Dienst- und Jah­res­haupt­ver­samm­lung der FFW Ebermannstadt

Symbolbild Polizei

97 Ein­sät­ze im Jahr 2014 – KBI Georg Hen­kel zum Abschied geehrt – Vor­stand Stein­lein nach 24 Jah­ren für wei­te­re 4 Jah­re gewählt

Kreisbrandinspektor Georg Henkel mit dem Vorstand Paul Steinlein bei der Ehrung

Kreis­brand­in­spek­tor Georg Hen­kel mit dem Vor­stand Paul Stein­lein bei der Ehrung

Bei der Dienst­ver­samm­lung der FF Eber­mann­stadt sprach Bür­ger­mei­ste­rin Chri­stia­ne Mey­er gleich zur Begrü­ßung den Anwe­sen­den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den ihren Dank, Lob und Ach­tung aus und infor­mier­te im voll­be­setz­ten Sport­heim über die näch­sten wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen. Beson­ders begrüß­te sie den Kreis­brand­in­spek­tor Georg Hen­kel, Kreis­ju­gend­wart und Kreis­brand­mei­ster Oli­ver Fla­ke, den zustän­di­gen Kreis­brand­mei­ster Franz-Josef Hetz, 3. Bür­ger­mei­ster Rai­ner Schmeu­ßer sowie die anwe­sen­den Stadt­rä­te Bri­git­ta Dörf­ler, Jür­gen Herbst, Tho­mas Redel und Johan­nes Schatz.

Sie mach­te kei­nen Hehl dar­aus, dass durch die ange­spann­te finan­zi­el­le Lage der Stadt Eber­mann­stadt auch die Feu­er­wehrthe­men mit Bedacht ange­gan­gen wer­den müssen.

Bür­ger­mei­ste­rin Mey­er beton­te, dass die Stadt immer bestrebt sei die Feu­er­weh­ren in der Stadt und den Orts­tei­len mit den not­wen­di­gen Gerät­schaf­ten aus­zu­rü­sten. Ein erster wich­ti­ger Schritt war die Beauf­tra­gung einer Ana­ly­se für die Erstel­lung eines Feu­er­wehr­be­darfs­plans, dir zur­zeit durch die Fa. IBG aus Heils­bronn durch­ge­führt wird. Mit der Fer­tig­stel­lung wird in den näch­sten bei­den Mona­ten gerech­net. Anhand des Ergeb­nis der Ana­ly­se, soll dann in einem Work­shop mit den Stadt­rä­ten, der Fa. IBG und den elf Feu­er­weh­ren der Stadt Eber­mann­stadt, eine Stadt­rats­vor­la­ge für einen Feu­er­wehr­be­darfs­plan erar­bei­tet wer­den, aber nur wenn auch die not­wen­di­gen finan­zi­el­len Mit­tel, auf einem soli­den Fun­da­ment ste­hen, kön­nen die wich­tig­sten Maß­nah­men umge­setzt werden.

Dazu gehö­ren vor allem die Ersatz­be­schaf­fun­gen für 2 bereits geplan­te Ein­satz­fahr­zeu­ge der Stadt­wehr, sowie wei­te­re Ersatz­be­schaf­fun­gen für die Ortsteilwehren.

Sie sprach auch ein ganz aktu­el­les The­ma an. Es geht um die Ver­rech­nung von Lei­stun­gen durch die elf Feu­er­weh­ren im Stadt­ge­biet der letz­ten 4 Jah­re. Sie ent­schul­dig­te sich noch ein­mal dass erst jetzt, nach so lan­ger Zeit, die­se Abrech­nun­gen an die betrof­fe­nen Mit­bür­ger ver­schickt wurden.
Dies war der Per­so­nal­ro­ta­tio­nen in den letz­ten Jah­ren inner­halb der Stadt­ver­wal­tung geschuldet.

