Mati­née im Kli­ni­kum Bay­reuth – Musi­ker des Festspielorchesters

Im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Kul­tur im Kli­ni­kum“ fin­det am Sonn­tag, 24. August, um 11 Uhr, eine Mati­née in der Ein­gangs­hal­le des Kli­ni­kum Bay­reuth, Preu­schwit­zer Stra­ße 101, statt. Die Har­fe­ni­stin Ruth-Ali­ce Mari­ko wird gemein­sam mit dem Flö­ti­sten Seba­sti­an Wit­ti­ber klas­si­sche Kom­po­si­tio­nen vor­tra­gen. Die Sonn­tags­ma­ti­née ist mitt­ler­wei­le Tra­di­ti­on im Kli­ni­kum Bay­reuth. Wie auch schon in den vor­he­ri­gen Jah­ren sind Pati­en­ten, Ange­hö­ri­ge und Inter­es­sier­te herz­lich ein­ge­la­den, Fest­spiel­mu­si­ker der Bay­reu­ther Richard-Wag­ner-Fest­spie­le haut­nah mit­zu­er­le­ben. Der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung ist frei.

Pro­gramm für das Kon­zert Flö­te und Har­fe am 24.August 2014 um 11.00 Uhr im Kli­ni­kum Bayreuth

Ruth – Ali­ce Mari­no, Harfe

Seba­sti­an Wit­ti­ber, Flöte

  • Anony­mus „GREEN­S­LEE­VES TO A GROUND“
    Arran­ged by Arnold & Car­la Dolmetsch
  • John Tho­mas ( 1826 – 1913 ) „Watching the wheat“ für Har­fe Solo
  • Gabri­el Fau­ré ( 1845 – 1924 ) „Mor­ceau de Concours“
  • Lou­is Spohr ( 1784 – 1859 ) „Sona­te“ in c- moll
    Ada­gio, Alle­gro viva­ce, Andan­te, Allegro
  • di Andrea Pado­va­no „Ber­ceu­se“
  • Clau­de Debus­sy ( 1862 – 1918 ) “ Syrinx“ für Flö­te Solo
  • Enri­co Tosel­li ( 1883 – 1926 )“ Sere­na­ta “ op. 6
  • Jules Mou­quet ( 1867 – 1949 ) aus „La Flu­te de Pan“ op. 15
    „Pan et les Oiseaux“
  • Fré­dé­ric Cho­pin ( 1810 – 1849 )
    „Varia­tio­nen über ein The­ma von Rossini“

SEBA­STI­AN WITTIBER

wur­de in Frank­furt am Main als Sohn einer Künst­ler­fa­mi­lie geboren.
So begann sei­ne musi­ka­li­sche För­de­rung bereits in der frü­he­sten Kindheit.
Er war Mit­glied des Hes­si­schen Lan­des­ju­gend­or­che­sters und des Jugend­or­che­sters der Euro­päi­schen Gemein­schaft unter Clau­dio Abba­do, stu­dier­te an der Hoch­schu­le für Musik und Dar­stel­len­de Kunst in Frankfurt/​Main bei Prof. Vla­dis­lav Brun­ner und wur­de u.a. 1. Preis­trä­ger beim Wett­be­werb „Jugend musiziert“.

Im Alter von 21 Jah­ren wur­de er 1989 festes Orche­ster­mit­glied des Sin­fo­nie Orche­sters des Hes­si­schen Rund­funk, zunächst in der Posi­ti­on als stell­ver­tre­ten­der Solo­flö­tist, seit 1999 als 1. Solo – Flötist.

Sei­ne viel­sei­ti­gen kam­mer­mu­si­ka­li­schen Akti­vi­tä­ten umfas­sen Solo­kon­zer­te mit dem HR Sin­fo­nie Orche­ster Frank­furt, sowie CD-Ein­spie­lun­gen. Neben zahl­rei­chen Kon­zert­er­fol­gen mit Flö­te und Har­fe ist er auch im Ant­ares-Ensem­ble, dem Holz­blä­se­rok­tett des HR Sin­fo­nie Orche­sters tätig, das seit 1998 bei gro­ßen Festi­vals wie dem Rhein­gau Musik­fe­sti­val und den Nie­der­säch­si­schen Musik­ta­gen erfolg­reich zu Gast ist.

