Aus­ein­an­der­set­zun­gen nach Freund­schafts­spiel – Meh­re­re Ver­letz­te

BAY­REUTH. Zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Bay­reu­ther und Schwein­fur­ter Fuß­ball­fans kam es am Sams­tag­nach­mit­tag nach einem Freund­schafts­spiel bei­der Mann­schaf­ten. Die Poli­zei muss­te mit star­ker Prä­senz ein­schrei­ten. Drei Fans und ein Poli­zei­be­am­ter erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen. Ent­spre­chen­de Ermitt­lungs­ver­fah­ren sind ein­ge­lei­tet.

Bereits vor dem Spiel gab es Erkennt­nis­se, die auf eine Aus­ein­an­der­set­zung hin­deu­te­ten. Dem­entspre­chend waren Ein­satz­kräf­te aus Bay­reuth und den umlie­gen­den Dienst­stel­len in Alarm­be­reit­schaft. Wäh­rend es wäh­rend der Par­tie ledig­lich zu ver­ba­len Ent­glei­sun­gen zwi­schen den bei­den riva­li­sie­ren­den Lagern kam, ent­wickel­te sich nach dem Spiel im Bereich der Albrecht-Dürer-Stra­ße eine hand­fe­ste Aus­ein­an­der­set­zung. Die über­wie­gend stark alko­ho­li­sier­ten Fans gerie­ten anein­an­der, so dass die Poli­zei gezwun­gen war, die Lage mit unmit­tel­ba­rem Zwang zu berei­ni­gen. Um die äußerst aggres­si­ven und gewalt­be­rei­ten Fans zu tren­nen muss­te durch die Beam­ten Pfef­fer­spray und der Mehr­zweck­stock ein­ge­setzt wer­den. Bei der Tren­nung der Grup­pie­rung sind drei Schwein­fur­ter Fans und ein Poli­zei­be­am­ter leicht ver­letzt wor­den. Kurz­fri­stig nah­men die Poli­zi­sten meh­re­re Per­so­nen in Gewahr­sam.

Nach Been­di­gung der poli­zei­li­chen Maß­nah­men konn­ten alle Schwein­fur­ter Fans ihre Heim­rei­se unter streng­ster Beob­ach­tung durch Kräf­te der Ober­frän­ki­schen Poli­zei und der Bun­des­po­li­zei antre­ten. Hin­sicht­lich der Aus­ein­an­der­set­zun­gen und der Ver­let­zun­gen lei­te­te die Bay­reu­ther Poli­zei Ermitt­lun­gen ein.

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