Lei­der wür­den auch immer wie­der Feu­er­wehr­leu­te direkt von den betrof­fe­nen Mit­bür­gern ange­spro­chen, was sehr unschön für die ein­zel­nen Feu­er­wehr­leu­te war, denn Sie sind die­je­ni­gen die Tag und Nacht bereit sind zu hel­fen. Es kann nicht die Auf­ga­be der alar­mier­ten Feu­er­wehr sein, zu ent­schei­den, ob es sich hier­bei um eine ver­re­chen­ba­re Lei­stung han­deln könn­te oder wie­viel so ein Ein­satz kosten wür­de. Hier ver­sprach sie die Öffent­lich­keit durch ent­spre­chen­de Maß­nah­men (Mit­tei­lungs­blatt, Inter­net) zu informieren.

Die Bür­ger­mei­ste­rin beton­te aber aus­drück­lich, dass an der Ver­rech­nung der Lei­stun­gen der Feu­er­weh­ren kein Weg vor­bei füh­re, denn das sind Maß­nah­men, die durch die Inan­spruch­nah­me der Sta­bi­li­sie­rungs­hil­fe in Höhe von 500.000 € im Jahr 2014, von den Auf­sichts­be­hör­den vor­ge­ge­ben wurden.

Als abschlie­ßen­de Bot­schaft sprach Sie den Flo­ri­ans­jün­gern für das Jahr 2014 ihren herz­li­chen Dank aus, beschei­nig­te der FFW Eber­mann­stadt eine vor­bild­li­che Arbeit und wün­sche sich wei­ter­hin ein gute Zusammenarbeit.

Kom­man­dant Hol­ger Köfer­lein berich­te­te in sei­nem Tätig­keits­be­richt von 97 Ein­sät­zen (mit 1.307 Stun­den) und 87 Übun­gen (mit 2.534 Stun­den) im Jahr 2014. Bei sei­nen Aus­füh­run­gen mach­te er deut­lich, das neben den The­men Ein­sät­ze, Aus- und Wei­ter­bil­dung und Ver­wal­tung vor allem die Erar­bei­tung der Aus­schrei­bun­gen für die Ersatz­be­schaf­fun­gen für das TLF16/25 Bau­jahr 1986 und LF 8 Bau­jahr 1990 einen wesent­li­chen Teil der Frei­zeit in Anspruch nahmen.

In sei­nen Aus­füh­run­gen beton­te er wei­ter, dass es bei den Anschaf­fungs­ko­sten und Ser­vice­ko­sten erheb­li­che finan­zi­el­le Unter­schie­de geben wür­de, wenn die Fahr­zeu­ge noch inner­halb 2016 zuge­las­sen wür­den und somit die Euro-5-Abgas­norm erhal­ten wer­den. Ab 01.01.2017 zuge­las­se­ne Fahr­zeu­ge müs­sen die Euro-6-Abgas­norm erfül­len, was höhe­re Anschaf­fungs- und War­tungs­ko­sten nach sich füh­ren werde.

Um den Anwe­sen­den näher zu füh­ren wie umfang­reich so eine Aus­schrei­bung aus­sieht, ver­wies er auf die 106 DIN-A4 Sei­ten mit ca. 1.600 Ein­zel­po­si­tio­nen und dass dies alles von Ehren­amt­li­chen in Ihrer Frei­zeit erstellt wurde.

In die­sem Zusam­men­hang ging er auch noch ein­mal auf den von der Bür­ger­mei­ste­rin Mey­er bereits ange­spro­che­nen Feu­er­wehr­be­darfs­plan ein. An die­ser Stel­le sprach er von einem posi­ti­ven Signal, das end­lich ein­mal von einem unab­hän­gi­gen Inge­nieur­bü­ro ein Bedarfs­plan erstellt wird, und auf die­ser Basis der Feu­er­schutz in Eber­mann­stadt und den Orts­tei­len plan­bar wird. Er freue sich, das Eber­mann­stadt qua­si hier die Vor­rei­ter­rol­len über­nom­men habe, die Stadt Forch­heim wer­de die­sem Bei­spiel fol­gen, auch der Land­kreis Forch­heim wür­de gut dar­an tun die­sen Weg einzuschlagen.

