“Peter Pan” im E.T.A.-Hoffmann-Theater Bam­berg

Captain Hook und Peter Pan. Foto: M. Housten

Cap­tain Hook und Peter Pan. Foto: M. Hou­sten

Peter Pan gilt als einer der besten Roma­ne, der je für jun­ge Men­schen geschrie­ben wur­de. Seit sei­ner Ver­öf­fent­li­chung im Jahr 1904 wur­de er dra­ma­ti­siert, ver­filmt und sogar auf der gan­zen Welt besun­gen. Peter Pan ist das Kind, das nie erwach­sen wird, der ewi­ge Jun­ge aus der magi­schen Welt der Insel Nim­mer­land. Dort lebt er mit den Lost Boys, einer Ban­de von ver­las­se­nen Kin­dern. Aber Nim­mer­land ist kein Para­dies, es wird von wil­den Wöl­fen, krie­ge­ri­schen Rot­häu­ten und grim­mi­gen Pira­ten besie­delt. Der gru­se­lig­ste Pirat von allen ist Cap­tain Hook – übri­gens einer der berühm­te­sten Böse­wich­te der Lite­ra­tur. Aber auch er wird gejagt, von einem Kro­ko­dil, das sein Nahen immer mit einem „Tick-Tack“ ankün­digt – es sind die Lau­te eines Weckers, den das Tier ein­mal ver­schluckt hat. Und ja, es gibt auch Feen, lei­der sind sie schlecht gelaun­te, eifer­süch­ti­ge Gei­ster – die bekann­te­ste von ihnen ist Tin­ker­bell.

In die­se unsi­che­re Welt kommt Wen­dy, ein Mäd­chen aus dem vik­to­ria­ni­schen Eng­land. Peter Pan lockt es fort aus ihrem fei­nen Leben in Lon­don und bringt es nach Nim­mer­land, wo sie Mut­ter für die Lost Boys wird und beginnt, ihr frü­he­res Leben und ihre eige­ne Mut­ter zu ver­ges­sen. Doch Nim­mer­land steht nicht still: Die Pira­ten machen einen küh­nen Plan, um die Lost Boys end­lich zu besie­gen. Wen­dy und Peter müs­sen begrei­fen, dass Kind­heit nicht ewig dau­ern kann.

TNT Bri­tain kre­iert eine akti­ons­rei­che und dyna­mi­sche Thea­ter­fas­sung die­ses Mei­ster­werks, in leicht ver­ständ­li­chem, kla­rem Eng­lisch. Wie das Buch wen­det sich die Büh­nen-Pro­duk­ti­on an jun­ge Men­schen und wird den­noch Thea­ter­be­su­cher jeden Alters ver­zau­bern – vor allem die­je­ni­gen von uns, die, hof­fent­lich, nicht wirk­lich erwach­sen gewor­den sind und die Magie ihrer eige­nen Fan­ta­sie nicht ver­ges­sen haben.

Für die Büh­ne bear­bei­tet wird das Stück vom preis­ge­krön­ten Thea­ter-Regis­seur Paul Steb­bings. Insze­niert wird es von Gail Sixs­mith, die seit fast zwan­zig Jah­ren mit TNT Theat­re Bri­tain arbei­tet, und Paul Flush kom­po­niert die Musik zu die­ser neu­en Büh­nen­fas­sung.

Peter Pan nach J. M. Bar­rie

  • Jun­ges Schau­spiel in eng­li­scher Spra­che
  • Büh­nen­fas­sung: Paul Steb­bings
  • Insze­nie­rung: Gail Sixs­mith
  • Vor­stel­lung: 9. März | 9:30 + 11:30 | Gro­ßes Haus
  • Kar­ten­kauf über prin​ty​our​ticket​.de

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