FCE im Pokal am Diens­tag bei Vik­to­ria Aschaf­fen­burg zu Gast

„Wol­len mit dem Wei­ter­kom­men Selbst­ver­trau­en für die anste­hen­den Auf­ga­ben erspielen“

Im Ach­tel­fi­na­le des Baye­ri­schen Fuß­ball Toto-Pokals ist FC Ein­tracht Bam­berg am Diens­tag Abend beim Bay­ern­li­gi­sten Vik­to­ria Aschaf­fen­burg zu Gast, Spiel­be­ginn im Sta­di­on am Schön­busch in Aschaf­fen­burg ist um 17:45 Uhr. Wäh­rend der FCE am Wochen­en­de nicht im Ein­satz war – die für Sams­tag vor­ge­se­he­ne Punkt-Spiel-Begeg­nung bei der SpVgg Greu­ther Fürth II wur­de auf Wunsch der Für­ther auf den 16. Sep­tem­ber ver­legt – muss­te Vik­to­ria Aschaf­fen­burg am Frei­tag Abend beim SC Elters­dorf antre­ten. In einem tor­rei­chen Spiel trenn­ten sich die Unter­fran­ken vom SCE 4:4. Dabei lagen die Aschaf­fen­bur­ger nach einer Stun­de Spiel­zeit noch mit 2:4 im Rück­stand und ret­te­ten mit dem Aus­gleich fünf Minu­ten vor Schluss noch einen Punkt.

Was heißt das für den FC Ein­tracht Bam­berg? Vor­sit­zen­der Mathi­as Zeck: „Das wird für uns eine schwe­re Auf­ga­be, denn die Vik­to­ria ist eine Spit­zen­mann­schaft der Bay­ern­li­ga und wird uns sicher alles abver­lan­gen. Und die Duel­le gegen Aschaf­fen­burg, die wir in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren in der Regio­nal­li­ga hat­ten, waren immer span­nend und umkämpft.” In der Bay­ern­li­ga ist Vik­to­ria Aschaf­fen­burg mit 21 Punk­ten Tabel­len­zwei­ter und mit zwei Zäh­lern Rück­stand zu Tabel­len­füh­rer Jahn Forch­heim deren Jäger Num­mer eins. FC Ein­tracht Trai­ner Rober­to Pät­zold fährt mit sei­ner Mann­schaft nach Aschaf­fen­burg, „um dort unse­rer Favo­ri­ten­rol­le gerecht zu wer­den und in die näch­ste Pokal­run­de ein­zu­zie­hen. Uns ist jedoch bewusst, dass wir mit der Vik­to­ria ein sehr schwe­res Los gezo­gen zu haben. Die Aschaf­fen­bur­ger spie­len eine sou­ve­rä­ne Bay­ern­li­ga­run­de und kön­nen sich berech­tig­te Hoff­nun­gen auf den Wie­der­auf­stieg machen. Wir wer­den also nicht den Feh­ler machen, die­se heim­star­ke Mann­schaft zu unter­schät­zen und dort in Best­be­set­zung antre­ten. Zudem wol­len wir uns mit einem erfolg­rei­chen Wei­ter­kom­men auch Selbst­ver­trau­en für die anste­hen­den Auf­ga­ben in der Regio­nal­li­ga erspie­len.“ Posi­ti­ves kann der gebür­ti­ge Ber­li­ner über die Per­so­nal­li­ste mit­tei­len: „Mit Ales­san­dro Alfie­ri, Vik­tor Gradl, And­re Jer­undow und San­dro Kai­ser kehr­ten zuletzt gleich vier Spie­ler ins Mann­schafts­trai­ning zurück“.