Im Anschluss an sei­ne Begrü­ßung sprach er die Zah­len im abge­lau­fe­nen Jahr an. Hier zeig­te sich ein leich­ter Anstieg der Ein­sät­ze, (ohne wesent­li­che Unwet­ter­la­gen in 2014) und vor allem der Anstieg aus Übungs­stun­den für Aus-und Weiterbildung.

Die Ein­sät­ze sum­mie­ren sich aus 30 Brand­ein­sät­zen (davon 15 Fehl­alar­me durch BMA), tech­ni­sche Hil­fe­lei­stung mit 35 Ein­sät­zen, son­sti­ge Ein­sät­ze waren es 31 und eine Sicher­heits­wa­che. Somit kamen im Jahr 2014 in Sum­me 1307 Ein­satz­stun­den mit einem Per­so­nal­be­darf von 744 Akti­ven zustande.
2014 wur­den 87 Übun­gen mit einem Per­so­nal­auf­wand von 824 Akti­ven und 2534 Stun­den durchgeführt.

Zur­zeit beträgt die Ein­satz­stär­ke 76 Feu­er­wehr­dienst­lei­sten­de (67 männ­li­che und 9 weib­li­che) und 13 Feu­er­wehr­an­wär­te­rin­nen und Feuerwehranwärter.
Im abge­lau­fe­nen Jahr wur­den in Eber­mann­stadt fol­gen­de Stand­ort­lehr­gän­ge durch­ge­führt: Abnah­me der Lei­stungs­prü­fung „Grup­pe im Lösch­ein­satz“, Durch­füh­rung des Lehr­gangs für die DLK-Maschi­ni­sten, auf Land­kreis­ebe­ne wur­de wie­der Sprech­fun­ker-Lehr­gän­ge und 2 x der Maschi­ni­sten-Lehr­gang durchgeführt.

Ein wich­ti­ger Tages­ord­nungs­punkt der Dienst­ver­samm­lung waren Beför­de­run­gen von meh­re­ren Feuerwehrkameraden..

Zum Ober­feu­er­wehr­mann wur­den Pas­cal Kirch­ner und Ben­ja­min Stein­lein beför­dert, Chri­sti­an Glöck­ner hat die Aus­bil­dung zum Haupt­feu­er­wehr­mann erreicht und Kevin Lang sowie Tor­ben Schäper wur­den zum Ober­lösch­mei­ster ernannt. Zudem wur­den an vie­le Kame­ra­den die Dienst­al­ter-Abzei­chen für 10, 20, 30 und 40 Jah­re akti­ven Dienst überreicht.

Zum Schluss stell­te er die Her­aus­for­de­run­gen für 2015 vor. Die­se wären z.B. die Digi­tal­funk­ein­füh­rung 2015 (erwei­ter­ter Pro­be­be­trieb, Ein­bau der Gerä­te und Schu­lung aller Kame­ra­din­nen und Kameraden).

Der Abschluss und die Umset­zung des Feu­er­wehr­be­darfs­plans für die Stadt Eber­mann­stadt, die not­wen­di­gen Ersatz­be­schaf­fun­gen der bei­den Fahr­zeu­ge TLF16/25 und LF8, die Anschaf­fung der Dekon-Dusche damit die Che­mie­schutz­an­zü­ge wie­der auf Sta­tus 2 gesetzt wer­den kön­nen, die Über­prü­fun­gen der Frei­flä­chen für den 2. Ret­tungs­weg bei Gebäu­den über 8 Meter Brü­stungs­hö­he, die Sanie­rung des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in Eber­mann­stadt und die Schlauch­que­rung am Bahn­über­gang Pretz­fel­der Straße.

Der Bericht der Jugend­war­te Tan­ja Alberth und Basti­an Stein­lein zeig­te auf, wie wich­tig doch die Jugend­ar­beit inner­halb der Feu­er­wehr Eber­mann­stadt ist. Vor allem in Eber­mann­stadt gibt es ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot für Jugend­li­che zur Frei­zeit­ge­stal­tung, umso mehr ist die­se Auf­ga­be der Jugend­war­te zu schätzen.

