Freie Wäh­ler Forch­heim for­dern Aus­bau der E‑Mobilität

Elek­tro­mo­bi­li­tät bedeu­tet Mini­mie­rung von Luft­schad­stof­fen, Fein­staub und Lärm. Sie lei­stet dadurch einen wert­vol­len Bei­trag zum Kli­ma­schutz und zur Wohn- und Lebens­qua­li­tät.

Freie Wäh­ler – Vor­sit­zen­der Man­fred Hüm­mer for­dert des­halb die Erstel­lung eines Master­plans für den Aus­bau einer adäqua­ten Ladein­fra­struk­tur in Stadt und Land­kreis Forch­heim: „Es wür­den mehr Men­schen auf E‑Mobilität umstei­gen, wäre das der­zeit größ­te Pro­blem der E‑Fahrzeuge, ihre gerin­ge Reich­wei­te, durch ein enge­res Strom­tank­stel­le­netz gelöst. In Ver­ant­wor­tung sehe ich hier in erster Linie den Frei­staat Bay­ern, den Land­kreis und sei­ne Kom­mu­nen, die ört­li­chen Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, pri­vat­wirt­schaft­li­che Ener­gie­an­bie­ter aber auch die grö­ße­ren Arbeit­ge­ber der Regi­on“. In Koope­ra­ti­on könn­ten die­se ein flä­chen­decken­des Lade­sta­ti­ons­netz und mit­tel­fri­stig sogar ein E‑Mobile – Miet­mo­dell auf­bau­en.

Der Gegen­wert wären nicht nur weni­ger Lärm und Gestank son­dern auch ein erheb­li­cher Image­ge­winn für alle Betei­lig­ten. Ins­be­son­de­re Fir­men könn­ten ihren Mit­ar­bei­tern die Ent­schei­dung zur Anschaf­fung von E‑Fahrzeugen erleich­tern, wür­den sie am Arbeits­platz ent­spre­chen­de Lade­sta­tio­nen mit Öko­strom gün­stig zur Ver­fü­gung stel­len. „Schaue ich mir die gro­ße Anzahl an Berufs­pend­lern aus dem Land­kreis Forch­heim an, die sich täg­lich durch die Nadel­öh­re Gos­berg und Bay­reu­ther Stra­ße in Forch­heim zwängt, wäre das unab­hän­gig von der Dis­kus­si­on um die Not­wen­dig­keit der Ost­span­ge eine Inve­sti­ti­on, die dazu bei­tra­gen könn­te, die Bela­stun­gen der Anwoh­ner zu ver­rin­gern. „Wir wer­den des­halb das The­ma wei­ter vor­an­trei­ben“, so Hüm­mer abschlie­ßend.