Bam­ber­ger SPD-Frak­ti­on for­dert umfas­sen­des Park­kon­zept für die BROSE-Arena

Anwoh­ner dür­fen nicht die Ver­lie­rer sein

Die Ein­füh­rung von Park­ge­büh­ren wäh­rend der Spie­le der BRO­SE-Bas­kets ver­an­lass­te die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on die Ver­wal­tung auf­zu­for­dern ein nach­hal­ti­ges und aus­glei­chen­des Park­kon­zept zu ent­wickeln, dass sowohl die Inter­es­sen der Fans und Zuschau­er als auch die Inter­es­sen der Anwoh­ner der umlie­gen­den Wohn­ge­bie­te berück­sich­tigt. Bereits heu­te ist die Park­si­tua­ti­on für Anwoh­ner im Umgriff der BRO­SE Are­na wäh­rend der Sport­ver­an­stal­tun­gen der BRO­SE Bas­kets sehr ange­spannt. Ins­be­son­de­re die Bewoh­ner der Gereuth und der umlie­gen­den Stra­ßen (u.a. In der Süd­flur, Am Sen­del­bach, Neue Bug­ho­fer Str.) bekla­gen sich zuneh­mend über die Park­si­tua­ti­on wäh­rend der Durch­füh­rung von Groß­ver­an­stal­tun­gen in der BRO­SE Arena.

„Schon bis­her wur­den die Anwoh­ner durch Falsch­par­ker wäh­rend der Spie­le der BRO­SE-Bas­kets beein­träch­tig“, so Karin Gott­schall, Stadt­rä­tin aus der Gereuth. Durch die Erhö­hung der bis­he­ri­gen Park­ge­bühr auf 3 € wäh­rend der Spie­le der BRO­SE Bas­kets besteht nach Ansicht der SPD Stadt­rats­frak­ti­on Grund zur Sor­ge, dass die Besu­cher der Bas­ket­ball Spie­le zuneh­mend auf die Wohn­ge­bie­te in der Nähe der Bro­se Are­na aus­wei­chen wer­den. „Lei­der wird auf die Kenn­zeich­nung von Anwoh­ner­park­plät­zen und Pri­vat­ga­ra­gen hier sel­ten Rück­sicht genom­men und jeder noch so gerin­ge Lücke zum Par­ken genutzt, ohne an die Anwoh­ner zu den­ken“, so Frau Gottschall.

„Natür­lich freu­en wir uns über jeden Besu­cher und Fan der BRO­SE-Are­na“, so Klaus Stie­rin­ger, SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der. „Aber es muss ein Aus­gleich der unter­schied­li­chen Inter­es­sen statt­fin­den. Die Beein­träch­ti­gun­gen für Anwoh­ner müs­sen so gering wie mög­lich gehal­ten wer­den, damit die Freu­de an Heim­spie­len unse­rer BRO­SE-Bas­kets nicht getrübt wird.“ Damit die Anwoh­ner im Umfeld der BRO­SE Are­na nicht zu den Ver­lie­rern der Bas­ket­ball Spie­le wer­den, for­dert die SPD-Frak­ti­on des­halb schnellst­mög­li­che Maß­nah­men zur Ver­mei­dung von zusätz­li­chen Parkauf­kom­men in den betrof­fe­nen Wohngebieten.

Die Ver­wal­tung wird beauf­tragt, Maß­nah­men umzu­set­zen, um die Park­si­tua­ti­on für Anwoh­ner in der Nähe der Bro­se Are­na wäh­rend der Bas­ket­ball­spie­le zu erleich­tern. Die SPD-Frak­ti­on for­dert von der Ver­wal­tung ein nach­hal­ti­ges Park­kon­zept für die umlie­gen­den Gebie­te um die BRO­SE-Are­na. Auch die Park­kon­trol­len wäh­rend der Spie­le soll­ten zuneh­men und so Falsch­par­ker ent­mu­tigt wer­den. „Es muss ein Gesamt­kon­zept für Park­plät­ze wäh­rend der Spie­le geben“ so Klaus Stie­rin­ger. Die­ses soll sowohl die Gereuth, als auch die Stra­ßen um die BRO­SE-Are­na umfassen.

„Wäh­rend der Spie­le ist hier immer Aus­nah­me­zu­stand. Den Anwoh­nern wird hier viel der Freu­de am Bas­ket­ball genom­men, und wir for­dern von der Stadt­ver­wal­tung auch die Inter­es­sen der Anwoh­ner zu bewah­ren“, so Karin Gott­schall. „Jedes Heim­spiel der BRO­SE-Bas­kets oder Ver­an­stal­tung in der BRO­SE-Are­na soll ein freu­di­ges Ereig­nis für alle Bam­ber­ger sein und unser Anlie­gen ist es einen Kom­pro­miss zu fin­den, der uns allen die Gele­gen­heit gibt die schö­nen Momen­te zu genießen.“