Seit 2007 musi­ziert er regel­mä­ßig mit dem Diri­gen­ten, Har­fe­ni­sten und Pia­ni­sten Erik Niel­sen zusammen.

Zudem spiel­te er im Jota Blä­ser-Quin­tett, dem Maalot Blä­ser-Quin­tett und als 1. Solo Flö­te zur Aus­hil­fe in den Sin­fo­nie Orche­stern: des WDR, des BR, des NDR Ham­burg, der Staats­ka­pel­le Dres­den, der Deut­schen Oper Ber­lin, des Mah­ler Cham­ber Orche­stra und bei den Ber­li­ner Philharmonikern.

Seba­sti­an Wit­ti­ber arbei­te­te unter ande­rem mit Diri­gen­ten wie Dani­el Baren­bo­im, Chri­sti­an Thie­le­mann, Andris Nel­sons, Kirill Petren­ko, Tho­mas Hen­gel­brock und Sir Simon Ratt­le. Seit Som­mer 2007 ist er zusätz­lich Mit­glied im Orche­ster der Bay­reu­ther Festspiele.

Soli­stisch trat er mit Elia­hu Inbal, Karl-Heinz Stock­hau­sen, Chri­sto­pher Hog­wood, Paa­vo Jär­vi und Mat­thi­as Pint­scher, sowie zahl­rei­chen ande­ren Diri­gen­ten erfolg­reich im In- und Aus­land auf. Im Mai 2009 hat­te er sein Debüt als Solist in Austra­li­en mit dem Mel­bourne Sym­pho­ny Orchestra.

Außer­dem ist Seba­sti­an Wit­ti­ber seit 1999 Lehr­be­auf­trag­ter für Flö­te an der Hoch­schu­le für Musik und Dar­stel­len­de Kunst in Frankfurt/​Main.
Hier wur­de er für den Hes­si­schen Hoch­schul­preis für Exzel­lenz in der Leh­re 2013 nomi­niert und beurkundet.

RUTH-ALI­CE MARINO

stu­dier­te bei Prof. Ruth Kon­häu­ser und ist seit 1995 Erste Soloh­ar­fe­ni­stin des Nie­der­säch­si­schen Staats­thea­ters Han­no­ver. Sie ist zwei­fa­che 1. Preis­trä­ge­rin des Bun­des­wett­be­werbs „Jugend musi­ziert“ und hat ihr Stu­di­um mit dem Kon­zert­ex­amen mit Aus­zeich­nung abgeschlossen.

Sie war Sti­pen­dia­tin der Richard-Wag­ner-Sti­pen­dien­stif­tung und För­der­preis­trä­ge­rin des Braun­schwei­ger Kammermusik-Podiums.

Als gefrag­te Soli­stin und Kam­mer­mu­sik­part­ne­rin hat sie zahl­rei­che Solo­kon­zer­te im In- und Aus­land gege­ben, u.a. mit dem Radio-Tele­vi­si­on-Orche­stra of Ire­land, der Radio-Phil­har­mo­nie des NDR Han­no­ver, der pol­ni­schen Kam­mer­phil­har­mo­nie, dem Nie­der­säch­si­schen Staats­or­che­ster, dem Nie­der­säch­si­schen Jugend-Sin­fo­nie­or­che­ster und dem Göt­tin­ger Sinfonieorchester.

Ruth-Ali­ce Mari­no war Grün­dungs­mit­glied und Soli­stin des Ersten Deut­schen Har­fe­n­en­sem­bles und hat als Soli­stin bei ver­schie­de­nen Rundfunk‑, Fern­seh- und CD-Auf­nah­men mitgewirkt.

Seit 2002 ist sie Mit­glied des Bay­reu­ther Fest­spiel­or­che­sters in dem sie seit 2011 den Part der Tann­häu­ser-Solo-Har­fe übernimmt.