Bay­reu­ther Lehr­stuhl für Kon­struk­ti­ons­leh­re und CAD prä­sen­tiert sich ab Mon­tag auf der Han­no­ver Messe

Neue Soft­ware für FEM-Helden

Wenn Papier, Blei­stift und Taschen­rech­ner nicht mehr aus­rei­chen, müs­sen neue Berech­nungs­me­tho­den her. Hier hilft die Fini­te-Ele­men­te-Soft­ware Z88 der Uni­ver­si­tät Bay­reuth weiter.

Zur Berech­nung und Aus­le­gung von tech­ni­schen Kom­po­nen­ten wie Zahn­rä­der oder Schrau­ben hat sich die Fini­te-Ele­men­te-Ana­ly­se (FEA) bzw. ‑Metho­de (FEM) eta­bliert. Die­se ermög­licht die Simu­la­ti­on von Kräf­ten und Ver­for­mun­gen von qua­si belie­big geform­ten Bau­tei­len – auch dann, wenn jede ana­ly­ti­sche For­mel versagt!

Am Lehr­stuhl für Kon­struk­ti­ons­leh­re und CAD der Uni­ver­si­tät Bay­reuth wird unter der Lei­tung von Prof. Dr.-Ing. Frank Rieg das Pro­gramm Z88Aurora® zur Fini­te-Ele­men­te-Ana­ly­se ent­wickelt. Die­se Soft­ware hat sich in den letz­ten Jah­ren als kosten­lo­ses Berech­nungs­tool sowohl in der Indu­strie bei klei­nen und mit­tel-stän­di­schen Unter­neh­men als auch in der For­schung als FEA-Lösung eta­bliert. Die neue­ste Ver­si­on V3 von Z88Aurora® ist eine der Neu­erschei­nun­gen, die der Bay­reu­ther Lehr­stuhl vom 13.–17. April 2015 auf der Han­no­ver Mes­se vor­stellt. Neu ist hier­bei ein Modul zur Berech­nung von pla­sti­schem Mate­ri­al­ver­hal­ten. Ohne den Ein­satz von pla­sti­schen Berech­nungs­mo­del­len sind z.B. Crash­si­mu­la­tio­nen, wie man sie aus der Fahr­zeug­tech­nik kennt, undenk­bar. Kun­den bzw. Koope­ra­ti­ons­part­ner des Lehr­stuhls für Kon­struk­ti­ons­leh­re und CAD der Uni­ver­si­tät Bay­reuth sind bspw. Sie­mens, Bosch, Loewe oder auch die Bay­reu­ther medi.

Im Rah­men der zuneh­men­den Popu­la­ri­tät von Smart­pho­nes und Tablets wur­de das eben­falls kosten­los erhält­li­che Z88Mobile ins Leben geru­fen. Die­se App für Android™ ver­eint die bewähr­te Rechen­lei­stung von Z88 mit einer zeit­ge­mä­ßen gra­fi­schen Benut­zer­ober­flä­che. Bei deren Ent­wick­lung stan­den die Opti­mie­rung der Steue­rung mit­tels Touch­screen und eine kla­re Benut­zer­füh­rung im Vor­der­grund. Somit hat der Anwen­der jeder­zeit Zugriff auf sei­ne wich­tig­sten Simu­la­ti­ons­er­geb­nis­se, egal ob bei einem Kun­den­ge­spräch, einer Prä­sen­ta­ti­on oder ein­fach nur unter­wegs. „Eben­so kommt Z88Mobile in der Leh­re zum Ein­satz: Durch die hohe Ver­brei­tung von Android™-Geräten sind die Stu­die­ren­den nicht auf Arbeits­platz­rech­ner ange­wie­sen, son­dern kön­nen die im Hör­saal vor­ge­stell­ten Metho­den simul­tan anwen­den und üben“, erläu­tert Prof. Dr.-Ing. Frank Rieg, Inha­ber des Lehr­stuhls für Kon­struk­ti­ons­leh­re und CAD.

Mehr Infor­ma­tio­nen, Down­loads, Hand­bü­cher usw. zu Z88 gibt es unter www​.z88​.de

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