Schu­le Her­zo­g­hö­he in Bay­reuth bekommt eine neue Mensa

Christian Dietz von der Firma Dietz Baugesellschaft mbH & Co. KG, Stadtbaureferent Hans-Dieter Striedl, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Rektorin Sybille Hutzler und Wolfgang Bayerlein vom städtischen Hochbauamt.

Chri­sti­an Dietz von der Fir­ma Dietz Bau­ge­sell­schaft mbH & Co. KG, Stadt­bau­re­fe­rent Hans-Die­ter Striedl, Ober­bür­ger­mei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe, Rek­to­rin Sybil­le Hutz­ler und Wolf­gang Bay­er­lein vom städ­ti­schen Hochbauamt.

Offi­zi­el­ler Spa­ten­stich für 900.000 Euro teu­res Neu­bau­pro­jekt – Fer­tig soll die Men­sa im vier­ten Quar­tal 2016 sein

Die Grund­schu­le Her­zo­g­hö­he bekommt Zuwachs: Am heu­ti­gen Diens­tag, 17. Novem­ber, hat Ober­bür­ger­mei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe gemein­sam mit der Schul­lei­tung, Ver­tre­tern der Stadt­rats­frak­tio­nen, der Regie­rung von Ober­fran­ken und des Eltern­bei­rats den ersten Spa­ten­stich für den Bau einer neu­en Schul­men­sa gesetzt. Die Stadt inve­stiert in das Pro­jekt rund 900.000 Euro, gut ein Drit­tel die­ser Kosten kann über staat­li­che Zuschüs­se finan­ziert wer­den. Die Fer­tig­stel­lung der neu­en Men­sa ist für das vier­te Quar­tal kom­men­den Jah­res vorgesehen.

„Wir set­zen heu­te den Schluss­punkt hin­ter eine län­ge­re Pla­nungs­ge­schich­te“, beton­te die Ober­bür­ger­mei­ste­rin beim Spa­ten­stich. Erste Über­le­gun­gen, der Schu­le mit einem Neu­bau zu einer trag­fä­hi­gen Lösung zu ver­hel­fen, rei­chen bis in die Mit­te des Jah­res 2011 zurück. Für Bay­reuth als aus­ge­wie­se­ne Schul- und Bil­dungs­stadt sei die Wei­ter­ent­wick­lung der schu­li­schen Infra­struk­tur eine Dau­er­auf­ga­be, so Merk-Erbe, der sich die Stadt mit Über­zeu­gung stel­le. „Inve­sti­tio­nen in die Qua­li­tät unse­rer Schu­len sind Inve­sti­tio­nen in die Zukunft unse­rer Kin­der und damit bestens ange­leg­tes Geld.“

Das neue Men­sa-Gebäu­de wird auf der West­sei­te Rich­tung Spon­heim­weg am Ein­gangs­be­reich der Schu­le ange­baut. Als Bau­form wur­de vom feder­füh­rend zustän­di­gen Hoch­bau­amt der Stadt ein qua­dra­ti­scher, erd­ge­schos­si­ger Bau­kör­per mit Zelt­dach gewählt, in dem der Raum­be­darf für den Küchen- und Auf­ent­halts­be­reich abge­deckt wird. Die­ser Bau­kör­per wird mit einem tra­pez­för­mi­gen Flach­dach­ge­bäu­de­teil an das Haupt­ge­bäu­de der Schu­le ange­bun­den. Im Erd­ge­schoss des Ver­bin­dungs­teils, über das künf­tig auch der bestehen­de Haupt­bau bar­rie­re­frei zu errei­chen sein wird, ist unter ande­rem auch eine Behin­der­ten­toi­let­te ein­ge­plant, wel­che bis­lang an der Schu­le nicht zur Ver­fü­gung steht.

Der Neu­bau erhält auf der Süd- und West­sei­te gro­ße Fen­ster­flä­chen. Die Außen­wän­de und das Dach bekom­men eine Wär­me­däm­mung ent­spre­chend den aktu­el­len Vor­ga­ben der Ener­gie-Ein­spar­ver­ord­nung und für die Dach­ein­deckung sind vor­ge­fer­tig­te Pro­fil­bah­nen aus Alu­blech vor­ge­se­hen. Im Innen­be­reich wird der Auf­ent­halts- bezie­hungs­wei­se Spei­se­raum mit Wän­den aus hel­lem Sicht­mau­er­werk, mit einem homo­ge­nen Boden­be­lag sowie einer mit­ti­gen, das Zelt­dach tra­gen­den Rund­stüt­ze ausgeführt.

Alles in allem ste­hen der Schu­le nach Fer­tig­stel­lung des Neu­baus knapp 260 Qua­drat­me­ter neu an Nutz­flä­che zur Ver­fü­gung. Läuft alles nach Plan, so wird der Roh­bau im ersten Quar­tal kom­men­den Jah­res errich­tet sein. Im vier­ten Quar­tal 2016 soll die neue Men­sa dann fer­tig sein.

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