Tat­ver­däch­ti­ge im Zusam­men­hang mit den Säug­lings­lei­chen festgenommen

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Coburg

WAL­LEN­FELS, LKR. KRO­NACH. Die inten­si­ven Fahn­dungs­maß­nah­men der eigens ein­ge­rich­te­ten Ermitt­lungs­grup­pe „Schloss­berg“ im Zusam­men­hang mit dem Fund sterb­li­cher Über­re­ste von mitt­ler­wei­le acht Säug­lin­gen führ­ten am Frei­tag­abend zur vor­läu­fi­gen Fest­nah­me einer tat­ver­däch­ti­gen Frau.

Die mut­maß­li­che Mut­ter und frü­he­re Bewoh­ne­rin des Anwe­sens in Wal­len­fels, in deren ehe­ma­li­gen Räum­lich­kei­ten die Säug­lings­lei­chen am Don­ners­tag­nach­mit­tag ent­deckt wur­den, konn­te am Frei­tag­abend, gegen 19.45 Uhr, von Poli­zei­kräf­ten in einer Pen­si­on in Kro­nach aus­fin­dig gemacht und fest­ge­nom­men wer­den. Die Frau war in Beglei­tung eines 55-jäh­ri­gen Man­nes, den eine Kro­nacher Poli­zei­strei­fe kur­ze Zeit vor­her am Bahn­hof Kro­nach auf­ge­grif­fen hat­te und der die Beam­ten zur wei­te­ren Abklä­rung eben­falls zur Dienst­stel­le beglei­ten musste.

Bei­de Per­so­nen wer­den nun von den Ermitt­lern der Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft Coburg ver­nom­men, um nähe­re Hin­ter­grün­de zu den Todes­um­stän­den der Säug­lin­ge klä­ren zu kön­nen. Auf­grund der lau­fen­den Ermitt­lun­gen kön­nen der­zeit kei­ne Ein­zel­hei­ten zu den Anga­ben der bei­den gemacht werden.

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