Bam­ber­ger AOK-Bei­rat dis­ku­tier­te über Qua­li­täts­fak­to­ren in Krankenhäusern

Von links: Matthias Grassmann, Monika Röther, Peter Weber, Mathias Eckardt

Von links: Mat­thi­as Gra­ss­mann, Moni­ka Röther, Peter Weber, Mathi­as Eckardt

Das Pati­en­ten­wohl muss im Mit­tel­punkt stehen

Bun­des- und lan­des­wei­te Bericht­erstat­tun­gen über Kran­ken­häu­ser, in denen die finan­zi­el­len Inter­es­sen über das gesund­heit­li­che Wohl der Pati­en­ten gestellt wur­den, haben in letz­ter Zeit das Ver­trau­en der Ver­si­cher­ten in das Gesund­heits­sy­stem erschüt­tert. Aus gege­be­nem Anlass hat sich daher der Bei­rat der AOK-Direk­ti­on Bam­berg in sei­ner letz­ten Sit­zung mit Moni­ka Röther, der neu­en Geschäfts­füh­re­rin der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Bam­berg, ausgetauscht.

So will Röther sich um die Her­aus­for­de­run­gen, die eine Gesund­heits­re­gi­on wie Bam­berg mit sich bringt, küm­mern. Auf Nach­fra­ge betont sie, wie wich­tig es ist, dass Chef­ärz­te nicht nach ver­ein­bar­ten Men­gen ver­gü­tet wer­den: „So kön­nen fal­sche Anrei­ze von vor­ne­her­ein ver­mie­den wer­den. Viel­mehr müs­sen wir die Lei­stung der Ärz­te anhand von Qua­li­täts­kom­po­nen­ten, wie bei­spiels­wei­se der Pati­en­ten- und Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit messen“.

Ins­be­son­de­re den Qua­li­täts­fak­tor inner­halb der Kli­ni­ken möch­te Röther wei­ter in den Vor­der­grund rücken. Hier hebt sie die Vor­rei­ter­ar­beit der AOK her­vor. „Der AOK-Kran­ken­haus­na­vi­ga­tor (www​.aok​-gesund​heits​na​vi​.de) ermög­licht den Pati­en­ten je nach Krank­heit und Behand­lung das beste Kran­ken­haus zu fin­den. Gemes­sen wer­den die Ein­rich­tun­gen dabei bereits an ver­schie­de­nen Qua­li­täts­fak­to­ren“, ergänzt Mat­thi­as Gra­ss­mann, Bei­rats­vor­sit­zen­der auf der Arbeit­ge­ber­sei­te. Durch gemein­sa­me Pro­jek­te und Koope­ra­tio­nen möch­te Röther in der Regi­on die Trans­pa­renz und Lei­stungs­fä­hig­keit des Gesund­heits­we­sens för­dern und wei­ter aus­bau­en. Hier­zu AOK-Direk­tor Peter Weber: „Das ist auch unser Ziel. Ins­ge­samt soll die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen Kli­ni­ken unse­rer Regi­on ver­bes­sert wer­den. Nur so kön­nen wir die opti­ma­le Ver­sor­gung unse­rer Ver­si­cher­ten sicher­stel­len.“ Röther erklärt hier­zu, dass sie den Auf­trag der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft dar­in sieht, eine adäqua­te und wort­ort­na­he Grund­ver­sor­gung für die Bür­ger zu gewähr­lei­sten. Dabei soll kein aggres­si­ver Wett­be­werb zu ande­ren Kli­ni­ken in der Regi­on erzeugt wer­den. Viel­mehr soll ein Ange­bot geschaf­fen wer­den, das den Ansprü­chen der ver­schie­de­nen Pati­en­ten gerecht wird. Mathi­as Eckardt, stell­ver­tre­ten­der Bei­rats­vor­sit­zen­der auf der Ver­si­cher­ten­sei­te, stimmt Röther zu: „Alle Pati­en­ten kön­nen das von ihnen bevor­zug­te Kran­ken­haus frei wäh­len. Der Kran­ken­haus­na­vi­ga­tor bie­tet hier­bei Unterstützung.“

Der Bei­rat der AOK-Direk­ti­on Bam­berg besteht aus je 12 Ver­tre­tern von Ver­si­cher­ten und Arbeit­ge­bern aus dem Raum Bam­berg und Forch­heim. Zu sei­nen Auf­ga­ben gehört es unter ande­rem zu aktu­el­len gesund­heits­po­li­ti­schen Fra­gen Stel­lung zu bezie­hen und die Inter­es­sen der Bei­trags­zah­ler, also ins­be­son­de­re der Ver­si­cher­ten und der Arbeit­ge­ber in der Regi­on, wahrzunehmen.

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