Johan­ni­ter erhal­ten erneut DZI-Spenden-Siegel

Zum elf­ten Mal in Fol­ge ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Spen­den­gel­dern attestiert

Wer sicher­ge­hen will, dass sei­ne Spen­de ihren Zweck erfüllt, soll­te auf das Spen­den-Sie­gel des Deut­schen Zen­tral­in­sti­tuts für sozia­le Fra­gen (DZI) ach­ten. Die Johan­ni­ter-Unfall-Hil­fe e. V. – seit 2004 Trä­ger des DZI-Spen­den-Sie­gels – hat die­ses auch für das Jahr 2015 erhal­ten. Das DZI atte­stiert den Johan­ni­tern damit erneut einen gewis­sen­haf­ten Umgang mit den ihnen anver­trau­ten Spen­den­gel­dern. Von bun­des­weit rund 580.000 regi­strier­ten gemein­nüt­zi­gen Ver­ei­nen tra­gen der­zeit nur 228 das DZI-Sie­gel, dar­un­ter die Johanniter-Unfall-Hilfe.

„Das DZI-Spen­den-Sie­gel ist eine wich­ti­ge Ori­en­tie­rungs­hil­fe für alle, die Geld für wohl­tä­ti­ge Zwecke spen­den wol­len. Dass die Johan­ni­ter es nun schon im elf­ten Jahr in Fol­ge zuer­kannt bekom­men haben, freut uns sehr und es bestä­tigt uns in unse­rer Arbeit“, so Phil­ipp Köp­pe, Mit­glied des Regio­nal­vor­stan­des der Johan­ni­ter in Oberfranken.

„Ohne unse­re vie­len Unter­stüt­zer wären vie­le sozia­le Pro­jek­te oft auch gar nicht mög­lich. So haben wir bei­spiels­wei­se Mit­hil­fe unse­rer För­der­mit­glie­der und Spen­der ein Betreu­ungs­an­ge­bot für Men­schen mit Demenz auf­ge­baut. Hier­bei betreu­en spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te Hel­fe­rin­nen und Hel­fer Men­schen mit Demenz in der Grup­pe oder zu Hau­se. So hel­fen wir nicht nur den Betrof­fe­nen, son­dern ent­la­sten auch die Ange­hö­ri­gen“, so Phil­ipp Köppe.

Das DZI gilt seit vie­len Jah­ren als deut­scher Spen­den-TÜV und ver­gibt sein renom­mier­tes Sie­gel jeweils für ein Jahr an Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die Finan­zen und Wer­bung frei­wil­lig über­prü­fen las­sen und dabei bestimm­te Kri­te­ri­en erfül­len. Geprüft wer­den unter ande­rem Mit­tel­be­schaf­fung und ‑ver­wen­dung sowie die Ver­mö­gens­la­ge der betref­fen­den Orga­ni­sa­ti­on. Eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung für den Erhalt des Spen­den-Sie­gels ist ein ange­mes­sen nied­ri­ger Anteil von Wer­be- und Ver­wal­tungs­ko­sten an den Gesamt­aus­ga­ben. Die Johan­ni­ter-Unfall-Hil­fe e.V. ist mit mehr als 15 000 Beschäf­tig­ten, 30 000 ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern und rund 1,3 Mil­lio­nen För­der­mit­glie­dern eine der größ­ten deut­schen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen. Ihr breit­ge­fä­cher­tes kari­ta­ti­ves Enga­ge­ment reicht von der Arbeit mit sozi­al benach­tei­lig­ten Kin­dern und Jugend­li­chen über Besuchs­dien­ste für älte­re und kran­ke Men­schen bis hin zur Hospiz­ar­beit. Dar­über hin­aus enga­gie­ren sich die Johan­ni­ter in der huma­ni­tä­ren Hil­fe im Aus­land und lei­sten dort im Rah­men von Sofort­hil­fee­in­sät­zen nach Kata­stro­phen sowie in lang­fri­stig ange­leg­ten Pro­jek­ten Hil­fe zur Selbsthilfe.

Infor­ma­tio­nen unter www​.johan​ni​ter​-ober​fran​ken​.de