Brun­ner star­tet baye­ri­sche Meer­ret­ti­chern­te in Baiersdorf

Wenn die Ern­te größ­ten­teils ein­ge­fah­ren ist, geht es bei den Meer­ret­ti­ch­er­zeu­gern erst so rich­tig los: Gemein­sam mit der Baye­ri­schen Meer­ret­tich­kö­ni­gin Chri­sti­ne I hat Land­wirt­schafts­mi­ni­ster Hel­mut Brun­ner am Frei­tag in Bai­ers­dorf heu­er erst­mals die baye­ri­sche Meer­ret­ti­chern­te offi­zi­ell eröff­net. „Ob zu Fisch oder zu Fleisch, baye­ri­scher Kren ist ein fester Bestand­teil unse­rer Ess­kul­tur“, sag­te der Mini­ster. Dabei lie­fern die aro­ma­ti­schen Wur­zeln vie­len Gerich­ten nicht nur die nöti­ge Schär­fe, son­dern sind mit ihren vie­len wert­vol­len Mine­ral­stof­fen und Vit­ami­nen auch sehr gesund.

Mit einer Ern­te­men­ge von jähr­lich rund 1 500 Ton­nen und 200 Hekt­ar Anbau­flä­che ist Bay­ern das größ­te deut­sche Meer­ret­tich Erzeug­er­land. Die Flä­chen lie­gen fast aus­schließ­lich in Fran­ken zwi­schen Nürn­berg und Bam­berg, wo der Meer­ret­tich­an­bau seit rund 500 Jah­ren Tra­di­ti­on hat. In Bai­ers­dorf wird der über­wie­gen­de Teil der baye­ri­schen Meer­ret­ti­chern­te ver­ar­bei­tet. Seit 2007 sind die Begrif­fe „Baye­ri­scher Meer­ret­tich“ und „Baye­ri­scher Kren“ euro­pa­weit geschützt. Bei­des darf nur aus den Land­krei­sen Erlan­gen-Höchstadt, Neu­stadt an der Aisch/​Bad Winds­heim und Forch­heim stam­men und muss nach tra­di­tio­nel­len Rezep­ten ver­ar­bei­tet sein.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Baye­ri­schem Meer­ret­tich gibt es im Inter­net unter www​.bay​ern​.by/​b​a​y​e​r​i​s​c​h​e​r​-​m​e​e​r​r​e​t​t​ich.

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