Im Jahr 2014 lei­ste­ten in Eber­mann­stadt 13 Jugend­feu­er­wehr­leu­te im Alter zwi­schen 12 und 18 Jah­ren ihren Dienst. Die Jugend­feu­er­wehr hat die­ses Jahr ins­ge­samt 2 Neu­zu­gän­ge und 1 Über­tritt in die akti­ve Wehr zu ver­zeich­nen. Zudem sind 1 Aus­trit­te aus der Jugend­feu­er­wehr festzuhalten.
Zum heu­ti­gen Stand sind somit 13 Jugend­feu­er­wehr­leu­te in 2 Alters­grup­pen organisiert.

Im Berichts­zeit­raum wur­den für die gesam­ten Aus­bil­dun­gen, Ver­an­stal­tun­gen und Öffent­lich­keits­ar­beit mit 405 Anwärter/​innen und Helfer/​innen immer­hin stol­ze 1187 Stun­den geleistet.

In den Berei­chen Aus­bil­dung wur­de zu den 14-tägi­gen Übun­gen die­ses Jahr wie­der der Wis­sens­test mit 40 Teil­neh­mern abge­hal­ten und am 31.05.2014 nah­men 3 Grup­pen an der Jugend­olym­pia­de des Land­krei­ses Forch­heim in Thurn teil. Hier­bei beleg­te eine Grup­pe (von 52 teil­neh­men­den Grup­pen) einen guten 17. Platz.

Im Rah­men der Öffent­lich­keits­ar­beit nah­men die Jugend­li­chen bei der Akti­on „Sau­be­re Land­schaft“, beim Tag der offe­nen Tür am 1. Mai, beim Feri­en­pro­gramm der Stadt Eber­mann­stadt und an einem gemein­sa­men Berufs­feu­er­wehr­tag der Jugend­feu­er­weh­ren aus Eber­mann­stadt, Egloff­stein, Forch­heim, Gai­ganz, Kun­reuth und Thuis­brunn in Thuis­brunn teil.

Lei­der muss­ten die bei­den Jugend­war­te Tan­ja Alberth (aus beruf­li­chen Grün­den) und Basti­an Stein­lein (wegen Stu­di­um) ihre Ämter nie­der­le­gen. Als neu­er Jugend­wart wer­den Dome­nik Dum­pert und Pas­cal Kirch­ner ab 01.01.2015 ver­ant­wort­lich für die Jugend­ar­beit zeichnen.

Der Lei­ter „Atem­schutz“ Andre­as Wei­sel gab den Bericht für das Jahr 2014 wie­der. Die Feu­er­wehr Eber­mann­stadt ver­fügt zur­zeit über 34 Gerä­te­trä­ger, aktu­ell sind 27 Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger ein­satz­be­reit. Dazu ste­hen noch 2 Gerä­te­trä­ger aus Gas­sel­dorf und 1 Gerä­te­trä­ger aus Rüs­sen­bach zur Verfügung.
Den Grund­lehr­gang zum Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger konn­ten im Jahr 2014 Sven Bur­mei­ster, Jür­gen Hes­se, Johann Kör­ber, Andrea Modsching und Susan­ne Teich­mann erfolg­reich absolvieren.

Im Jahr 2014 wur­den die spe­zi­ell für Gerä­te­trä­ger zusätz­li­chen Aus­bil­dun­gen in Form von einer Theo­re­ti­schen Unter­wei­sung am 04.04.2104 und den Übun­gen und Ein­satz­übun­gen gemäß FwDv 7 am 11.04.2014 – Übung zum Baye­ri­schen, 27.06.2014 – Übung Burg Feu­er­stein, 11.07.2014 – Übung Feu­er­wehr­haus, 18.07.2014 – Ein­satz­übung Haag, 07.11.2014 – Ein­satz­übung Haus Cari­tas zum guten Hir­ten, 13.11.2014 – Ein­satz­übung Wol­ken­stein und am 14.11.2014 – Übung Feu­er­wehr­haus durchgeführt.

