GAL Bam­berg for­dert effek­ti­ves Alter­na­tiv­kon­zept für den Schie­nen­er­satz­ver­kehr 2016

Was tun bei Voll­sper­rung der Bahn?

Ein Ver­kehrs­cha­os ver­mei­den will Peter Gack von der grü­nen Stadt­rats­frak­ti­on und stellt des­halb schon jetzt einen Antrag, der sich mit der bevor­ste­hen­den Voll­sper­rung der Bahn­li­ni­en von Bam­berg nach Lich­ten­fels und Ebern in knapp einem Jahr befasst. Laut Gack plant die Bahn eine Abwick­lung des Schie­nen­er­satz­ver­kehrs mit Bus­sen. Zu erwar­ten sind ihm zufol­ge in den Spit­zen­stun­den 30 bis 40 zusätz­li­che Bus­se am Bahn­hof in Bam­berg.

Der GAL-Ver­kehrs­ex­per­te hält es des­halb für nötig, sich früh­zei­tig Gedan­ken dar­über zu machen, wie die Ver­kehrs­füh­rung dann orga­ni­siert wer­den soll und bean­tragt nun einen Sach­stands­be­richt. „Es soll­ten neben der Voll­sper­rung nicht noch zusätz­li­che und mög­li­cher­wei­se ver­meid­ba­re Unan­nehm­lich­kei­ten auf die Bahn­fahr­gä­ste zukom­men, die dann womög­lich dazu füh­ren könn­ten, dass Leu­te ver­är­gert aufs Auto umstei­gen und die Ver­kehrs­be­la­stung damit noch mehr erhö­hen – das wäre ein Teu­fels­kreis“, so Gack. Selbst­ver­ständ­lich sei hier auch die Bahn in der Pflicht, koope­ra­tiv an guten Lösun­gen mit­zu­wir­ken.

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