Brand­stif­ter festgenommen

Symbolbild Polizei

THUR­NAU, LKR. KULM­BACH. Nach einem erneu­ten Brand, gelang es der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth in enger Zusam­men­ar­beit mit der Kulm­ba­cher Poli­zei einen Brand­stif­ter ding­fest zu machen. Ein 20 Jah­re alter Mann sitzt bereits in Untersuchungshaft.

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Frei­tags brann­te ein Car­port am süd­west­li­chen Orts­rand von Thur­nau nie­der. Gegen 2.45 Uhr ging bei der Inte­grier­ten Leit­stel­le Bay­reuth-Kulm­bach die Mit­tei­lung über das bren­nen­de Car­port ein. Die alar­mier­ten Feu­er­weh­ren aus dem Umkreis hat­ten den Brand schnell unter Kon­trol­le, so dass benach­bar­te Gebäu­de unver­sehrt blie­ben. Die Anwoh­ner konn­ten auch ihre Fahr­zeu­ge noch in Sicher­heit brin­gen. Aller­dings setz­te die Hit­ze­ein­wir­kung zwei Autos nicht uner­heb­lich zu. Am Unter­stand und zwei Autos ent­stand ein Gesamt­scha­den von geschätz­ten 26.000 Euro.

Fest­nah­me erfolg­te bereits weni­ge Stun­den nach der Brandstiftung

Noch in der Nacht nahm die Kri­po Bay­reuth die Ermitt­lun­gen vor Ort auf. Breits am Frei­tag­mor­gen konn­ten die Ermitt­ler einen 20-Jäh­ri­gen aus dem Land­kreis Kulm­bach fest­neh­men. Hilf­reich waren ein Zeu­gen­hin­weis und Erkennt­nis­se der Kulm­ba­cher Poli­zei, die den Ver­dacht gegen den jun­gen Mann erhär­te­ten. Kri­mi­nal­be­am­te führ­ten Durch­su­chun­gen durch und stell­ten Beweis­mit­tel bei ihm sicher. Er zeig­te sich gestän­dig und kommt nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand für meh­re­re zurück­lie­gen­de Brän­de im Bereich Thur­nau mit einem Gesamt­scha­den von unge­fähr 100.000 Euro in Betracht.

Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth führ­ten Kri­mi­nal­be­am­te den 20-Jäh­ri­gen im Lau­fe des Frei­tag­nach­mit­tags bei dem Ermitt­lungs­rich­ter des Amts­ge­richts Bay­reuth vor. Die­ser erließ Haft­be­fehl gegen den Beschul­dig­ten, wel­cher nun in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt ein­sitzt. Die Ermitt­lun­gen der Bay­reu­ther Staats­an­walt­schaft und Kri­mi­nal­po­li­zei dau­ern an.