An der Zusatz­aus­bil­dung zum CSA-Schutz­an­zug­ge­rä­te­trä­ger nah­men im Jahr 2014 die Kame­ra­den Chri­sto­pher Amon, Hans-Jörg Geb­hardt, Pas­cal Kirch­ner, Andre­as Mar­tin und Tobi­as Thei­ler teil. Die aus­ge­bil­de­ten Gerä­te­trä­ger für die CSA-Schutz­an­zü­ge waren nicht im Ein­satz, da, wie auch schon vom Kom­man­dan­ten berich­tet, die CSA-Schutz­an­zü­ge im Moment außer Dienst gestellt sind.

In sei­nen Gruß­wor­ten nahm Kreis­brand­in­spek­tor Georg Hen­kel auch Stel­lung zu den bereits erwähn­ten The­men wie Ver­rech­nung der Lei­stun­gen sowie zur Umset­zung eines Feu­er­wehr­be­darfs­plans. Er appel­lier­te an die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen, beim The­ma frei­wil­li­ge Lei­stun­gen, hier kla­re Rege­lun­gen zu fin­den, denn es kann nicht von den Feu­er­wehr­leu­ten ver­langt wer­den zu ent­schei­den was ver­re­chen­ba­re Lei­stun­gen sind und wel­che Kosten anfal­len wür­den. Im Fal­le einer Alar­mie­rung müss­te die Feu­er­wehr immer vom schlimm­sten anzu­neh­men­den Ereig­nis aus­ge­hen, oft stellt sich erst vor Ort der Umfang des Scha­dens­bil­des heraus.

Der Feu­er­wehr­be­darfs­plan ist kei­nes­wegs eine ver­bind­li­che Vor­ga­be für die Kom­mu­nen der umge­setzt wer­den muss, son­dern dient als Grund­la­ge was not­wen­dig wäre um allen mög­li­chen Gefah­ren abdecken zu kön­nen. Nichts desto trotz wird er natür­lich bei Ein­sät­zen, bei denen Men­schen­le­ben zu bekla­gen sind oder grö­ße­re wirt­schaft­li­che Schä­den ein­ge­tre­ten sind, für die Auf­ar­bei­tung herangezogen.

Im Anschluss an die Dienst­ver­samm­lung fand die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Ver­eins statt. Höhe­punk­te in der Tages­ord­nung waren der Punkt Neu­wah­len und Ehrungen.

Bei sei­ner Begrü­ßung konn­te der 1. Vor­sit­zen­de Paul Stein­lein zum ersten Frau Bür­ger­mei­ste­rin Chri­stia­ne Mey­er begrü­ßen. Zudem begrüß­te er die noch anwe­sen­den Stadt­rä­te und Füh­rungs­dienst­gra­de. Ganz beson­ders begrüß­te er den Ehren­vor­stand Micha­el Krug sowie den Ehren­kom­man­dan­ten Nor­bert Weisel.

Nach dem Toten­ge­den­ken berich­te­te der Vor­stand wie­der über ein Jahr das voll­ge­packt mit Ter­mi­nen und Ver­an­stal­tun­gen gewe­sen ist. So galt es 87 Ter­mi­ne zu bewäl­ti­gen. Unter ande­rem die gro­ßen Ver­an­stal­tun­gen wie Tag der offe­nen Tür, Gedenk­tag des Hl. Skt. Flo­ri­an mit einem Ehrungs­abend, Lich­ter­se­re­na­de, Feu­er­wehr­ak­ti­ons­tag auf dem Markt­platz und dem Ver­eins­aus­flug zum König- und Chiem­see. Die Jah­res­ab­schluss­fei­er am 20.12.2014 run­de­te das Jah­res­pro­gramm ab. Einen Teil die­ser Ter­mi­ne waren durch die 7 Ver­wal­tungs­rat Sit­zun­gen, 6 Arbeits­kreis­sit­zun­gen, 15 Geburts­ta­gen begründet.

