Bam­berg: Sport­park Ein­tracht mit neu­er Adresse

Gut drei Mona­te nach sei­ner offi­zi­el­len Ein­wei­hung wur­de dem neu­en Sport­park Ein­tracht eine neue Anschrift zuge­teilt. Die Anla­ge nahe des Fuchs­park­sta­di­ons trägt jetzt die Anschrift Armee­stra­ße 25, zuvor war die Pödel­dor­fer Stra­ße 180 b die offi­zi­el­le Adres­se. Mit der neu­en Anschrift hat das in den letz­ten gut zwei Jah­ren ent­stan­de­ne Ver­eins­ge­län­de, das die Stif­tung TSV Ein­tracht als Eigen­tü­mer an den FC Ein­tracht Bam­berg 2010 ver­pach­tet hat, neben dem moder­nen Ver­wal­tungs­ge­bäu­de samt Jugend­sta­di­on und Kunst­ra­sen­platz auch adress­tech­nisch den Betrieb aufgenommen.

Den neu­en Sport­park Ein­tracht ver­dankt der FC Ein­tracht Bam­berg 2010, der aus dem dama­li­gen 1. FC Bam­berg 1901 und dem TSV Ein­tracht Bam­berg ent­stan­den ist, einem Tausch zwei­er Grund­stücke. Vor der Fusi­on gab es im Volks­park das FC-Club­heim, im Osten Bam­bergs an der Brei­ten­au war der TSV Ein­tracht Bam­berg behei­ma­tet, der auch Eigen­tü­mer des dor­ti­gen Gelän­des war. Das Ein­tracht-Eigen­tum wur­de mit der Grün­dung des 1. FC Ein­tracht Bam­berg der damals gegrün­de­te Stif­tung TSV Ein­tracht übertragen.

Als der 1. FC Ein­tracht Bam­berg im Früh­jahr 2010 Insol­venz anmel­den muss­te, wur­de im Juni 2010 der Nach­fol­ge­ver­ein FC Ein­tracht Bam­berg 2010 gegrün­det. Auf­grund der gewünsch­ten Ansied­lung des Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rers Bro­se an der Brei­ten­au stell­te die Stif­tung ein paar Jah­re spä­ter ihr Are­al an der Brei­ten­au der Stadt Bam­berg zur Ver­fü­gung. Die­se konn­te dadurch der Fir­ma Bro­se den dort gewünsch­ten Bau eines neu­en, gro­ßen Gebäu­de­kom­ple­xes ermög­li­chen. Im Gegen­zug erhielt die Stif­tung von der Kom­mu­ne eine Flä­che im Volks­park, an der Pödel­dor­fer Straße/​Ecke Armee­stra­ße, die frü­her vom SC 08 Bam­berg genutzt wur­de. Auf genau die­ser Flä­che ist durch den Bau­her­ren und Eigen­tü­mer Stif­tung TSV Ein­tracht in den ver­gan­ge­nen gut zwei Jah­ren für etwa 4 Mil­lio­nen Euro der Sport­park Ein­tracht ent­stan­den. Die­ser besteht aus einem moder­nen Ver­wal­tungs­ge­bäu­de, Kabi­nen, einer Kegel­bahn mit sechs Bah­nen, einem Kunst­ra­sen­platz samt Flucht­licht­an­la­ge, einem klei­nen Jugend­sta­di­on mit klei­ner Sitz­platz­tri­bü­ne und einer Spei­se­gast­stät­te. Haupt­mie­ter des Are­als ist der FC Ein­tracht Bam­berg 2010. Durch den Sport­park ist der FC Ein­tracht somit nicht mehr wie bis­her an ver­schie­de­nen Stand­or­ten, son­dern zen­tral an einem Ort beheimatet.

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