Auto­fah­rer stirbt bei Verkehrsunfall

BAM­BERG. Noch an der Unfall­stel­le erlag am Diens­tag­abend ein 29-jäh­ri­ger Auto­fah­rer auf der Staats­stra­ße 2281 an der Stadt­gren­ze Bam­berg sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Der Audi-Fah­rer war zunächst auf einen Toyo­ta auf­ge­fah­ren und anschlie­ßend gegen einen Baum gekracht. Die bei­den Insas­sen des Toyo­ta kamen mit leich­te­ren Ver­let­zun­gen in ein Krankenhaus.

Kurz vor 20 Uhr war der Toyo­ta Yaris aus dem Zulas­sungs­be­reich Weil­heim zwi­schen der Anschluss­stel­le Bam­berg-Ost und der Stadt­gren­ze Bam­berg auf der Staats­stra­ße stadt­ein­wärts unter­wegs. In die­sem Bereich ist die Fahr­bahn der­zeit durch eine Bau­stel­le ver­engt. Zum glei­chen Zeit­punkt näher­te sich der in glei­cher Rich­tung fah­ren­de Audi von hin­ten und fuhr mit gro­ßer Wucht auf den vor­aus­fah­ren­den Toyo­ta auf. Durch den Anstoß geriet der Toyo­ta ins Schleu­dern und über­schlug sich im gegen­über­lie­gen­den Stra­ßen­gra­ben. Der Audi A3 kam anschlie­ßend nach rechts von der Fahr­bahn ab und krach­te hier fron­tal gegen einen Baum. Der 29-jäh­ri­ge Audi-Fah­rer aus dem Land­kreis Bam­berg war in dem kom­plett demo­lier­ten Wagen ein­ge­klemmt und muss­te von der Feu­er­wehr befreit wer­den. Ein Not­arzt konn­te aller­dings nur noch den Tod des Man­nes fest­stel­len. Der 34-jäh­ri­ge Toyo­ta-Fah­rer aus Bam­berg und sei­ne 26 Jah­re alte Bei­fah­re­rin aus Ober­bay­ern erlit­ten leich­te­re Ver­let­zun­gen und kamen mit dem Ret­tungs­dienst in ein Krankenhaus.

An die Ein­satz­stel­le waren rund 30 Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr, meh­re­re Fahr­zeu­ge des Ret­tungs­dien­stes sowie zwei Not­ärz­te geeilt. Auf Anord­nung der Bam­ber­ger Staats­an­walt­schaft kam ein Sach­ver­stän­di­ger an die Unfall­stel­le, der die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt bei der Unfall­auf­nah­me unter­stütz­te. Die Staats­stra­ße war für die Unfall­auf­nah­me und Ber­gungs­ar­bei­ten bis kurz nach Mit­ter­nacht kom­plett gesperrt. An den bei­den kom­plett beschä­dig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand ein Sach­scha­den von geschätz­ten 13.000 Euro.

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