In 2014 wur­den die Feu­er­wehr­fe­ste der Feu­er­weh­ren aus Brei­ten­le­sau, Rei­fen­berg, beim Kreis­feu­er­wehr­tag in Thurn und bei unse­rem Paten­ver­ein in Nie­der­mirsberg besucht. Für 2015 sind noch kei­ne Ein­la­dun­gen eingegangen.

In sei­nen Gruß­wor­ten wur­den auch kri­ti­schen Gedan­ken wie­der­ge­ge­ben. Dass die frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in einem schwe­ren Umfeld tätig sind und immer wie­der unqua­li­fi­zier­te Äuße­run­gen erfah­ren liegt, ver­mut­lich dar­an, dass vie­le Mit­bür­ger es als ganz nor­mal befin­den, dass wir Feu­er­wehr­leu­te für Sie da sind, Tag und Nacht all­zeit bereit. Dass wir das alles Ehren­amt­lich und ohne Ver­gü­tung machen wis­sen ver­mut­lich die wenig­sten. Erst in Gesprä­chen merkt man an den Reak­tio­nen, dass doch ein ande­res Mei­nungs­bild vorherrscht.

Lt. der Sat­zung besteht die wesent­li­che Auf­ga­be eines Feu­er­wehr­ver­eins dar­in neue Mit­glie­der zu akqui­rie­ren und die­se dem akti­ven Feu­er­wehr­dienst zuzu­füh­ren. Nur, der Ver­ein allei­ne kann das nicht schaf­fen, hier ist vor allem die Gemein­de bzw. Kom­mu­ne gefragt, die auf die Anlie­gen der Feu­er­weh­ren ein­ge­hen muss und nicht Ent­schei­dun­gen trifft, für die sie nur begrenzt das not­wen­di­ge Fach­wis­sen hat. Des­halb mei­ne Bit­te an die poli­ti­schen Ver­ant­wort­li­chen die Füh­run­gen der Feu­er­weh­ren der Stadt Eber­mann­stadt immer in die­se Ent­schei­dungs­pro­zes­se mit ein­zu­bin­den um Miss­ver­ständ­nis­se zu vermeiden.

Dass der Ver­ein inzwi­schen schon seit Jah­ren die Akti­ven bei der Anschaf­fung von geeig­ne­ten Ein­satz­stie­feln und Frei­zeit­klei­dung finan­zi­ell unter­stützt und auch die Ver­pfle­gung bei Übun­gen und Ver­an­stal­tun­gen über­nimmt, woll­te Stein­lein noch ein­mal in Erin­ne­rung bringen.

Die Berich­te der Schrift­füh­re­rin Dr. Inge Möhr­lein sowie des Kas­siers Mat­ti­as Wei­sel bestä­tig­ten die Aus­füh­run­gen des Vor­stands, lei­der hat auch der Kas­sen­be­richt die gro­ße Zahl von Ter­mi­nen und Ver­an­stal­tun­gen wie­der gespie­gelt. Lei­der hat­ten die Flo­ri­ans­jün­ger aus Eber­mann­stadt im Jahr 2014 beson­de­res Pech als eine Unwet­ter­front die Lich­ter­se­re­na­de in Eber­mann­stadt qua­si weg­ge­spült hatte.

Die Kin­der­feu­er­wehr­be­auf­trag­ten Andrea Modsching und Susi Teich­mann berich­te­te von einem immensen Pro­gramm, dass die Betreu­ung der Kin­der­feu­er­wehr, den EBS’er Lösch­mäu­sen, inzwi­schen in Anspruch nimmt. Aktu­ell wer­den 20 Kin­der im Alter von 6- 11 Jah­ren in 2 Grup­pen betreut. Es ste­hen alle 2 Wochen Ver­an­stal­tun­gen an die bewäl­tigt wer­den müssen.

