WiR: Erfolg­rei­cher Abschluss des Pilot­pro­jekts „Berufs­we­ge in der Gesundheitsbranche“

Andreas Rösch, Geschäftsführer der WiR überreichte die Ab-schlußzertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Andre­as Rösch, Geschäfts­füh­rer der WiR über­reich­te die Ab- schluß­zer­ti­fi­ka­te an die Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer

Eine Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me ermög­licht Berufs­rück­keh­re­rin­nen und Berufs­rück­keh­rern durch eine Kom­bi­na­ti­on aus Theo­rie und Pra­xis den Ein­stieg in eine zukunfts­si­che­re Bran­che und begeg­net damit dem Fach­kräf­te­man­gel in der Pflege.

Laut dem Online­por­tal zur Fach­kräf­te-Offen­si­ve der Bun­des­re­gie­rung kommt der­zeit nur eine arbeit­su­chen­de Fach­kraft auf drei unbe­setz­te Stel­len in der Alten­pfle­ge und bun­des­weit sind mehr als 30.000 Stel­len unbe­setzt. Um die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen­zu­wir­ken, führ­te das Regio­nal­ma­nage­ment der Wirt­schafts­re­gi­on Bam­berg-Forch­heim (WiR) im Rah­men des Pro­jek­tes Zukunfts­coach vom 07.04.2014 bis zum 31.07.2014 eine Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me für Berufs­rück­keh­re­rin­nen und Berufs­rück­keh­rer durch.

„Ziel unse­res Pilot­pro­jek­tes war es, in enger Koope­ra­ti­on mit regio­na­len Part­nern aus der Gesund­heits­bran­che ein Ange­bot zu schaf­fen, das Quer­ein­stei­gern und Per­so­nen, deren fach­li­che Aus­bil­dung lan­ge zurück liegt, die Auf­nah­me einer Arbeits- oder Aus­bil­dungs­stel­le im Pfle­ge- und Gesund­heits­we­sen erleich­tert“, erklärt Andre­as Rösch, Geschäfts­füh­rer der WiR.

Die Berufs­aus­sich­ten sind durch­wegs posi­tiv: „Die Pfle­ge­bran­che wird sich zu einem Wachs­tums­markt mit stei­gen­dem Bedarf an Per­so­nal, Dienst­lei­stun­gen und tech­ni­schen Hilfs­ge­rä­ten ent­wickeln. Enga­gier­te Mit­ar­bei­ter, die sich dafür ein­set­zen, dass eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Pfle­ge gewähr­lei­stet wird und älte­re Men­schen mit Pfle­ge­be­darf ein weit­ge­hend selbst­be­stimm­tes Leben füh­ren kön­nen, wer­den in Ein­rich­tun­gen der Alten­hil­fe drin­gend gesucht“, so Jut­ta Wei­gand von der Sozi­al­stif­tung Bamberg.

Neben fach­li­chen Kennt­nis­sen aus dem Pfle­ge­be­reich wur­den wäh­rend der Qua­li­fi­zie­rungs­pha­se per­sön­lich­keits­bil­den­de The­men wie „Zeit- und Selbst­ma­nage­ment“, „Arbeit und Fami­lie in Ein­klang brin­gen“ oder „Team­fä­hig­keit“ geschult. Zwei Prak­ti­kums­pha­sen in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, meh­re­re Exkur­sio­nen sowie ein „Markt der Mög­lich­kei­ten“ ermög­lich­ten den Kon­takt zu poten­ti­el­len Arbeit­ge­bern und Aus­bil­dungs­stät­ten in der Regi­on und gewähr­ten einen Ein­blick in die viel­fäl­ti­gen Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten der Branche.

Mit der Über­ga­be der Teil­nah­me­zer­ti­fi­ka­te endet das vier­mo­na­ti­ge Qua­li­fi­zie­rungs­pro­jekt und alle Betei­lig­ten sind sich sicher, dass die Schu­lung auf­grund des Erfol­ges Anfang 2015 wie­der­holt wer­den soll: „Das Enga­ge­ment der Orga­ni­sa­to­ren, Refe­ren­ten und Teil­neh­mer sowie die Über­zeu­gung, dass aus die­sen Maß­nah­men mit­tel­fri­stig gute Fach­kräf­te her­vor­ge­hen kön­nen, sind Beweg­grün­de für eine erneu­te Betei­li­gung an wei­te­ren Maß­nah­men“, bekräf­tigt Bri­git­te Anger­mann von der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Bamberg.

Für die Kurs­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer selbst hat sich das Maß­nah­men­ziel erfüllt und sie blicken posi­tiv in ihre Zukunft: Alle Absol­ven­ten wer­den ab Herbst eine Aus- bzw. Wei­ter­bil­dung oder eine Arbeits­stel­le im Pfle­ge­be­reich antreten.

Fra­gen zum Pro­jekt beant­wor­tet ger­ne Herr Micha­el Nürn­ber­ger unter der Tele­fon­num­mer: 0951 509811–62. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Pro­jekt fin­den Sie auf www​.wir​-bafo​.de

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