Fahn­der ent­decken Wagen­la­dung an ver­meint­li­chen Waf­fen

A9 / WEI­DEN­SEES, LKR. BAY­REUTH. Eine Wagen­la­dung an täu­schend echt aus­se­hen­den Waf­fen ent­deck­ten am Mitt­woch Fahn­der der Bay­reu­ther Ver­kehrs­po­li­zei bei einem 46 Jah­re alten Auto­fah­rer aus Bran­den­burg. Da zunächst von einer Gefähr­lich­keit der Fracht aus­ge­gan­gen wer­den muss­te, blieb die Anschluss­stel­le Wei­den­sees an der Auto­bahn A9 wäh­rend der Kon­trol­le gesperrt.

Die Zivil­fahn­der lot­sten den Klein­trans­por­ter des Bran­den­bur­gers gegen 13 Uhr an der Anschluss­stel­le Wei­den­sees für eine Kon­trol­le von der Auto­bahn. Wäh­rend der Über­prü­fung stell­ten die Poli­zi­sten im Lade­raum des Fahr­zeugs sie­ben Gra­na­ten, fünf Geweh­re, zahl­rei­che Waf­fen­tei­le und meh­re­re Kilo Muni­ti­on fest. Zur Über­prü­fung der Gefähr­lich­keit und Echt­heit die­ser Gegen­stän­de zogen die Beam­ten Spe­zia­li­sten der Tech­ni­schen Son­der­grup­pe (TSG) des baye­ri­schen Lan­des­kri­mi­nal­am­tes hin­zu. Vor­sichts­hal­ber sperr­ten die Ein­satz­kräf­te auch den nähe­ren Umkreis um den bri­san­ten Trans­por­ter. Gegen 17.30 Uhr konn­ten die Poli­zi­sten Ent­war­nung geben und die Absper­rung wie­der auf­he­ben. Bei der Fracht han­del­te es sich um meh­re­re lee­re Gra­na­ten­kör­per, sowie um zum Teil täu­schend echt aus­se­hen­de, unbrauch­ba­re Schuss­waf­fen. Ein­zel­ne Waf­fen­tei­le, die an der Ein­satz­stel­le nicht abschlie­ßend ein­ge­ord­net wer­den konn­ten, stell­ten die Beam­ten der Bay­reu­ther Kri­mi­nal­po­li­zei für die wei­te­ren Ermitt­lun­gen sicher. Die Poli­zi­sten prü­fen nun, inwie­weit sich der 46-jäh­ri­ge Mili­tära-Händ­ler wegen Ver­stö­ßen nach dem Waf­fen­ge­setz ver­ant­wor­ten muss.

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