Fasten­zeit als Ein­stieg ins gesun­de Abneh­men

Lang­sam, aber sicher abneh­men mit Tipps von der AOK

Etwa die Hälf­te der Bay­ern ist über­ge­wich­tig, etwa ein Sieb­tel ist adi­pös (extrem über­ge­wich­tig). „Wer über­flüs­si­ge Pfun­de ver­lie­ren will und auf schnel­le Diä­ten setzt, hat meist nach kur­zer Zeit das ver­lo­re­ne Gewicht wie­der drauf”, so Doris Spod­dig, Ernäh­rungs­fach­kraft der AOK-Direk­ti­on Bam­berg. Ein­ge­fah­re­nes dau­er­haft zu ändern, ist schwer. Beson­ders gut wirkt erfah­rungs­ge­mäß eine lang­fri­sti­ge Ände­rung der Ess- und Bewe­gungs­ge­wohn­hei­ten. Wich­tig ist dabei, sich rea­li­sti­sche und erreich­ba­re Zie­le zu set­zen und mit klei­nen Schrit­ten anzu­fan­gen. Auf Abma­ge­rungs­ku­ren reagiert der Kör­per jedoch mit dem Jojo-Effekt. War­um Diä­ten nicht funk­tio­nie­ren, ist schnell erklärt: Eine Redu­zie­rung der täg­li­chen Kalo­ri­en­men­ge nimmt unser Kör­per seit Urzei­ten als Hun­gers­not wahr und bemüht sich, alle vor­han­de­nen Reser­ven (Fett­pol­ster) so gut wie mög­lich zu bewah­ren.

Rich­ti­ges Abneh­men erleich­tert das Gewicht­hal­ten

„Bei genaue­rem Hin­se­hen gibt es eine gute Nach­richt für alle Abnehm­wil­li­gen“, so Spod­dig: „Sie brau­chen sich nicht zu kastei­en, weil das ohne­hin nichts bringt“. Das unter­strei­chen auch die Erfah­run­gen der Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung (DGE). Laut DGE- Emp­feh­lung ist es völ­lig aus­rei­chend und gesund, inner­halb eines Jah­res höch­stens fünf bis zehn Pro­zent des indi­vi­du­el­len Kör­per­ge­wichts abzu­neh­men.

  • Eine gro­ße Hil­fe zum Ein­stieg ins Abneh­men kann ein Ernäh­rungs­ta­ge­buch sein. Es hilft sehr gut dabei, den Über­blick über das Essen zu behal­ten.
  • Beim Abneh­men ist es beson­ders nütz­lich, sich für die Mahl­zei­ten Zeit zu neh­men und lang­sam und bewusst das Rich­ti­ge in der rich­ti­gen Men­ge zu ver­spei­sen.
  • Laut neue­ren Erkennt­nis­sen sind drei aus­ge­wo­ge­ne Mahl­zei­ten pro Tag genau rich­tig.

Wer das berück­sich­tigt, hat zudem die besten Aus­sich­ten, das erreich­te Gewicht zu hal­ten; im Schnitt liegt dann die Erfolgs­chan­ce bei 70 Pro­zent.

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