Bam­berg zeigt Flag­ge gegen Frem­den­hass

Deut­lich in der Über­zahl, laut­stark und fried­lich pro­te­stier­ten am Sams­tag bis zu ein­tau­send Bür­ge­rin­nen und Bür­ger am Max­platz gegen eine Ver­samm­lung der rech­ten Sze­ne. Bam­berg zeigt damit erneut ein­drucks­voll Flag­ge gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Frem­den­hass.

Eine Akti­vi­stin der ört­li­chen rech­ten Sze­ne hat­te zu einer Ver­samm­lung in der Bam­ber­ger Innen­stadt auf­ge­ru­fen. Aller­dings fan­den sich dort nur etwa 40 Teil­neh­mer ein. Weit­aus mehr Zulauf erhielt der Pro­test der Bam­ber­ger Bür­ger­schaft. Unter dem Mot­to „Kein Mensch ist ille­gal – Bam­berg wehrt sich gegen Nazis“ drück­ten die etwa ein­tau­send Teil­neh­mer deut­lich ihre Mei­nung aus. Ver­ant­wort­li­che von Stadt und Land­kreis Bam­berg, Kir­chen und wei­te­rer Insti­tu­tio­nen betei­lig­ten sich an dem Pro­test und zeig­ten dadurch ein­drucks­voll, dass in Bam­berg kein Platz für Frem­den­hass und Aus­län­der­feind­lich­keit ist.

Um die 200 Ein­satz­kräf­te der Poli­zei, mit Unter­stüt­zung der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei und der Bun­des­po­li­zei, hat­ten die Ein­satz­la­ge jeder­zeit unter Kon­trol­le. Es kam zu kei­ner­lei nen­nens­wer­ten Zwi­schen­fäl­len.

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