Wie­der Füh­run­gen im Grä­fen­ber­ger Ritter-Wirnt-Museumsstübchen

Besuch beim Ritter-Dichter

Der Kul­tur­ver­ein Wirnt von Grä­fen­berg und die Grä­fen­ber­ger Alt­stadt­freun­de bie­ten zum letz­ten Mal in die­sem Jahr zum Andre­as­markt (Sonn­tag, 22.November) und am 3. Advent (Grä­fen­ber­ger Vor­weih­nacht am Sonn­tag, 13. Dezem­ber) jeweils um 14 und 15 Uhr Füh­run­gen im Rit­ter-Wirnt-Muse­ums­stüb­chen an.

Das klei­ne, aber fei­ne Muse­um infor­miert in Schau­bil­dern und Vitri­nen vor allem über die ein­zig­ar­ti­ge 800jährige Wir­kungs­ge­schich­te des Artus­ro­mans aus dem frü­hen 13. Jahr­hun­dert. Durch eine Dau­er­leih­ga­be der Fami­lie von Stock­hau­sen konn­te die lite­ra­tur­ge­schicht­li­che Doku­men­ta­ti­on seit dem letz­ten Jahr wesent­lich erwei­tert werden.

Neben fach­kun­di­gen Erläu­te­run­gen zu den Aus­stel­lungs­stücken im Gestei­ger­tor wer­den zusätz­lich auch die alte Burg­stall und die restau­rier­te Stadt­mau­er in die Füh­run­gen ein­be­zo­gen. Hier stand einst die Stamm­burg des reichs­frei­en Grä­fen­ber­ger Rit­ter­ge­schlechts, in der Rit­ter Wirnt, der Dich­ter des „Wiga­lo­is“, ver­mut­lich um 1170 n.Chr. gebo­ren wur­de. Das wohl schön­ste Ensem­ble der Grä­fen­ber­ger Alt­stadt liegt im Stadt­gra­ben etwas abseits der Bahn­hof­stra­ße und bleibt für die Besu­cher des Jura­städt­chens des­halb meist im Verborgenen.

Der Ein­tritt ins Muse­um ist frei.
Füh­run­gen kosten 3 Euro pro Per­son (Fami­li­en 5 Euro).
Wei­te­re Ter­mi­ne nach Vereinbarung.

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