Ermitt­lun­gen zu den Säug­lings­lei­chen lau­fen auf Hochtouren

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Coburg

WAL­LEN­FELS, LKR. KRO­NACH. Nach­dem Fund meh­re­rer sterb­li­cher Über­re­ste von Säug­lin­gen am Don­ners­tag­nach­mit­tag lau­fen die Ermitt­lun­gen des Fach­kom­mis­sa­ri­ats von Kri­po und Staats­an­walt­schaft Coburg auf Hochtouren.

Gegen 16 Uhr am Don­ners­tag hat­te eine Anwoh­ne­rin aus Wal­len­fels in der Woh­nung die sterb­li­chen Über­re­ste eines Säug­lings gefun­den und dar­auf­hin den Not­ruf gewählt. Die ver­stän­dig­ten Poli­zei­kräf­te konn­ten in einem Zim­mer meh­re­re Säug­lings­lei­chen ent­decken. Der­zeit gehen die Kri­po und Staats­an­walt­schaft Coburg von ver­mut­lich sie­ben Toten aus.

Die Kri­po Coburg hat zusam­men mit wei­te­ren Unter­stüt­zungs­kräf­te für die anste­hen­den, umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen und Durch­su­chungs­maß­nah­men die Ermitt­lungs­grup­pe „Schloss­berg“ gebil­det. Seit gestern Nach­mit­tag wer­den die Beam­ten von Spe­zia­li­sten der Spu­ren­si­che­rung sowie der Rechts­me­di­zin aus Erlan­gen unterstützt.

Die frü­he­re Bewoh­ne­rin des Anwe­sens in Wal­len­fels, eine 45-jäh­ri­ge Frau, konn­te bis­lang noch nicht ange­trof­fen und befragt wer­den. Zudem lau­fen zur­zeit zahl­rei­che Befra­gun­gen von meh­re­ren Personen.

Seit den Mor­gen­stun­den lau­fen die rechts­me­di­zi­ni­schen Unter­su­chun­gen der Säug­lings­lei­chen. Die­se wer­den auf­grund des teil­wei­se schlech­ten Zustan­des eini­ge Zeit in Anspruch neh­men. Ein Ergeb­nis ist nicht vor Anfang kom­men­der Woche zu erwarten.

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