Nach gewalt­sa­men Tod an der Mut­ter – Tat­ort und Tat­waf­fe ermit­telt

BAM­BERG / ZEIL A. MAIN, LKR. HAß­BER­GE. Nach dem Tötungs­de­likt von Mit­te Janu­ar konn­ten die Sach­be­ar­bei­ter der Bam­ber­ger Kri­po nun den genau­en Tat­ort und die ver­wen­de­te Tat­waf­fe ermit­teln. Ein 45-Jäh­ri­ger hat­te damals sei­ne 68-jäh­ri­ge Mut­ter gewalt­sam zu Tode gebracht, bevor er im Bam­ber­ger Stadt­ge­biet von Poli­zi­sten gestellt wer­den konn­te.

Der Mann aus dem Land­kreis Schwein­furt hat­te am 15. Janu­ar die pfle­ge­be­dürf­ti­ge Frau aus einem Senio­ren­heim in Bam­berg abge­holt und war mit ihr anschlie­ßend in ein bis­lang unbe­kann­tes Wald­stück gefah­ren. Hier kam es zum gewalt­sa­men Tod der 68-Jäh­ri­gen. Obwohl sich der Täter gestän­dig zeigt, fehl­ten den Poli­zi­sten bis­lang die­se ent­schei­den­den Hin­wei­se und Beweis­mit­tel. Inzwi­schen ist es den Kri­mi­nal­be­am­ten gelun­gen, den Tat­ort in einem Wald­stück im Gemein­de­be­reich Zeil, Lkr. Haß­ber­ge, aus­fin­dig zu machen. Hier ent­deck­ten die Ermitt­ler nach Such­maß­nah­men auch einen abge­bro­che­nen Ast, den der 45-Jäh­ri­ge als Tat­waf­fe ver­wen­det haben dürf­te. Dies bestä­ti­gen jetzt auch rechts­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chun­gen an dem Beweis­mit­tel, die den Beam­ten inzwi­schen vor­lie­gen. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen von Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft Bam­berg dau­ern an.

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