Feri­en­re­gi­on Fich­tel­ge­bir­ge prä­sen­tiert sich in Berlin

Foto Schmalz/StMELF

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Auf der Inter­na­tio­na­len Grü­nen Woche in Ber­lin prä­sen­tiert sich der­zeit auch das Fich­tel­ge­bir­ge als Feri­en- und Genuss­re­gi­on. Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Hel­mut Brun­ner schau­te bei sei­nem Mes­se­rund­gang am Stand vor­bei und infor­mier­te sich bei Fer­di­nand Reb (r.) von der Tou­ris­mus­zen­tra­le Fich­tel­ge­bir­ge und Sabi­ne Schnupp (2.v.r.) vom Ver­ein Ess­ba­res Fich­tel­ge­bir­ge über die viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te und Schman­kerl. Zur Beloh­nung durf­te sich der Minis­ter anschlie­ßend mit frän­ki­schen Wild­kräu­ter­spe­zia­li­tä­ten stär­ken, kre­denzt von den Wild­kräu­ter­kö­chen Ste­fan Schnupp und Edda Pöllath.

Nach Aus­sa­ge des Minis­ters set­zen die Urlaubs­bau­ern­hö­fe im Frei­staat immer stär­ker auf höchs­te Qua­li­tät und maß­ge­schnei­der­te Ange­bo­te – egal, ob uri­ge Heu-Her­ber­ge oder exklu­si­ve Well­ness-Oase. Das geht auch aus einer aktu­el­len Markt­ana­ly­se her­vor, die Bay­erns Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Hel­mut Brun­ner in Auf­trag gege­ben hat und die im Lauf des Jah­res abge­schlos­sen sein soll. Danach hat sich der Anteil der Urlaubs­hö­fe, die nach den Vor­ga­ben des Deut­schen Tou­ris­mus­ver­ban­des mit Ster­nen klas­si­fi­ziert sind, in den ver­gan­gen zehn Jah­ren von 14 auf 42 Pro­zent ver­drei­facht. Zwar ist mehr als die Hälf­te der Betrie­be auf Fami­li­en­ur­laub aus­ge­rich­tet – Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten mit Tie­ren und Krea­tiv­kur­se für Kin­der ste­hen hier im Vor­der­grund. Doch kom­men auch Aktiv­ur­lau­ber immer mehr auf ihre Kos­ten: 22 Pro­zent der Urlaubs­hö­fe set­zen hier ihren Schwer­punkt, 2005 waren es zehn Pro­zent. Und auch der Anteil an Höfen mit Spe­zi­al­an­ge­bo­ten für Rei­ter und Well­ness-Suchen­de hat sich von jeweils vier auf acht Pro­zent ver­dop­pelt. Die Aus­rich­tung auf Qua­li­tät und die Spe­zia­li­sie­rung des Ange­bots zahlt sich offen­sicht­lich aus: „Die Markt­ana­ly­se zeigt, dass sol­che Höfe bes­ser aus­ge­las­tet sind und höhe­re Erlö­se erzie­len“ sag­te der Minister.

Auf der Grü­nen Woche sind die baye­ri­schen Anbie­ter von „Urlaub auf dem Bau­ern­hof“ tra­di­tio­nell stark ver­tre­ten, denn vie­le Betrie­be mel­den nach der Mes­se ein deut­li­ches Plus bei den Anfra­gen. „Der baye­ri­sche Auf­tritt macht den Ber­li­nern offen­sicht­lich Lust auf Feri­en in Bay­ern“, so Brun­ner. Auf den Urlaubs­bau­ern­hö­fen im Frei­staat wer­den der­zeit jähr­lich rund 12,6 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen gezählt.