An das letz­te Spiel am Schön­busch, das am 3. August ver­gan­ge­nen Jah­res aus­ge­tra­gen wur­de, den­ken die Ver­ant­wort­li­chen des FC Ein­tracht Bam­berg und vor allem Mit­tel­feld­spie­ler Vic­tor Gradl übri­gens nicht sehr ger­ne. Es war ein Sams­tag, es war brü­tend heiß und der sech­ste Spiel­tag der Regio­nal­li­ga stand auf dem Pro­gramm. Mit­te der ersten Halb­zeit zog sich Gradl beim Stand von 0:0 eine schwe­re Ver­let­zung zu, das Spiel muss­te für ca. 30 Minu­ten unter­bro­chen wer­den. So lan­ge dau­er­te es, ehe Gradl fach­ge­recht vom Spiel­feld getra­gen wer­den konn­te. Gut ein Jahr ist dies nun her. Der 24-Jäh­ri­ge blickt zurück: „Wäh­rend des Spiels bin ich mit mei­nem rech­ten Fuß im Rasen hän­gen geblie­ben, und dann war es schon pas­siert. Der Platz war sehr trocken und dann bin ich eben hän­gen geblie­ben, genau­er kann ich es nicht beschrei­ben. Die Fol­ge war eine Sprung­ge­lenks­lu­xa­ti­ons­frak­tur am rech­ten Knö­chel. Das heißt, ich hat­te mir den Innen- und Außen­knö­chel gebro­chen und ver­dreht, das Syn­des­mo­se­band geris­sen und ein klei­nes Stück vom Waden­bein war weg­ge­bro­chen“. Die Freu­de über den Aus­wärts­sieg geriet da in den Hin­ter­grund. Nach der lan­gen Pau­se kehr­te Gradl am 12. Juni beim Trai­nings­auf­takt wie­der in den Kader zurück, muss­te jedoch zuletzt wegen eines Zehen­bruchs erneut pausieren.

Ins Ach­tel­fi­na­le des Pokals zog der FC Ein­tracht Bam­berg durch einen 11:1 Sieg gegen den Kreis­li­gi­sten STV Deu­ten­bach (Krei­s­sie­ger Nürnberg/​Frankenhöhe) in der ersten Run­de sowie einen 6:0 Sieg gegen den Bezirks­li­gi­sten 1. FC Ober­haid (Krei­s­sie­ger Bamberg/​Bayreuth/​Kulmbach) in der zwei­ten Run­de ein. Vik­to­ria Aschaf­fen­burg setz­te sich in der ersten Run­de beim Süd­west-Lan­des­li­gi­sten Spfr. Din­kels­bühl mit 2:1 durch, in der zwei­ten Run­de sieg­ten die Aschaf­fen­bur­ger zu Hau­se gegen Liga­kon­kur­rent Ale­man­nia Hai­bach mit 2:0.

Das näch­ste Spiel in der Regio­nal­li­ga steht für die Mann­schaft von Trai­ner Rober­to Pät­zold am kom­men­den Frei­tag, den 5. Sep­tem­ber, an. Dann erwar­tet der FCE Auf­stei­ger SpVgg Ober­fran­ken Bay­reuth. Spiel­be­ginn ist um 18:00 Uhr. Kar­ten für das Ober­fran­ken­der­by, sie kosten zwi­schen sie­ben und zwölf Euro bzw. 40 Euro für ein VIP-Ticket, gibt es in den Vor­ver­kaufs­stel­len in Bam­berg (FT-Geschäfts­stel­len, Ball­erz World in der Luit­pold­stra­ße, bvd in der Lan­gen Stra­ße, Kar­ten­ki­osk in der bro­se ARE­NA an der Forch­hei­mer Stra­ße), in Coburg bei der HCS Ver­lags­ser­vice GmbH (Stein­weg 51), in Ebern im Rei­se­bü­ro Ebern (Rit­ter-von-Schmitt-Stra­ße 8), beim H & E Ticket­ser­vice in Forch­heim (Para­de­platz 6) sowie in Annetts Rei­se­bü­ro im Holz­wurm in Hirschaid (Luit­pold­stra­ße 16). Sie kön­nen auch online unter www.fc-eintracht- 2010​.de oder www​.etix​.com bestellt wer­den. Zudem haben am Spiel­tag auch die Tages­kas­sen am Sta­di­on geöff­net. Da der FCE mit einer guten Kulis­se rech­net, wird emp­foh­len, den Vor­ver­kauf zu nutzen.