Ein wich­ti­ger Punkt der Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2014 war die Wahl des kom­plet­ten Vor­stands der FFW Eber­mann­stadt. Der 1. Vor­sit­zen­de Paul Stein­lein ging in sei­ner Ein­lei­tung zu die­sem Tages­ord­nungs­punkt auf sei­ne per­sön­li­che Situa­ti­on ein. Eigent­lich woll­te er heu­te, nach 24 Jah­ren Vor­stand­schaft, sei­nem Nach­fol­ger zum 1. Vor­stand gra­tu­lie­ren und sich in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand als Vor­stand zurück­zie­hen. Alle Ver­su­che und Gesprä­che hier einen Genera­ti­ons­wech­sel her­bei­zu­füh­ren schei­ter­ten. Des­we­gen hat er sich bereit­erklärt, sich noch ein­mal für die näch­sten 4 Jah­re zur Ver­fü­gung zu stellen.

In der gehei­men Wahl, die von der Bür­ger­mei­ste­rin Mey­er und den Bei­sit­zern StR Bri­git­ta Dörf­ler und 3. Bür­ger­mei­ster Schmeu­ßer gelei­tet wur­de, wur­den fol­gen­de Ämter in der Vor­stand­schaft gewählt:

1.Vorsitzender: Paul Steinlein

2.Vorsitzende: Andrea Modsching

Schrift­füh­re­rin: Dr. Inge­borg Habermann

Kas­sier: Mat­ti­as Weisel

Ver­wal­tungs­rä­te: Hans Bey­er, Micha­el Dütsch, Tan­ja Lang, Alex­an­der Schatz, Ben­ja­min Steinlein

Kas­sen­prü­fer: Robert Kraus und Johan­nes Männlein

Wie es für eine gelun­ge­ne Dienst- und Jah­res­haupt­ver­samm­lung nicht ande­res gehört sind Ehrun­gen am Ende immer der Höhepunkt.

Ganz beson­ders erfreu­lich ist, dass heu­te eine Per­son geehrt wur­de, die der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Eber­mann­stadt in den letz­ten 20 Jah­ren als Freund, aber auch manch­mal als Kri­ti­ker, in guter Erin­ne­rung bleibt. Es ist sei­ne letz­te offi­zi­el­le Dienst­ver­samm­lung als Kreis­brand­in­spek­tor in Eber­mann­stadt gewe­sen, denn Georg Hen­kel wird 2015 sei­ne Lauf­bahn als akti­ver Feu­er­wehr­mann und somit auch als Kreis­brand­in­spek­tor beenden.

Als Zei­chen der Aner­ken­nung und Ver­bun­den­heit über die vie­len Jah­re erhielt Kreis­brand­in­spek­tor Georg Hen­kel aus den Hän­den des 1. Vor­sit­zen­den Paul Stein­lein die Ver­ein­seh­ren­na­del in Bron­ze und eine Urkun­de. Georg Hen­kel bedank­te sich für die Aus­zeich­nung und schrieb den Ver­ant­wort­li­chen ins Stamm­buch noch ein­mal 2015 eine Lei­stungs­prü­fung abneh­men zu wollen.

Die zwei­te Ehrung am heu­ti­gen Abend ging an einen Kame­ra­den der die Feu­er­wehr Eber­mann­stadt in den letz­ten 40 Jah­ren geprägt hat wie nur weni­ge vor ihm. Von 1981 bis 1986 war er Adju­tant, von 1986 bis 1998 war er Kom­man­dant, vie­le Jah­re in die­ser Zeit auch Kreis­brand­mei­ster, von 2008 bis 2013 war er 2. Vor­stand, in sei­ne Amts­zeit wur­den 2 Feu­er­wehr­ge­rä­te­häu­ser gebaut und vor allem die Part­ner­schaft mit unse­ren Kame­ra­den aus Chan­tonnay sind sei­ne gro­ßen Verdienste.

Als Zei­chen für her­aus­ra­gen­de Lei­stun­gen für die Feu­er­wehr Eber­mann­stadt erhielt Hans Bey­er aus den Hän­den des 1. Vor­sit­zen­den Paul Stein­lein die Ver­ein­seh­ren­na­del in Gold und eine Urkunde.