Der Klosterverein St. Anton Forchheim lädt zu einem Glaubenskurs „7 christliche Updates“ ein.

Neue Fragen zu alten Antworten

Das Legen von Bildern soll das Miteinander im Gesprächskreis anregen.  Foto: p

Das Legen von Bildern soll das Miteinander im Gesprächskreis anregen. Foto: p

Zu alten Antworten neue Fragen stellen. Das ist vielleicht für all diejenigen, die den eigenen Glauben überprüfen, auffrischen und auf den neuesten Stand bringen möchten, ein Anreiz, an einem Glaubenskurs teilzunehmen, den der Klosterverein St. Anton Forchheim vom 9. Januar bis 20. Feburar anbietet.

Dieser Glaubenskurs findet anstelle der gewohnten „Exerzitien im Alltag“ statt, die 15 Jahre lang von den Klosterpatres angeboten wurden. In den letzten drei Jahren geschah dies in ökumenischer Form. Durch die Gesprächsabende unter dem Thema „Glaubenssache – 7 christliche Updates“ führt die Religionslehrerin im Kirchendienst, Rita Krauß. Sie ist seit vielen Jahren in der pastoralen Arbeit für die Klosterkirche tätig und stv. Vorsitzende des Klostervereins. Krauß und ihr Team stützen sich auf ein Kurskonzept des Schweizerischen Katholischen Bibelwerkes (SKB), das auch schon in anderen Pfarreien in Forchheim und Umgebung zum Einsatz kam und auf eine positive Resonanz gestoßen ist.

Existentielle Grundfragen

Der Untertitel „7 christliche Updates“ soll nicht nur Modernität signalisieren. Die Bibelpastorale Arbeitsstelle des SKB geht davon aus, dass Menschen bereits ein Vorwissen in Fragen von Religion und Christentum mitbringen, ob nun in vertiefter oder vager Form. In gleichem Maße, wie das Wissen um die Wurzeln, die Anliegen und die lebensgestaltende Kraft des christlichen Glaubens abnimmt, wachse der Wunsch, Wissenslücken zu füllen, um auf existentielle Grundfragen Antworten zu finden.

Während der sieben Freitagabende wird in lockerem Rahmen die Möglichkeit zum Nach- und Weiterdenken „über Gott und die Welt, über den Glauben, das Christsein und das Leben“ gegeben, erklärt Rita Krauß´. Die Teilnehmer sitzen im Kreis, Lieder, Impulstexte, eine 20-minütige Gesprächsrunde in Gruppen und Stille wechseln sich ab. „Die Teilnehmer müssen dazu nichts mitbringen und nicht schon alles wissen. Es genügt, wenn sie neugierig sind“ betont die Leiterin.

Der Klosterverein bietet in der Fastenzeit keine weitere Veranstaltung an. Der Glaubenskurs jedoch gestaltet vor dem letzten Freitagabend (20. Februar) den Aschermittwochs-Gottesdienst als Abschlussgottesdienst. Gleichzeitig ist dieser für die ev. Kirchengemeinde St. Johannis und die Pfarrei Burk der Auftakt für deren „Exerzitien im Alltag“.

Dem Schweizerischen Katholischen Bibelwerk gehören etwa 1700 Männer und Frauen an, die als Theologen, Seelsorger, Ordensleute, Katecheten, in Kirchgemeinden und Pfarrämter tätig sind. Sie möchten „der Bibel eine Stimme in Kirche und Gesellschaft“ geben und untersützen mit Spendenprojekten die Bibelarbeit in ärmeren Ländern.

Sieben Abende, sieben Themen

Die sieben Abende finden jeweils freitags von 19.30 bis 20.30 Uhr in der Klosterstraße 10 statt. Um einen Kostenbeitrag von jeweils fünf Euro wird gebeten.

Die Themen lauten: 9. Januar „Mit Welchen Augen sehen wir die Welt?“; 16. Januar „Greift Gott in die Geschichte ein?“; 23. Januar „Leiden – warum und wozu?“; 30. Januar „Mit Jesus auf das Leben anstoßen!“: 6. Februar „Der Tod hat nicht das letzte Wort!“; 13. Februar „Wozu ist die Kirche gut?“; 20. Februar „Wessen Geist durchweht die Welt?“.

Auskünfte und Anmeldung (erwünscht bis 5. Januar) unter krauss@klosterverein-forchheim.de, Telefon 09191-703396.