Krip­pen­aus­stel­lung im Land­rats­amt Bamberg

Landrat Johann Kalb mit Krippenbauer Karl-Heinz Exner: Foto: LRA Bamberg

Land­rat Johann Kalb mit Krip­pen­bau­er Karl-Heinz Exner: Foto: LRA Bamberg

In Pri­vat­haus­hal­ten gehört die Krip­pe zur Vor­weih­nachts­zeit mitt­ler­wei­le genau­so dazu wie Leb­ku­chen und Stol­len …und auch im Land­rats­amt Bam­berg ist sie nicht mehr weg­zu­den­ken. Bereits seit 15 Jah­ren stellt der Krip­pen­bau­mei­ster Karl-Heinz Exner all­jähr­lich Krip­pen aus aller Welt in den Vitri­nen im Foy­er aus. Bis 13. Janu­ar 2016 kön­nen die Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Land­rats­am­tes die viel­fäl­ti­gen Aus­stel­lungs­stücke zu den übli­chen Öff­nungs­zei­ten bestaunen.

Ins­ge­samt hält die Aus­stel­lung wie­der mehr als 16 ver­schie­de­ne Krip­pen bereit. Die Besu­cher kön­nen Krip­pen aus Län­dern wie Kenia, Ame­ri­ka und Kana­da, gefer­tigt aus den unter­schied­lich­sten Mate­ria­len, bewun­dern. Als High­light sei­ner Krip­pen­samm­lung stellt Exner eine Later­ne und ein Krip­pen­käst­chen vor. „Vie­le Leu­te haben nicht den Platz, eine tra­di­tio­nel­le Krip­pe in ihrem Wohn­zim­mer auf­zu­stel­len. Die Later­nenkrip­pe oder das Krip­pen­käst­chen sind daher eine prak­ti­sche und platz­spa­ren­de Alter­na­ti­ve“, so Exner.

Am Don­ners­tag, 3. Dezem­ber 2015 fin­det im Rah­men der Krip­pen­aus­stel­lung ab 11:00 Uhr ein Bera­tungs­tag mit prak­ti­schen Tipps zum Krip­pen­bau und zur Hin­ter­grund­ma­le­rei mit Herr­mann Utter statt. Dazu sind alle Inter­es­sier­ten herz­lich eingeladen!

„Krip­pen des Bam­ber­ger Umlandes“

Auch die­ses Jahr kön­nen Inter­es­sier­te die Bro­schü­re „Krip­pen des Bam­ber­ger Umlan­des“ wäh­rend der gesam­ten Aus­stel­lungs­zeit in der Info­thek des Land­rats­am­tes für 5 Euro erwer­ben. In der Bro­schü­re sind 116 Krip­pen bebil­dert und beschrie­ben. Damit ist sie um 43 Krip­pen rei­cher als die letz­te Aus­ga­be aus dem Jahr 2000.

Krip­pen­bau­er aus Überzeugung

Der Bisch­ber­ger Krip­pen­bau­er Karl-Heinz Exner ist dem Reiz der Krip­pe bereits in frü­hen Jah­ren erle­gen: Im Alter von sie­ben Jah­ren bau­te er sei­ne erste eige­ne Krip­pe. 1990 erwarb er sein Mei­ster­di­plom als Krip­pen­bau­er. Im dar­auf fol­gen­den Jahr wür­dig­te Papst Johan­nes Paul II. sei­ne Arbeit in einer Pri­vat­au­di­enz mit den Wor­ten „Arbei­ten Sie wei­ter mit der Krip­pe im Wein­berg des Herrn“. Exner über das Krip­pen­bau­en: „Das ist für mich nicht nur ein Hob­by, son­dern eine Leidenschaft.“

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