SPD Forch­heim: „Für ein moder­nes G9 – Mehr qua­li­ta­ti­ve Bildungszeit“

Zu der aktu­el­len Bil­dungs­dis­kus­si­on um das acht- oder neun­jäh­ri­ge Gym­na­si­um (G8/G9) meint Ute Samel, bil­dungs­po­li­ti­sche Exper­tin der SPD Forch­heim und Mit­glied im Eltern­bei­rat des Ehren­bürg Gym­na­si­ums Forch­heim, „wir brau­chen ein durch­dach­tes Kon­zept und kein Stück­werk“. Die Mit­glie­der der SPD Forch­heim dis­ku­tier­ten auf ihrer jüngs­ten Sit­zung Pro­ble­me und Mög­lich­kei­ten einer not­wen­di­gen Reform des jet­zi­gen G8. „Eine los­ge­lös­te Debat­te um die Schul­lauf­zei­ten grei­fe viel zu kurz“, so Samel weiter.

Die Mit­glie­der der SPD Forch­heim wün­schen sich eine Rück­kehr zum Leis­tungs­kurs­sys­tem, um so die indi­vi­du­el­len Schwer­punk­te der Schü­le­rin­nen und Schü­ler bes­ser för­dern zu kön­nen. Außer­dem brau­che es genü­gend Zeit und Frei­räu­me um das Ler­nen in einem geeig­ne­ten Lehr- und Lern­um­feld über­haupt zu ermög­li­chen. Hier­zu sehen die Genos­sen ein neun­jäh­ri­ges Gym­na­si­um als Regel und spre­chen sich ent­schie­den gegen eine freie Wahl­mög­lich­keit der jewei­li­gen Schu­le aus. Die Schul­land­schaft in Bay­ern ist viel zu unter­schied­lich und gera­de im länd­li­chen Raum ist eine Wahl­mög­lich­keit in den Schu­len nicht prak­ti­ka­bel. „Wir müs­sen vor allem mehr Ruhe und eine bes­se­re Plan­bar­keit für unse­re Kin­der aber auch für die Leh­rer her­stel­len“ for­dert der drei­fa­che Vater Micha­el Hart­mann, stell­ver­tre­ten­der Vorsitzender.

Der SPD Forch­heim geht es vor allem um eine inhalt­li­che Dis­kus­si­on. Ziel der lau­fen­den Debat­te muss eine Wei­ter­ent­wick­lung des Gym­na­si­ums mit mehr qua­li­ta­ti­ver Bil­dungs­zeit sein. D.h. die zen­tra­len Eck­punk­te – Lehr­plan, Fächer­zu­schnit­te, Stun­den­ver­tei­lung und vor allem die Lern­me­tho­de – müs­sen auf den Prüfstand.