“, bringt Dorsch sei­ne Visi­on auf den Punkt.

Bei der Aus­bil­dung von Tor­hü­tern sieht er gene­rell noch viel Nach­hol­be­darf. „Gera­de die­se Posi­con erfor­dert Spe­zia­li­sten als Trai­ner, die die Beson­der­hei­ten eines Tor­warts selbst ken­nen und nach­voll­zie­hen kön­nen. Nach wie vor habe ich das Gefühl, dass der Tor­wara­rai­ner und auch der Tor­wart eher das fün‘e Rad am Wagen sind.“ Sascha Dorsch will den Gegen­be­weis antre­ten: „Dass im Gegen­teil der Tor­wart eine her­aus­ge­ho­be­ne Stel­lung hat und natür­lich in Tei­len eine ande­re Aus­bil­dung braucht. Aber auch er muss ver­stärkt gezielt als Fuß­bal­ler aus­ge­bil­det und ins Mannscha‘straining inte­griert wer­den.“ Mit U19-Coach Mario Bail und U17-Trai­ner Tobi­as Bur­ger arbei­te er mit zwei Trai­nern zusam­men, die die­sen Ansatz voll und ganz unterstützen.

NLZ-Lei­ter Chriscan Dau­sel ist jetzt schon von Dorschs ersten Trai­nings­ein­hei­ten beein­druckt: „Sascha ist unglaub­lich enga­giert und gewillt, die­ses Pro­jekt mit­zu­ge­hen und nach vor­ne zu brin­gen. Ich bin sehr dank­bar, einen fach­lich sowie mensch­li­chen Top-Tor­wara­rai­ner gefun­den zu haben. Mit Sven Roa­mann, der neben dem Auf­au­be­reich U12 bis U15 auch die erste Mann­scha‘ trai­niert, und mit Sascha Dorsch haben wir auf die­sen Posi­co­nen nun sehr, sehr gute Qua­li­tät.“ Die Ent­schei­dung zum FCE zurück­zu­keh­ren, ist Sascha Dorsch nicht schwer gefal­len: „Ich habe in der Jugend des dama­li­gen 1. FC Bam­berg mei­ne sport­lich schön­ste Zeit erlebt. Das bei­na­he täg­li­che Trai­ning mit den besten Spie­lern der Regi­on war unglaub­lich wich­cg für mei­ne sport­li­che Ent­wick­lung. Dane­ben haa­en wir mit Trai­ner Adi Leicht und Tor­wara­rai­ner Man­ni Fried zwei Men­schen, die ech­te Vor­bil­der waren und uns auch außer­halb des Plat­zes vie­le Wer­te ver­mia­elt haben.

Dies will ich ein Stück weit der jet­zi­gen Gener­a­con zurück­ge­ben. Ich den­ke, ein Jugend­trai­ner muss zum einen sport­li­che Qua­li­tä­ten haben und natür­lich das Fuß­ball­spie­len ver­mia­eln kön­nen. Min­de­stens genau­so wich­cg sind für mich aber auch die mensch­li­chen Wer­te, die ich vor­le­ben möchte.“

Zur Per­son: Sascha Dorsch

  • geb. 28.2.69 in Bamberg
  • ver­hei­ra­tet, 2 Kin­der (eines davon fußballverrückt)
  • Aus­bil­dung: 2. Staats­examen Lehr­amt Gymnasium
  • Aktu­el­ler Beruf: Per­so­nal­re­fe­rent Dr. Pfle­ger GmbH in Bamberg
  • Sport­li­cher Werdegang:
  • Jugend­tor­wart Bay­ern­li­ga-Jugend 1. FC Bamberg
  • Danach Tor­wart: TSV Schlüs­sel­feld (Lan­des- und Bezirks­ober­li­ga) FC Lich­ten­fels (Lan­des­li­ga) FC Bam­berg (Lan­des- und Bezirks­ober­li­ga) SC Kem­mern (Bezirks­li­ga) FV Giech (Kreis­li­ga und Kreisklasse)
  • Aktu­ell: Tor­jä­ger in der AH SC Kem­mern, Marathonläufer

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