Ein­bre­cher nut­zen Däm­me­rung und Dunkelheit

NEUN­KIR­CHEN AM BRAND, LKR. FORCH­HEIM. Den Schutz der Däm­me­rung und Dun­kel­heit nutz­ten am Frei­tag bis­lang Unbe­kann­te, um in zwei Ein­fa­mi­li­en­häu­ser ein­zu­bre­chen. Mit Schmuck und Bar­geld gelang den Ein­bre­chern uner­kannt die Flucht. Die Kri­po Bam­berg ermittelt.

Zwi­schen etwa 17 Uhr und 23 Uhr ver­schaff­ten sich die unge­be­te­nen Gäste gewalt­sam Zugang zu einem Wohn­haus in der Ans­ba­cher Stra­ße. Zunächst schei­ter­ten sie an der mas­si­ven Ter­ras­sen­tü­re und ver­such­ten sich dann an einem Fen­ster. Hier gelang­ten sie in das Anwe­sen und durch­wühl­ten im Erd­ge­schoss sämt­li­che Räum­lich­kei­ten. Sie ent­ka­men mit Bar­geld und Schmuck.

Auch im Ten­nen­bach­weg ver­schaff­ten sich Ein­bre­cher ver­mut­lich in der Zeit von 17.30 Uhr bis kurz nach Mit­ter­nacht über ein bra­chi­al geöff­ne­tes Fen­ster Zutritt zu einem Ein­fa­mi­li­en­haus. In allen Zim­mern such­ten sie nach Wert­ge­gen­stän­den und hin­ter­lie­ßen in den Räu­men Cha­os. Bei ihrem Beu­te­zug ent­deck­ten sie eben­falls Bar­geld sowie Schmuck und such­ten das Weite.

In bei­den Fäl­len hat der Kri­mi­nal­dau­er­dienst der Kri­po Bam­berg die Ermitt­lun­gen vor Ort auf­ge­nom­men und stell­te bereits Tat­zu­sam­men­hän­ge fest. Die Ermitt­ler bit­ten zudem um Hin­wei­se aus der Bevölkerung:

  • Wer hat im Tat­zeit­raum in der Ans­ba­cher Stra­ße oder dem Ten­nen­bach­weg ver­däch­ti­ge Per­so­nen und / oder Fahr­zeu­ge bemerkt?
  • Wer hat dort unge­wöhn­li­che Geräu­sche wahrgenommen?

Hin­wei­se nimmt die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 entgegen.

Die ober­frän­ki­sche Poli­zei rät gera­de jetzt zu Beginn der dunk­len Jahreszeit:

  • Ach­ten Sie auf Frem­de im Haus oder auf dem Nach­bar­grund­stück und spre­chen Sie die­se an.
  • Sor­gen Sie dafür, dass in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern die Hauseingangs‑, Kel­ler- und Boden­tü­ren stets ver­schlos­sen sind.
  • Gekipp­te Fen­ster sind offe­ne Fen­ster und von Ein­bre­chern leicht zu öff­nen. Auch wenn Sie Ihr Haus nur kurz­zei­tig ver­las­sen, schlie­ßen Sie leicht zugäng­lich Fen­ster und zie­hen Sie die Türe nicht nur ins Schloss, son­dern schlie­ßen Sie die­se immer zwei­fach ab.
  • Betreu­en Sie die Woh­nung län­ger abwe­sen­der Nach­barn, indem Sie zum Bei­spiel den Brief­ka­sten lee­ren. Es geht dar­um einen bewohn­ten Ein­druck zu erwecken.
  • Roll­lä­den soll­ten zur Nacht­zeit – und kei­nes­falls tags­über – geschlos­sen wer­den. Schließ­lich wol­len Sie ja nicht schon auf den ersten Blick Ihre Abwe­sen­heit signalisieren.
  • Alar­mie­ren Sie bei Gefahr und in Ver­dachts­fäl­len sofort Ihre Poli­zei über Not­ruf 110.

Wei­te­re Prä­ven­ti­ons­hin­wei­se fin­den sie auf unse­rer Inter­net­prä­senz unter:

http://​www​.poli​zei​.bay​ern​.de/​o​b​e​r​f​r​a​n​k​e​n​/​s​c​h​u​e​t​z​e​n​v​o​r​b​e​u​g​e​n​/​k​r​i​m​i​n​a​l​i​t​a​e​t​/​a​l​l​t​a​g​/​i​n​d​e​x​.​h​t​m​l​/​8​0​087

http://​www​.poli​zei​.bay​ern​.de/​o​b​e​r​f​r​a​n​k​e​n​/​s​c​h​u​e​t​z​e​n​v​o​r​b​e​u​g​e​n​/​k​r​i​m​i​n​a​l​i​t​a​e​t​/​a​l​l​t​a​g​/​i​n​d​e​x​.​h​t​m​l​/​2​1​2​755

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