Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le: MdB Anet­te Kram­me schreibt an Dob­rindt und See­hofer

Im Nach­gang zum deutsch-tsche­chi­schen Eisen­bahn­sym­po­si­um in Markt­red­witz wand­te sich die Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und ober­frän­ki­sche SPD-Bezirks­vor­sit­zen­de Anet­te Kram­me in Brand­brie­fen an Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster Alex­an­der Dob­rindt sowie Mini­ster­prä­si­dent Horst See­hofer. Kram­me wirbt dar­in um Unter­stüt­zung, um die Blocka­de­hal­tung der Deut­schen Bahn AG im Hin­blick auf eine Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le auf­zu­bre­chen. „Die Bahn favo­ri­siert ganz klar die Ver­bin­dung Hof-Regens­burg. Außer Acht blei­ben dabei ganz wesent­li­che Argu­men­te, die für die Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le spre­chen“, so die Abge­ord­ne­te.

„Nicht nur ein Staats­ver­trag zwi­schen Deutsch­land und Tsche­chi­en, der von tsche­chi­scher Sei­te bereits erfüllt ist, stellt einen gewich­ti­gen Grund dar, die Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le in den „vor­dring­li­chen Bedarf plus“ auf­zu­neh­men“, meint Anet­te Kram­me. Es sei auch das Poten­zi­al des Güter­ver­kehrs auf der elek­tri­fi­zier­ten Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le zu nen­nen.

„Für den lang lau­fen­den Güter­ver­kehr im See­ha­fen­hin­ter­land­ver­kehr sowie von und nach Ost­eu­ro­pa wer­den gro­ße Abschnit­te der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le stark an Wich­tig­keit gewin­nen. Die Elek­tri­fi­zie­rung erfährt des­halb beson­de­re Dring­lich­keit.“ Schließ­lich sei die Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le auch ein zen­tra­ler grenz­über­schrei­ten­der Teil des Kern­net­zes der Euro­päi­schen Uni­on sowie für den Schie­nen­per­so­nen- als auch Güter­ver­kehr. Damit besit­ze sie die Vor­aus­set­zun­gen für eine För­de­rung der Pla­nungs- und Bau­maß­nah­men.

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