Frau­en-Uni­on: Kreis­de­le­gier­ten­ver­samm­lung Mai 2015 in Ebermannstadt

Mit 42 von 45 Stim­men wur­de die Kreis­vor­sit­zen­de der Frau­en Uni­on Gabrie­le Oost in ihrem Amt bestä­tigt. Unter der Wahl­lei­tung der FU-Bezirks­vor­sit­zen­den und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Sil­ke Lau­nert aus Hof fan­den die tur­nus­ge­mä­ßen Neu­wah­len im Resen­görg­saal, Eber­mann­stadt statt. In ihrem Tätig­keits­be­richt beton­te die FU-Vor­sit­zen­de Oost: „Wir füh­len uns durch Her­mann Ulm und Micha­el Hof­mann sehr gut ver­tre­ten“. Haupt­auf­ga­be sei die Neu­struk­tu­rie­rung gewe­sen, denn nach unru­hi­gen Zei­ten, u.a. muss­te in Forch­heim nach Amts­nie­der­le­gun­gen eine neue Vor­stand­schaft gewählt wer­den, sei es gelun­gen wie­der ruhi­ge Fahr­was­ser zu erreichen.

Sie berich­te­te wei­ter über einen Fami­li­en­wan­der­tag, die Tages­fahrt nach Regens­burg, die Ver­an­stal­tung mit Heb­am­men und die Bezirks­ver­samm­lung in Staffelstein.

In ihrem Bericht aus Ber­lin sprach MdB Sil­ke Lau­nert die Flücht­lings­ka­ta­stro­phe, Zwangs­pro­sti­tu­ti­on, Kin­der­por­no­gra­phie und das Betreu­ungs­geld an. Hier bekann­te sie, dass sie (zunächst) eine ableh­nen­de Hal­tung zur soge­nann­ten „Herd­prä­mie“ hat­te. Inzwi­schen ver­tre­te sie die Auf­fas­sung, dass die Eltern das Recht hät­ten, selbst zu ent­schei­den ob sie ihre ein- bis zwei­jäh­ri­gen Kin­der selbst erzie­hen wol­len oder in eine Kin­der­krip­pe geben. Der Staat habe bei­de Mög­lich­kei­ten zu respek­tie­ren. Des­to mehr zeig­te sich die Juris­tin über­rascht, dass sei­tens des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes Bestre­bun­gen aus­ge­hen, das Betreu­ungs­geld nach sei­ner Ein­füh­rung zu kippen.

Hier unter­strich der CSU Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Micha­el Hof­mann, dass gege­be­nen­falls der Frei­staat die Mög­lich­keit hät­te, neu zu ent­schei­den. Mit sei­ner Aus­sa­ge: „Wir ste­hen zu den Fami­li­en, wir möch­ten, dass das Betreu­ungs­geld bleibt“ bekam er gro­ßen Bei­fall unter den über 50 Frau­en. Land­rat Dr. Her­mann Ulm ver­band sei­ne Gra­tu­la­ti­on an die Gewähl­ten mit dem Wunsch, dass die Frau­en kräf­tig in der Kreis­po­li­tik mit­mi­schen. Nach einer Anzahl von Ter­mi­nen an die­sem Tag schil­der­te Ulm sei­ne Auf­ga­ben. Der Erhalt der Infra­struk­tur im länd­li­chen Raum und die Wirt­schafts­för­de­rung sind ihm ein wich­ti­ges Anliegen.

Bei den wei­te­ren Wah­len wur­den Bir­git Knör­lein, Dr. Judith Neglein, Hed­wig Güth­lein und Sabi­ne Schell als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de gewählt.

Bestä­tigt wur­den ein­stim­mig Schrift­füh­re­rin Marit­ta Grett und Schatz­meis­te­rin Mar­ga­re­tha Los­karn. Bei­sit­ze­rin­nen sind Sig­rid Hüb­schmann, Ingrid Nägel, Maria Geb­hard, Ros­wi­tha Böhm, Doro­thea Göl­ler, Inge Meis­ter, Wal­traut Howells und San­dra Roth. Die vor­ge­nann­ten sind zugleich Dele­gier­te in die Bezirks­ver­samm­lung. Zur Lan­des­ver­samm­lung ent­sen­det die Kreis-FU Gabrie­le Oost und Bir­git Knör­lein. Die enga­gier­te Bezirks­vor­sit­zen­de Sil­ke Lau­nert nahm sich noch Zeit um Fra­gen der Teil­neh­me­rin­nen zu beantworten.