Pres­se­er­klä­rung zur Kund­ge­bung „Forch­heim ist bunt“

Am kom­men­den Sams­tag, den 21. Febru­ar 2015 fin­det auf dem Rat­haus­platz eine Demon­stra­ti­on unter dem Mot­to „Forch­heim ist bunt- Kund­ge­bung für Tole­ranz und Respekt“ statt.

Initi­iert durch die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten des Forch­hei­mer Stadt­ra­tes, wol­len die Ver­an­stal­ter, die Stadt Forch­heim, ein Bünd­nis von Par­tei­en, poli­ti­scher Grup­pie­run­gen, Ver­tre­tern mus­li­mi­scher Ein­rich­tun­gen, Kir­chen, Gewerk­schaf­ten und Ver­ei­nen ein Zei­chen für ein welt­of­fe­nes, tole­ran­tes und bun­tes Forch­heim set­zen. Die Kund­ge­bung soll deut­lich machen, dass die Bür­ger die­ser Stadt sich nicht aus­ein­an­der divi­die­ren las­sen. Unab­hän­gig von dem gesell­schaft­li­chen Sta­tus, der Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit und Her­kunft soll die Kund­ge­bung ein Cre­do für Tole­ranz, Respekt, Mei­nungs- und Reli­gi­ons­frei­heit und nicht zuletzt Men­schen­wür­de ver­kün­den.

Dar­über hin­aus sehen die Inte­gra­ti­ons­be­auf­tra­gen die Ver­an­stal­tung als Start­schuss für einen auf Dau­er ange­leg­ten inter­re­li­giö­sen und inter­kul­tu­rel­len Dia­log mit allen in Forch­heim ver­tre­te­nen Glau­bens­rich­tun­gen, Natio­na­li­tä­ten und ethi­schen Grup­pie­run­gen. Durch den Dia­log soll erreicht wer­den, dass wir uns ein­an­der bes­ser ken­nen ler­nen und damit ver­ste­hen wer­den.

Fol­gen­der Ablauf ist geplant:

Im Vor­feld der Kund­ge­bung sorgt der Musik­ver­ein Bucken­ho­fen für gute Stim­mung.

1. Begrü­ßung und Eröff­nung der Kund­ge­bung durch den Ver­samm­lungs­lei­ter, Man­fred Hüm­mer. Er über­gibt dann das Wort an den Ober­bür­ger­mei­ster.
2. Anspra­che Ober­bür­ger­mei­ster Hr. Franz Stumpf mit Gedenk­mi­nu­te für alle Opfer von Ter­ror und Frem­den­hass.
3. Lied­bei­trag Dr. Wil­helm – Gitar­re & Gesang.
4. Ditip Spre­cher – Hr. Cos­kun Ilgar.
5. Hr. Zeke­ri­y­ya Kolu – als Ver­tre­ter der Fatih – Moschee spricht.
6. Kin­der-und Jugend­grup­pe Ditip Moschee.
7. Christ­li­chen Kir­chen­ver­tre­ter hal­ten Ihre Anspra­chen.
a) Hr. Pfar­rer Enno Weidt für die Evan­ge­li­sche Kir­che.
b) Hr. Regio­nal­de­kan Holz­schuh für die katho­li­sche Kir­che.
8. Es folgt ein Lied – Hr. Dr. Wil­helm
9. Frau Dr. Kaman spricht für das Forch­hei­mer Netz­werk Asyl (freund statt fremd).
10. Die Ver­tre­ter der Par­tei­en tra­gen den Text der gemein­sa­men Erklä­rung vor.
11. Luft­bal­lons stei­gen als Sym­bol für ein bun­tes, respekt­vol­les und tole­ran­tes Forch­heim zum Him­mel.
12. Der Ver­samm­lungs­lei­ter been­det die Ver­an­stal­tung.

Die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten des Forch­hei­mer Stadt­ra­tes:

Hans-Wer­ner Eisen – CSU
Man­fred Hüm­mer – FW
Ani­ta Kern – SPD
Sabi­ne Dittrich – FGL

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