“Run­der Tisch” des Forch­hei­mer Land­rats mit dem Bund Naturschutz

Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung des Land­rats und des Bun­des Natur­schutz (BN) zum Run­den Tisch des Land­rats mit dem BN am 24.3.2015 im Land­rats­amt Forchheim

Die Pfle­ge durch Beschnei­dung von Feld­hecken in der Land­schaft hat zu erreg­ten Anru­fen natur­lie­ben­der Bür­ger beim BN geführt. Abschnitt­wei­ses „auf Stock set­zen“ der Hecken dient ihrer Vita­li­tät, wenn es rich­tig gemacht wird. Beob­ach­tun­gen von zu gro­ßen Pfleg­ab­schnit­ten und zer­stö­ren­der Schnitt­wei­se zei­gen, dass die fach­li­che Pra­xis ver­bes­sert wer­den muss. Herr Unk­roth betont, dass hier die Vor­bild­funk­ti­on der Gemein­den wich­tig ist, um die man sich küm­mern wird.

Der BN hat eine Initia­ti­ve gestar­tet, den Man­gel an Stra­ßen­rand­strei­fen und Feld­rai­nen mit blü­hen­den Wild­pflan­zen als Wei­de für Insek­ten, spe­zi­ell Wild­bie­nen, durch die Anla­ge von klei­ne­ren Flä­chen und Rand­strei­fen mit blü­hen­den Kräu­tern zu lin­dern. Auch Land­wir­te sind bereit mit­zu­ar­bei­ten, wobei es wich­tig ist, dass nicht gegen Regeln von land­wirt­schaft­li­chen För­der­pro­gram­men ver­sto­ßen wird. Die Unte­re Natur­schutz­be­hör­de weist dabei auf ein wenig genutz­tes Instru­ment der För­de­rung im Kul­tur­land­schafts­pro­gramm (KULAP) hin. Der Land­rat wür­digt die Akti­vi­tät. Sei­ne Behör­de wird die­se wei­ter­hin unterstützen.

Die Ent­wick­lung frü­he­rer Abbau­stel­len von Sand bzw. ehe­ma­li­ger Stein­brü­che zu spe­zi­el­len Sekun­där­bio­to­pen stellt eine wert­vol­le Berei­che­rung der Natur dar und wird unter Umstän­den durch Erhe­bung zum geschütz­ten Land­schafts­be­stand­teil gewür­digt. Der BN hat sich an ent­spre­chen­der Stel­le zum Bei­spiel für die Anla­ge von Brut­mög­lich­kei­ten für Eis­vö­gel ein­ge­setzt. Wich­tig ist bei ehe­ma­li­gen Stein­brü­chen die Offen­hal­tung des Gelän­des durch Ent­bu­schungs-Maß­nah­men. Am Bei­spiel einer wert­vol­len Flä­che bei Gas­sel­dorf wur­den ent­spre­chen­de Vor­ge­hens­wei­sen erör­tert. Der BN appel­liert gene­rell an die Behör­de, im Ein­zel­fall gege­be­nen­falls vor­han­de­ne rechts­ver­bind­li­che Rege­lun­gen durchzusetzen.

Teil­neh­mer:

  • LRA: Land­rat Dr. Her­mann Ulm, Herr Unk­roth, Frau Lämmlein
  • BN: Dr. Ulrich Buch­holz, Dr. Oeh­me, Herr Zöbelein
  • LBV: Herr Schmitt
  • NSW: Gun­ter Brokt

Bear­bei­ter: Fried­rich Oehme

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